หน้าหลัก / LGBTQ+ / Das Brechen der Gezeiten / Kapitel 73: Das Fundament der Nacht (Ryu POV)

แชร์

Kapitel 73: Das Fundament der Nacht (Ryu POV)

ผู้เขียน: Eva Jenning
last update วันที่เผยแพร่: 2026-09-25 19:42:22

Die Kälte des feuchten Grases drang durch Ryus Hemd, doch sie erreichte sein Fleisch nicht mehr.

Kaels Körper über ihm war eine unerschöpfliche, rohe Wärmequelle. Der Rothaarige stützte sein Gewicht auf die Unterarme, die Beine fest zwischen Ryus Oberschenkel geschoben, und sah auf ihn hinab. Das schummerige Glimmen der sterbenden Lagerfeuerglut fing sich in Kaels bernsteinfarbenen Augen, ließ das feine Muster der Brandnarben an seinen Handgelenken wie flüssiges Kupfer aufleuchten.

Ryus Atem gi
อ่านหนังสือเล่มนี้ต่อได้ฟรี
สแกนรหัสเพื่อดาวน์โหลดแอป
บทที่ถูกล็อก

บทล่าสุด

  • Das Brechen der Gezeiten   Kapitel 78: Die Wiederkehr des Goldes (Kael POV)

    Die Kälte des Morastbodens zog langsam durch das mürbe Stroh, auf dem Kael saß.Der Morgen über Aschfeld war grau, verhängt von dichten, tiefliegenden Wolkenbänken, die den Blick auf den Bergkamm versperrten. Kael hatte die Ellbogen auf die Knie gestützt, die Hände ineinander verschränkt. Seine Finger zitterten leicht.Vor ihm im Dreck lag der massive, zersplitterte Granitstein der einstigen Brunnenfassung. Ryu stand wenige Schritte entfernt am Rand des Bachlaufs, schälte mit der stummen Klinge frisches Weidenholz für die ersten Schindeln und warf Kael von Zeit zu Zeit einen ruhigen, abwartenden Blick zu.Kael atmete tief ein, schloss die Augen und griff nach innen.Er suchte nach dem vertrauten, kochenden Strom. Er

  • Das Brechen der Gezeiten   Kapitel 77: Das Versprechen von Aschfeld (Ryu POV)

    Die Senke öffnete sich wie eine klaffende Wunde im Fleisch der Hügelkette.Ryu blieb auf dem Kamm stehen. Der scharfe Westwind riss an den Säumen seines dunklen Mantels, trieb ihm ein paar Strähnen des blauen Haares ins Gesicht, doch er strich sie nicht zurück. Seine Augen – nun scharf, klar und ungetrübt von jedem Schatten-Phreem – tasteten die Trümmer unter ihnen ab.Vor Jahren musste hier ein Dorf gestanden haben. Die Phalanx hatte die Siedlung im Zuge der ersten Säuberungswellen dem Erdboden gleichgemacht, als der Klerus die Außengrenzen des Kontinents von „unreinen Blutsinnen“ säubern wollte. Was geblieben war, wirkte aus der Distanz wie ein Haufen verfeuerter Knochen: zersplitterte Fundamente aus schwarzem Basalt, zusammengestürzte Fachwerkwände, deren Eichenbalken verkohlt im Schotter lagen, und der stu

  • Das Brechen der Gezeiten   Kapitel 76: Der Pfad der gestohlenen Jahre (Kael POV)

    Der Wind im Westen schmeckte anders als die schneidende Luft der Bergpässe. Er roch nach trockenem Ginster, verbranntem Lehm und der unendlichen, weiten Öde des Grenzlandes.Kael hielt den Schritt flach, um den Schotter unter seinen Stiefelsohlen nicht unnötig aufzuwirbeln. Neben ihm ging Ryu. Der Vaelen hatte den Kopf leicht gesenkt, das lange, tiefblaue Haar von einem einfachen Lederriemen im Nacken zusammengehalten. Da war kein Schatten-Phreem mehr, das Ryus Schritte lautlos machte, kein unheilvolles Flimmern verfluchter Tinte über seiner Haut. Man hörte das ehrliche, menschliche Knirschen seiner Sohlen auf den Steinen.Es war ein Geräusch, das Kael vor wenigen Wochen noch für unmöglich gehalten hätte.Sein eigener Körper fühlte sich seltsam verändert an

  • Das Brechen der Gezeiten   Kapitel 75: Die Gesetze des Fleisches (Ryu POV)

    Die Stille in der alten Jägerhütte war nicht mehr bedrückend. Sie war erfüllt vom gleichmäßigen Knistern der feuchten Holzscheite und dem sanften, tiefen Atemzug Kaels, der auf der behelfsmäßigen Pritsche aus Tannenreisig lag.Ryu saß im Schneidersitz neben ihm, den Rücken gegen die rauen, moosbewachsenen Holzstämme gelehnt. Das Schüttelfieber hatte Kael am späten Nachmittag endlich verlassen; die brennende, kranke Hitze war einer gesunden, satten Wärme gewichen. Die körperliche Erschöpfung saß dem Exilanten zwar noch spürbar in den Knochen, doch als Kael langsam die schweren Lider aufschlug, waren die bernsteinfarbenen Augen vollkommen klar. Keine dunklen Schleier lagen mehr über seiner Sicht.Keine Worte wurden gesprochen. Kael richtete sich langsam auf die Ellbogen auf. Das grobe Wolltuch, das Ryu über ihn gedeckt hatte, glitt lautlos von seinen breiten, nackten Schultern. Im warmen, gelben Flackern der kleinen Feuerstelle zeichneten sich die feinen Muskelstränge seines Brustkorbs

  • Das Brechen der Gezeiten   Kapitel 74: Der verbrannte Schmelzofen (Kael POV)

    Der Regen schlug nicht schräg; er fiel in schweren, eiskalten Fäden senkrecht aus den grauen Wolkenbrüchen des Grenzlandes.Kaels Stiefel versanken tief im morastigen Boden des kargen Gebirgspasses. Jeder Schritt kostete ihn eine Überwindung, die er krampfhaft hinter einer aufrechten Haltung zu verbergen suchte. Die feinen Brandnarben an seinen Unterarmen, die sich von den Handgelenken bis unter die Ellbogen zogen, brannten nicht mehr nur wie feurige Streifen – sie fühlten sich an, als hätte man ihm glühenden Draht unter die nackte Haut genäht.In seiner Brust herrschte eine schreckliche, eisige Stille.Das flüssige Gold, das sein gesamtes Leben lang wie ein verlässlicher, kochender Strom durch sein Inneres gerauscht war, existierte nicht mehr. Kael hatte den eigenen Schmelzofen im Becken des Tempels zertrümmert und die allerletzten Reserven in den vergangenen Tagen pausenlos in Ryus kollabierenden Körper gepumpt. Er hatte Ryus Blut freigebrannt, hatte die schwarze Tinte Zelle für Zel

  • Das Brechen der Gezeiten   Kapitel 73: Das Fundament der Nacht (Ryu POV)

    Die Kälte des feuchten Grases drang durch Ryus Hemd, doch sie erreichte sein Fleisch nicht mehr.Kaels Körper über ihm war eine unerschöpfliche, rohe Wärmequelle. Der Rothaarige stützte sein Gewicht auf die Unterarme, die Beine fest zwischen Ryus Oberschenkel geschoben, und sah auf ihn hinab. Das schummerige Glimmen der sterbenden Lagerfeuerglut fing sich in Kaels bernsteinfarbenen Augen, ließ das feine Muster der Brandnarben an seinen Handgelenken wie flüssiges Kupfer aufleuchten.Ryus Atem ging flach, unregelmäßig. Das Gefühl, Kael ohne Rüstung, ohne das schützende Band der Tinte und ohne die Ausrede des Kampfes über sich zu spüren, schnürte ihm die Kehle zu. Jede Faser seines Körpers war zum Zerbersten gespannt.„Du schaust mich an, als würdest du jeden Moment nach der Klinge greifen“, raunte Kael. Seine Stimme war ein tiefes, raues Vibrationen, das sich direkt in Ryus Brustkorb übertrug.„Ich habe keine Klinge mehr“, flüsterte Ryu. Die heisere Brüchigkeit seiner eigenen Stimme übe

บทอื่นๆ
สำรวจและอ่านนวนิยายดีๆ ได้ฟรี
เข้าถึงนวนิยายดีๆ จำนวนมากได้ฟรีบนแอป GoodNovel ดาวน์โหลดหนังสือที่คุณชอบและอ่านได้ทุกที่ทุกเวลา
อ่านหนังสือฟรีบนแอป
สแกนรหัสเพื่ออ่านบนแอป
DMCA.com Protection Status