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Das Spiel hinter dem Spiel

작가: David Wealth
last update 게시일: 2026-10-30 05:06:11

„Was hat sie gesagt, Bimbo?“

Camila geht schnell auf das Auto zu. Die Schlüssel hält sie bereits in der Hand, und die Sorge steht ihr ins Gesicht geschrieben. Bimbo steigt auf den Beifahrersitz. Ihre Hände zittern noch leicht, während sie jedes Wort wiederholt, das Renata gesagt hatte, bevor sie durch den Hinterausgang des Cafés verschwunden war.

„Sie hat gesagt, dass die ganze Sache in der Nacht meines Hochzeitstags die Idee meines Bruders war. Mateo hat alles geplant.“ Bimbo starrt durch die
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  • Die Verbotene Frau Seines Onkels   Wo warst du in jener Nacht?

    „Wo warst du?“Das Auto fährt vom Straßenrand los. Bimbo sieht Adrian nicht an, als sie die Frage stellt. Ihr Blick ist auf die Rückseite des Fahrersitzes gerichtet. Ihre Hände liegen fest ineinander verschlungen auf ihrem Schoß. Mit einem leisen Klicken fährt eine Glasscheibe zwischen ihnen und dem Fahrer hoch.„Wiederhol das bitte“, sagt Adrian leise.„David hat mich gebeten, dich zu fragen, wo du in der Nacht warst, als die Firma meines Vaters unterging. Also frage ich dich. Wo warst du?“ Ihre Stimme zittert. Sie hasst es, dass sie zittert.Adrian antwortet nicht sofort. Die Straßenlaternen ziehen über sein Gesicht. Hell. Dunkel. Hell. Er sieht müde aus, älter, als sie ihn je gesehen hat.„Ich war im Gebäude deines Vaters“, sagt er.Bimbo hält den Atem an. „Was?“„In jener Nacht. Kurz vor Mitternacht. Ich war in den Räumen von Duarte Biogenics.“„Warum?“„Das kann ich dir noch nicht sagen.“„Kannst du nicht oder willst du nicht?“„Beides.“ Er dreht sich zu ihr. Sein Blick ist ruhig

  • Die Verbotene Frau Seines Onkels   Halte dich von David fern.

    „Was hast du gerade gesagt?“Bimbos Handfläche brennt noch immer. Renatas Wange ist rot, und langsam zeichnen sich die Abdrücke ihrer vier Finger darauf ab. Renata sieht sie einen langen Moment an.Dann lacht sie.„Sieh dich mal an“, sagt Renata. „Hast du wirklich gedacht, ich hätte irgendein tiefes, trauriges Geheimnis, das ich dir erzählen wollte?“„Du hast gesagt, meine Familie …“„Ich habe gesagt, was nötig war, damit du stehen bleibst.“ Renata senkt ihre Hand. Ihre Augen sind trocken. Die verängstigte Frau aus dem Café ist verschwunden, als hätte es sie nie gegeben. „Und sieh an. Es hat funktioniert.“Bimbos Handy vibriert in ihrer Tasche. Sie holt es heraus. Eine Nachricht von Camila.Bin zu Hause. Mein Kopf dröhnt. Ruf mich später an. Bitte stell nichts Dummes an.Bimbo steckt das Handy wieder weg, ohne zu antworten. Jetzt sind nur noch sie und Renata da, auf einem belebten Gehweg vor einer Klinik, während der Nachmittagsverkehr laut an ihnen vorbeirauscht.„Und jetzt hör mir g

  • Die Verbotene Frau Seines Onkels   Das Spiel hinter dem Spiel

    „Was hat sie gesagt, Bimbo?“Camila geht schnell auf das Auto zu. Die Schlüssel hält sie bereits in der Hand, und die Sorge steht ihr ins Gesicht geschrieben. Bimbo steigt auf den Beifahrersitz. Ihre Hände zittern noch leicht, während sie jedes Wort wiederholt, das Renata gesagt hatte, bevor sie durch den Hinterausgang des Cafés verschwunden war.„Sie hat gesagt, dass die ganze Sache in der Nacht meines Hochzeitstags die Idee meines Bruders war. Mateo hat alles geplant.“ Bimbo starrt durch die Windschutzscheibe nach vorn. Ihre Stimme klingt angesichts des Schocks völlig tonlos. „Beim letzten Treffen hat sie nur gesagt, dass jemand sie dafür bezahlt hat. Jetzt hat sie mir endlich einen Namen genannt.“Camila setzt sich auf den Fahrersitz und umklammert das Lenkrad, ohne den Motor zu starten. „Ich finde, du solltest sehr vorsichtig sein. Aber gleichzeitig fühlt sich irgendetwas an der ganzen Sache falsch an. Ich weiß nicht, warum.“„Warte.“ Bimbos ganzer Körper erstarrt. „Du hast recht.

  • Die Verbotene Frau Seines Onkels   „Das Treffen“

    „Ich muss dich sehen. Heute Abend.“Bimbo starrt auf die Nachricht. Renatas Name leuchtet auf ihrem Bildschirm. Die Worte sind direkt und dringend, ganz anders als die Nachrichten, die sie sonst von ihr bekommt.„Wer ist das?“ Camila beugt sich vom Sofa aus zu ihr herüber. Ihr Handy liegt in der Hand, und sie war gerade dabei, durch irgendetwas anderes zu scrollen.„Renata.“Camila richtet sich sofort auf. „Dieselbe Renata, die mit dem Baby deines Mannes schwanger ist und dir ins Gesicht gelogen hat, als sie behauptete, das Ganze sei nur inszeniert gewesen?“„Genau die.“„Auf keinen Fall.“ Camila schüttelt den Kopf. „Als ihr euch das letzte Mal getroffen habt, hast du herausgefunden, dass deine Ehe auf noch mehr Lügen aufgebaut war, als du gedacht hattest. Ich traue dieser Sache nicht.“„Sie sagt, es sei dringend.“ Bimbos Daumen schwebt über dem Bildschirm. „Sie klingt verängstigt, Camila. Anders als beim letzten Mal.“„Sie klingt immer verängstigt. Das gehört zur Hälfte ihrer Masche.

  • Die Verbotene Frau Seines Onkels   Der Besuch

    „Das ist dein Haus?“Bimbo bleibt im Türrahmen stehen und lässt ihren Blick durch den Raum schweifen. Es ist ganz anders, als sie erwartet hatte. Keine Marmorböden. Keine Kronleuchter. Nur warmes Holz, schlichte Möbel und Bücherregale voller Bücher, die tatsächlich gelesen worden zu sein scheinen.„Überrascht?“ Adrian geht an ihr vorbei und schaltet eine Lampe neben dem Fenster ein.„Ein bisschen.“ Sie tritt ein und schließt die Tür hinter sich. „Ich hatte etwas erwartet, das eher dem Anwesen der Calders ähnelt.“„Das ist der Geschmack meines Bruders, nicht meiner.“ Er hängt seine Jacke an einen Haken neben der Tür. „Ich habe bei der Arbeit schon genug Jahre damit verbracht, so zu tun, als wären mir Äußerlichkeiten wichtig. Zu Hause brauche ich das nicht.“Bimbo geht weiter in den Raum hinein. Ihr Blick bleibt an einer Wand neben dem Kamin hängen, die mit alten Fotografien bedeckt ist. Schwarz-weiße Gesichter, an den Rändern verblasst. Eine Familie, die sie von gemeinsamen Abendessen

  • Die Verbotene Frau Seines Onkels   Pläne

    „Du wolltest mich sprechen.“Mateo betritt den privaten Raum im hinteren Teil des Restaurants. Seine Hände stecken in den Taschen, und auf seinem Gesicht liegt ein Lächeln. Sarah Calder sitzt am Tisch. Vor ihr steht ein unberührtes Glas Wein. Ihr Blick folgt ihm, als er sich setzt.„Setz dich“, sagt Sarah.Mateo zieht einen Stuhl hervor. „Ein seltsamer Ort für ein Treffen. Ich dachte, deine Familie bevorzugt Sitzungssäle.“„Es geht nicht ums Geschäft.“ Sarah macht eine kurze Pause. „Zumindest nicht direkt.“„Worum geht es dann?“„Um eine Gelegenheit.“ Sie schiebt eine Mappe über den Tisch. Mateo öffnet sie und sieht sich die darin enthaltenen Fotos, Datumsangaben und Kontoauszüge an.„Du warst ziemlich beschäftigt.“„Ich möchte wissen, mit wem sich meine Familie einlässt.“ Sarah lehnt sich zurück. „Deine Schwester verbringt viel Zeit mit meinem Schwager. Mehr, als sie sollte.“Mateos Lächeln verblasst ein wenig. „Adrian.“„Ja, Adrian. Ich habe beobachtet, wie er immer dann auftaucht,

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