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Kapitel 89

Author: Amelie
Und dann auch noch so ein Mittel.

Aber Maximilian kannte sich mit Pharmakologie aus und hatte es durchschaut. Offenbar hatte er die Suppe gestern Abend gar nicht getrunken.

Clara hatte nicht erwartet, dass die Großmutter so etwas tun würde.

Sie runzelte die Stirn. Bevor sie etwas sagen konnte, seufzte die Großmutter unzufrieden. „Manchmal ist es gar nicht gut, wenn ein Enkel zu viel weiß. Ach, ich hätte so gern noch einen Urenkel. Clara, wenn du Zeit hast, streng dich mit Maximilian an, ja?“

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    Von dem, was bei den Richters vorging, wusste Clara nichts.In letzter Zeit war ihre Stimmung gut: Der Zustand von Claras Großmutter hatte sich so weit gebessert, dass sie fast wieder genesen war.Allerdings war auch die Hälfte der aktuellen Bedenkfrist für ihre Scheidung von Maximilian bereits verstrichen.Und Maximilian war noch immer nicht von seiner Geschäftsreise zurück.Sophie hatte vor einigen Tagen erzählt, er sei nach wie vor sehr beschäftigt und könne nicht sagen, wann er zurückkommen werde.Die Zeit verging. Es blieben nur noch wenige Tage bis zum Ende der Frist. Nach kurzem Zögern schrieb Clara Maximilian eine Nachricht.[Wann kommst du zurück?]Sie schickte sie ab. Erst am nächsten Tag kam seine Antwort.[Nicht so bald.]Clara runzelte die Stirn und schrieb: [Schaffst du es vor Ablauf der Frist?]Maximilian: [Tut mir leid, ich kann es nicht sicher sagen.]Clara betrachtete seine Worte und rieb sich die Schläfen. Sie antwortete nicht.Nach einer Weile schickte M

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