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Kapitel 4

ผู้เขียน: Warmwort
„Was? Wirklich??“

Lina schien eine atemberaubende Neuigkeit gehört zu haben, zog Sophie aufgeregt am Arm und rief: „Hieß es nicht immer, Herr Brandt interessiere sich nicht für Frauen? Und jetzt hat er eine erste Liebe? Ausgerechnet unsere neue CEO?“

Sophie klopfte lachend auf Linas Hände. „Sieh an, wie schlecht du informiert bist! Wenn du nicht mal die Klatsch und Tratsch aus diesen Oberschicht-Kreisen kennst, wie willst du dann hier im Vorstandsstab mitreden?“

Lina zog sofort an Sophies Ärmel und flötete schmeichelnd: „Bitte, bitte, Sophie, du musst mir alles erzählen!“

Erst dann senkte Sophie ihre Stimme und flüsterte: „Herr Brandt und die Tochter unseres Aufsichtsratsvorsitzenden sind zusammen aufgewachsen. Gerüchten zufolge hat Herr Brandt Frau Zofia Jäger schon vor fünf Jahren einen Heiratsantrag gemacht.“

„Aber Frau Jäger lehnte damals ab, um ihr Studium fortzusetzen. Das hat zu Spannungen geführt, und fünf Jahre lang hatten sie keinen Kontakt. Doch kaum ist Frau Jäger zurückgekehrt, holte Herr Brandt sie persönlich vom Flughafen ab. Das allein zeigt schon, wie tief seine Gefühle für unsere neue CEO sind.“

Lina hielt sich den Mund, ihre großen Augen wurden rund, überschwänglich vor Aufregung. „Ach du meine Güte! Das ist ja wie eine richtige Liebeskomödie!“

Zoe spürte, wie ihr Herz zusammenzuckte. Allmählich entwich alle Farbe aus ihrem Gesicht.

Jetzt verstand sie: Leo hatte das heimliche Verhältnis vorzeitig beendet, weil seine erste Liebe zurückgekehrt war.

Doch wenn er bereits diese eine erste Liebe hatte, warum hatte er dann vor fünf Jahren ohne zu zögern bezahlt, nur um mit ihr zu schlafen?

Warum hatte er sie danach gezwungen, den Vertrag zu unterzeichnen?

Und warum schien er jedes Mal, wenn er sie berührte, kaum noch sich selbst im Griff zu haben?

Sie konnte es kaum glauben. Gerade als sie Sophie nach der Quelle dieser Klatscherei fragen wollte, öffnete sich der Aufzug für die Geschäftsleitung.

Die Assistentin des Aufsichtsratsvorsitzenden, Emilia, betrat zusammen mit mehreren Abteilungsleitern den Raum.

Sie verbeugten sich leicht und bedeuteten den Personen im Aufzug: „Herr Brandt, Frau Jäger, hier ist der Vorstandsstab. Bitte treten Sie ein.“

Kaum waren diese Worte verklungen, trat ein Mann in teurem Anzug heraus, der eine unnahbar kalte Aura verströmte.

Seine Gesichtszüge waren markant und tiefgründig, von atemberaubender, fast unirdischer Schönheit. Mit seiner schlanken, eleganten Statur und seinem distinguierten Wesen wirkte er wie ein adeliger Prinz aus einem Gemälde, eine Vereinigung von Anmut und Distanz, der man nicht leicht in die Augen zu sehen wagte.

Zoe erkannte Leo sofort. Ihr Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Was tat er bei Blüte International?

In diesem Moment bemerkte sie, wie Leo sich leicht zur Seite drehte und seine schlanken, markanten Hände dem Aufzug entgegenstreckte.

Bald legte sich eine zarte, weiß schimmernde Hand in seine geöffnete Handfläche.

Er umschloss sie fest, zog die Frau behutsam zu sich und führte sie aus dem Aufzug.

Als Zoe das Gesicht der Frau sah, begriff sie schlagartig, warum Leo bereit gewesen war, damals eine Nacht mit ihr zu kaufen. Sie ähnelte seiner ersten Liebe. Nicht stark, aber in den Augen war eine gewisse Ähnlichkeit unverkennbar.

Doch diese leichte Ähnlichkeit traf Zoe wie ein Schlag und ließ sie die grausame Wahrheit begreifen.

Sie hatte immer gedacht, dass Leo sie zumindest ein wenig mochte. Stattdessen hatte er sie nur als Ersatz benutzt.

Plötzlich durchfuhr sie ein stechender Schmerz in der Brust, gefolgt von einer lähmenden Welle des Schmerzes, die sie bleich werden ließ.

Lina bemerkte sofort ihre Blässe. „Zoe, was ist los? Fühlst du dich nicht wohl?“

Zoe schüttelte leicht den Kopf. Bevor Lina mehr sagen konnte, näherte sich Emilia mit den beiden Neuankömmlingen.

Zoe senkte sofort den Blick, wagte nicht, sie anzusehen, doch ihre Hände auf der Tastatur zitterten unkontrolliert.

Emilia stellte vor: „Das hier ist der Vorstandsstab. Alle hier sind Assistentinnen der Geschäftsleitung. Frau Jäger, falls Sie etwas benötigen, können Sie sich gerne an sie wenden.“

Frau Jäger nickte und richtete sich mit sanfter Stimme an alle: „Guten Morgen. Ich bin Ihre neue CEO, mein Name ist Zofia Jäger.“

Zofia Jäger...

Bei diesem Namen erbleichte Zoe noch mehr.

Unaufhörlich jagten Bilder durch ihren Kopf: Leo, wie er sie im Bett an sich presste, Leidenschaft und Hingabe in jedem Faser.

Momenten der Leidenschaft flüsterte Leo stets „Zo“ in ihr Ohr.

Da ging es ihr auf: Nicht ‚Zoe‘ hatte er in diesen Momenten gestöhnt, sondern ‚Zofia‘...

Zoe ballte die Fäuste, ihre langen Fingernägel gruben sich schmerzhaft ins Fleisch, doch sie spürte nichts.

Eine lähmende, erstickende Woge der Demütigung und des Verlassenwerdens überkam sie, ihre Augen röteten sich.

Wie dumm sie doch gewesen war! Sie hatte sich in ihn verliebt, unbesonnen, verführt von der Zärtlichkeit, die er hin und wieder hatte durchblicken lassen.

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