LOGINGlaubt ihr, Flynn ist noch eifersüchtig auf Taylor? Oder hat er trotz seiner Ängste in Lia absolutes Vertrauen? Wie ist es bei Euch: sagt ihr Eifersucht ist gut und gehört zu eienr Beziehung dazu oder ist Eifersucht eher ein Beziehungskiller für Euch?
Lia nahm einen Schluck von ihrem Kaffee und ließ den Blick durch die Küche wandern.Für einen kurzen Moment wirkte alles beinahe normal.Fast wie an jedem anderen Morgen.Doch die Gedanken an Katy und Milo waren noch immer da.Lia stellte ihre Tasse ab und sah zu Brian.„Was habt ihr denn jetzt genau vor wegen Milo?“Brian biss gerade in sein Brötchen.Er kaute in Ruhe, schluckte und nahm noch einen Schluck Kaffee, bevor er antwortete.„Chris, Derek, Taylor und ich werden gleich zu ihm fahren.“Lia nickte langsam.„Und dann?“„Wir versuchen, ein ruhiges Gespräch mit ihm zu führen.“Brian sah in die Runde.„Ohne Geschrei. Ohne Vorwürfe. Einfach reden.“„Wir wollen herausfinden, was wirklich in seinem Kopf vorgeht“, ergänzte Chris.„Und diesmal lassen wir ihn nicht nach fünf Minuten davonkommen“, fügte Derek hinzu.Flynn hob plötzlich den Kopf.„Moment.“Alle sahen ihn an.„Was ist mit mir?“Derek sah ihn ernst an.„Du bleibst hier.“Flynn blinzelte.„Warum?“„Weil wir wissen, wie wicht
Während Flynn die Treppe hinaufging, kreisten seine Gedanken noch immer um Milo.Er musste am nächsten Tag eine Lösung finden.Nicht nur, um seinem Freund zu helfen.Auch, um selbst endlich wieder etwas ruhiger zu werden.Denn solange er nicht wusste, was wirklich in Milo vorging, würde ihn die Sache nicht loslassen.Und dann war da noch das Treffen mit seinen Eltern.Er wollte, dass dieser Abend für Lia schön wurde.Sie freute sich darauf.Und genau deshalb wollte Flynn alles dafür tun, dass sie sich wohlfühlte.Auch wenn er tief in seinem Inneren bereits wusste, dass es wahrscheinlich nicht ganz so einfach werden würde.Er öffnete leise die Schlafzimmertür.Lia schlief noch immer tief und fest.Flynn zog sich so leise wie möglich aus und legte seine Sachen beiseite.Dann schlüpfte er unter die Decke.Kaum lag er, drehte Lia sich im Schlaf zu ihm.Als hätte sie gespürt, dass er neben ihr war.Ihre Hand legte sich auf seine Brust.Dann hob sie leicht den Kopf und gab ihm einen sanften
Am Abend war Chris endlich zurück.Er hatte seinen Termin so schnell wie möglich beendet und war anschließend direkt zu den anderen gefahren. Inzwischen saßen sie alle gemeinsam im Wohnzimmer.Lia hatte sich mit einer Tasse Tee auf das Sofa gesetzt, während Flynn neben ihr saß. Derek, Brian, Taylor und Chris hatten es sich auf den anderen Sitzmöglichkeiten bequem gemacht.Eric war immer wieder verschwunden.Mal für ein paar Minuten.Mal etwas länger.Jedes Mal ging er nach oben, um nach Katy zu sehen.Sie hatte tatsächlich ein wenig von dem Essen gegessen, das Lia ihr später gebracht hatte.Nicht viel.Aber genug, dass alle ein kleines bisschen erleichtert gewesen waren.Reden wollte sie allerdings noch immer nicht.Eric hatte es ein paar Mal vorsichtig versucht.Doch Katy hatte meistens nur den Kopf geschüttelt oder die Augen geschlossen.Also hatte er sie schließlich einfach wieder in Ruhe gelassen.Unten herrschte währenddessen eine angespannte Stille.Bis Flynn plötzlich die Arme
Es dauerte nicht lange, bis es erneut an der Haustür klingelte.Lia sah zu Taylor.„Das werden sie sein.“Taylor nickte und legte den Kochlöffel beiseite, den er gerade in der Hand hielt.Lia ging zur Tür.Als sie öffnete, standen Flynn, Derek und Brian davor.Flynn breitete sofort die Arme aus.„Queen.“Lia musste trotz allem lächeln.„Hey, Babe.“Flynn zog sie in eine innige Umarmung.„Komm her.“Lia drückte sich kurz an ihn.„Schön, dass ihr da seid.“„Natürlich.“Flynn löste sich von ihr und sah sie ernst an.„Wie geht es dir?“„Ich halte mich.“Sein Blick wurde weich.„Das reicht fürs Erste.“Derek trat hinter ihm hervor und umarmte Lia ebenfalls kurz.„Hey, Lia.“„Hey.“Brian legte ihr eine Hand auf die Schulter.„Wir wollten nicht mit leeren Händen kommen.“Er hielt eine Tüte hoch.Lia sah hinein.„Was ist das?“„Kaffee. Und ein paar Sachen, die wir unterwegs eingepackt haben.“Flynn grinste.„Und Schokolade.“Lia schüttelte leicht den Kopf.„Ihr seid unmöglich.“„Das weißt du
Lia konnte einfach nicht nichts tun.Sie hatte es versucht.Sie hatte sich eingeredet, dass Katy gerade Ruhe brauchte und dass es wahrscheinlich das Beste war, sie nicht weiter zu bedrängen.Aber untätig herumzusitzen und zu wissen, dass ihre Schwester oben lag und weinte, fühlte sich einfach falsch an.Also stand Lia schließlich auf und sah sich in der Küche um.Vielleicht konnte sie wenigstens etwas tun.Etwas Kleines.Etwas, das Katy vielleicht ein bisschen helfen würde.Sie öffnete den Kühlschrank.Dann einen Schrank.Ihr Blick wanderte über die Lebensmittel.Und plötzlich wusste sie, was sie machen würde.Katys Lieblingsessen.Sauerkraut mit weißen Bohnen und Bratwurst.Lia lächelte schwach.Sie wusste jetzt schon, dass Katy wahrscheinlich kaum etwas davon essen würde.Vielleicht würde sie überhaupt nichts anrühren.Aber das spielte keine Rolle.Lia wollte, dass es da war.Für den Fall, dass Katy irgendwann doch Hunger bekam.Sie holte das Sauerkraut heraus, stellte die Bohnen da
Katy lag noch immer in Erics Bett.Seit Stunden hatte sie sich kaum bewegt.Die Decke lag bis zu ihrem Kinn gezogen, während sie mit leerem Blick auf die Wand starrte.Sie hatte nicht geschlafen.Nicht wirklich.Immer wenn sie die Augen geschlossen hatte, war Milo wieder da.Seine Stimme.Seine Worte.Sein Blick.Und dieser eine Satz, der sich wie ein Messer in ihr Herz gebohrt hatte.Es ist vorbei.Katy zog die Decke ein Stück höher.Sie wollte niemanden sehen.Niemanden hören.Eigentlich wollte sie überhaupt nichts.Außer, dass dieser Schmerz endlich aufhörte.Eric hatte sie nicht gedrängt.Seit sie in seinem Zimmer lag, war er einfach da gewesen.Still.Geduldig.Wenn sie reden wollte, hörte er zu.Wenn sie schwieg, blieb er trotzdem.Und genau das brauchte sie gerade.Keine Fragen.Keine gut gemeinten Ratschläge.Kein „Du musst stark sein“.Sie wollte einfach nur jemanden neben sich wissen, bei dem sie nicht so tun musste, als wäre alles in Ordnung.Lia hatte zweimal an der Tür ge
Das Frühstück lief noch immer in diesem angenehmen, langsamen Rhythmus weiter, bei dem niemand es eilig hatte aufzustehen, obwohl jeder eigentlich schon halb wusste, dass der Tag draußen weitergehen würde. Die Tassen wurden nachgefüllt, jemand schob sich das letzte Stück Brot auf den Teller, und G
Der Morgen kam leise. Nicht abrupt, nicht grell – eher wie ein langsames Zurückgleiten in die Realität, während die Nacht noch irgendwo zwischen Erinnerungen und Müdigkeit festhing. Draußen im Garten stand noch der große Party-Pavillon. Der Ort, an dem sie gefeiert hatten. Die Lichterketten hing
Für eine ganze Weile genossen sie einfach die Wärme des Wassers. Mal unterhielten sich alle gemeinsam, dann bildeten sich wieder kleinere Grüppchen. Derek diskutierte mit Brian über irgendeinen Film, den sie beide gesehen hatten, während Taylor versuchte zu erklären, warum seine Lieblingsmannschaft
Während Lia immer noch lachend von Chris und Taylor in Beschlag genommen wurde und beide ihr gleichzeitig irgendetwas durcheinander erzählten, bewegte sich Katy ruhig durch die Küche. In ihren Händen balancierte sie vorsichtig zwei Tassen frisch aufgebrühten Kaffee, der noch leicht dampfte. Ihr Bl







