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Kapitel 288

작가: Chloe Laurent
Rosalies Perspektive

„Ich weiß.“

Er hörte den Unterschied. Natürlich. Seit fast dreißig Jahren kannte er meine Stimme.

„Wann hat sich das verändert?“, fragte er.

„Bei Lucys Interview. Für die Schule. Sie hat immer wieder gesagt, dass ich es wert bin. Irgendwann habe ich ihr geglaubt.“

Eine Pause. „Sie ist acht.“

„Und sie hat recht.“

Er lachte. Dieses echte, etwas zu laute Jeffery-Lachen, das sich nie ganz zügeln ließ. „Die US-Marineakademie kann sich auf was gefasst machen.“

„Das ist der Plan.“

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    Aidens PerspektiveSie erzählte es mir am Küchentisch. Die Kinder schliefen bereits.Schon bei ihrer Rückkehr bemerkte ich, dass sie etwas beschäftigte. Diese angespannte Aufmerksamkeit. Die Zurückhaltung, wenn etwas geschah, das sie noch nicht einordnen konnte. Sie sprach von den zweihundertvierzehn Gästen, den Veranstaltungsorten und Maras Ordner. Ich hörte zu und wartete.Dann erwähnte sie einen Namen.Marcus Vasquez. Maras Cousin aus einem anderen Zweig ihrer Familie. Wenig Kontakt. Aus Pflichtgefühl eingeladen. Rosie wusste nicht, ob ihr Unbehagen einen Grund hatte oder ob nur ein alter Instinkt anschlug.Als sie nach den Kindern sah, nahm ich mein Handy.Nach dreißig Sekunden fand ich ein öffentliches Berufsprofil. Das Foto sagte mir nichts. Meeresbiologe. Forschung im Meeresschutz. Ich ging die Stationen seines Werdegangs durch.Vier Jahre zuvor arbeitete er als Berater für ein Unternehmen, zu dem auch ich aus meiner Zeit in der Verteidigungsbranche lose Kontakte hatte. Damals u

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    Rosalies PerspektiveAm Dienstagabend traf ich mich mit Mara in ihrer Wohnung. Es war unser erstes richtiges Planungstreffen für die Hochzeit.Natürlich hatte sie bereits ein ganzes System ausgearbeitet. Mara ging die meisten Dinge an wie ihre Forschungsarbeit. Ordentliche Unterlagen. Klare Abläufe. Als ich ankam, lag ein Ordner auf dem Tisch. Beschriftete Register, ein durchdachtes Farbsystem. Während sie Tee kochte, blätterte ich darin.„Du hast sogar Register angelegt.“„Zweihundertvierzehn Gäste“, rief sie aus der Küche. „Da sind Register keine schlechte Idee.“Ich sah mir die Liste an.Zweihundertvierzehn Menschen. Bei unserer Hochzeit standen dreiundzwanzig Gäste in einem Garten. Diese Feier bekam andere Ausmaße. Das ahnte ich bereits, als Jeffery von Maras großer Familie erzählte. Aber erst mit diesem Ordner in den Händen begriff ich, was das bedeutete.Mara stellte den Tee auf den Tisch und setzte sich mir gegenüber. Wir gingen die Planung durch. Drei mögliche Veranstaltungsort

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  • Geheimes Baby von Bruders bestem Freund   Kapitel 288

    Rosalies Perspektive„Ich weiß.“Er hörte den Unterschied. Natürlich. Seit fast dreißig Jahren kannte er meine Stimme.„Wann hat sich das verändert?“, fragte er.„Bei Lucys Interview. Für die Schule. Sie hat immer wieder gesagt, dass ich es wert bin. Irgendwann habe ich ihr geglaubt.“Eine Pause. „Sie ist acht.“„Und sie hat recht.“Er lachte. Dieses echte, etwas zu laute Jeffery-Lachen, das sich nie ganz zügeln ließ. „Die US-Marineakademie kann sich auf was gefasst machen.“„Das ist der Plan.“Am anderen Ende hörte ich ein Klopfen an der Autoscheibe. Mara war zurück. Jeffery hielt das Handy kurz gegen seine Brust. Ihre Stimmen wurden dumpf. Sie sagte etwas. Er antwortete. In ihrem Ton lag diese unverwechselbare Wärme, wenn sie glücklich war.Dann war er wieder da. „Ich muss los.“„Geh. Ruf später noch mal an.“„Mache ich unterwegs.“ Er hielt inne. „Sagst du es Aiden?“„Ja.“„Er soll es wissen, bevor wir es bekannt geben. Er kommt schließlich zur Hochzeit. Dann hat er Zeit, sich auf se

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