Se connecter(Oliwia)Es war inzwischen Abend.Die Sonne färbte den Himmel blutrot,als wäre sie selbst Zeugin von dem,was ich heute Nacht vorhatte.Ich stand vor dem Spiegel,zog meinen mittigen schwarzen Rock hoch,fixierte den Bund auf meiner Hüfte.Mein Leder-Top lag eng an,betonte meine Taille,meine Brust,jede gefährliche Kurve.Die High Heels klickten leise,während ich einen Schritt zurücktrat,mein Spiegelbild musterte.Piper saß auf ihrem Bett,ihr Blick unsicher,nervös –so, wie früher meiner war.Ich lächelte leicht.Verführerisch.Berechnend.„Piper…“, sagte ich leise,während ich langsam meine Finger unter meinen Rock schob –und mein Höschen nach unten zog.Es glitt meine Beine entlang,bis es auf den Boden fiel.Ich hob es auf,warf es beiläufig auf mein Kissen.Frei. Nackt. Bereit.„Du kannst dich immer noch umentscheiden, Girl.“Ich drehte mich zu ihr.Mein Blick?Lodernd. Herausfordernd.„Es wird heute Nacht… interessant.“Piper schluckte.„Ich… ich weiß nicht.Silver ist…
(Oliwia)Ich saß auf meinem Bett,meine Haare noch zerzaust,die Lippen geschwollen.Ich grinste, während ich mit Natalie telefonierte.Gott, wie ich ihre Stimme vermisst hatte.„Ja, Girl…er hat so einen geilen Schwanz…“Ich leckte mir über die Lippe.„Ich könnte STUNDENLANG auf ihm reiten,ohne Pause, ohne Rücksicht.Wie ein verdammter Dämon auf Droge.“Natalie lachte am anderen Ende.„Du bist krank, Oliwia – aber ich LIEBE es!Schick mir später ein Foto, ja? Ich will wissen, wie heiß dieser Silver wirklich ist!“Ich wollte gerade antworten,als plötzlich die Tür aufgerissen wurde –Piper stürmte rein.„OLIWIA!! Wo. Zum. Teufel. Warst. Du?!“Ich zuckte kaum.Schmiss mein Handy aufs Bett.„Hey Babe.“Ich zwinkerte ihr zu.„Ich hab gesehen, wo ihr wart!Verdammt, ihr wart in der alten BURG?!In der Burg?!Du bist verrückt, weißt du das?!Du kannst da nicht einfach—“Ich stand langsam auf,ging auf sie zu – barfuß,nur mit dem weißen Shirt von Silver bekleidet.„Piper…“, sagte ich leis
(Oliwia)„Erinnere dich, Oliwia… los!“Seine Stimme brannte sich in mein Gehirn.Silver grinste – nicht wie ein Liebhaber.Wie ein Wahnsinniger.Wie ein Gott, der alles wusste.„Was ist die Wahrheit, hmm?Warum kommt dir alles wie ein Déjà-vu vor?Warum kennst du Menschen,die du vorher nie gesehen hast?Warum fühlt sich Aiden an…als wäre er mehr als nur ein Mann?“Ich starrte ihn an.Fassungslos.Mein Atem stockte.Meine Haut war kalt.„Alle… sie alle haben dich belogen, Baby.“Dann…biss er sich in den Arm.Sein Blut lief.Schwarz.Dicht.Schwer.Mächtig.Ich riss die Augen auf.„Silver—! Was… tust du da?!“Er griff meinen Kopf.Sein Griff war fest.Besitzergreifend.Keine Flucht.„Ich will nur,dass du dich erinnerst, meine Königin…“Er presste seine Wunde an meine Lippen.Ich wollte mich wehren.Doch das Blut –lief in meinen Mund.Heiß.Eisenhaltig.Verboten.Wie Feuer durch meine Adern.Und dann –kamen die Bilder.Schlag auf Schlag.Kein Entkommen.Wie ein Stromschlag,wie ei
(Oliwia)Wir stiegen auf.Er fuhr schnell sehr schnell.Bis…wir ankamen.Oxford Castle.Die große, normannische Burg auf der Westseite der Stadt.Ein kolossales, altes Bauwerk.Halb renoviert, halb Ruine.Von Scheinwerfern an den Ecken angeleuchtet, wirkte sie gespenstisch.Efeu wuchs über die alten Steine, schwere Holztüren waren mit rostigen Eisenbeschlägen verstärkt.Der Wind pfiff durch offene Fenster, irgendwo krächzte eine Krähe.Die Luft roch nach Moos, altem Stein und… Geschichte.Verbotene Geschichte.„Silver… was machen wir hier?“, fragte ich vorsichtig.Er grinste.„Komm. Lass dich überraschen.“Wir liefen durch das alte Eingangstor.Die Mauern zogen sich meterhoch über uns, Fenster ohne Glas gähnten wie tote Augen in der Dunkelheit.„Silver, das ist halb abgesperrt… wir kriegen Ärger, wenn—“„Wir kriegen keinen Ärger. Vertrau mir.“Seine Stimme war ruhig. Zu ruhig.Wir liefen weiter, durch einen offenen Innenhof, vorbei an verfallenen Säulen und einem alten Pranger.Die S
(Aiden)Die Mädels liefen schon voraus ins Restaurant und suchten sich einen Platz.Ich blieb mit Kyle, Viktor und Elijah noch am SUV stehen.Kyle grinste wie ein Kind an Weihnachten.„Leute, das heute… war sooo geil! Dieser Drache! Wie krank war das, bitte?!“Seine Augen leuchteten.„Wir müssen mit unseren Vätern reden – wir brauchen mehr Einsätze! Dieses langweilige Studentenleben bringt mich um!“Elijah nickte.„Stimmt. Das war das erste Mal seit Ewigkeiten, dass ich wieder das Gefühl hatte, zu leben.“Viktor aber sagte nichts.Er starrte in die Ferne. Dann drehte er sich langsam zu uns um.Sein Blick wurde hart. Klar. Gefährlich.„Gute Idee“, sagte er ruhig.„Aber vergesst nicht… was vor sechs Tagen war.“Stille.Sein Blick fiel auf mich.Dann sprach er im ernsten Ton weiter:„Unsere Aufgabe ist es, sie im Auge zu behalten. Punkt.Nicht, die Welt zu retten.Nicht, Held zu spielen.Sondern zu verhindern, dass die Apokalypse ausbricht.“Er sah jeden von uns nacheinander an.„Wir hal
(Oliwia)Nachdem Silver uns durch den Rauch und das Chaos zurück ins Studentenwohnheim gebracht hatte, ließ er mich direkt an meiner Zimmertür absetzen. Mein Körper zitterte noch leicht von all dem Adrenalin, doch seine Nähe… war wie ein raucht, diese Dominanz,Alpha-Vibes.„Danke, Silver“, flüsterte ich.Er sah mich an. Ernst. Ruhig. Für einen Moment wirkte er fast… unsicher.„Hey… wegen heute…“Seine Stimme war tiefer als sonst. Keine Arroganz. Keine Ironie. Nur echtes Zögern.„Ich kann es verstehen, wenn du… nach dem Vorfall… also, wenn du heute lieber nicht— ich meine, du bist bestimmt erschöpft. Und mein Vorschlag…“Ich unterbrach ihn.„Ja.“Er blinzelte.„…Ja?“„Hol mich einfach um 19 Uhr ab.“Einen Moment lang sagte er gar nichts. Seine Eisblauen Augen musterten mein Gesicht, als würde er zwischen den Zeilen lesen wollen. Dann – ein leichtes Lächeln. Aber nicht harmlos. Nein. Raubtierleicht.„Okay“, sagte er nur.Und drehte sich um. Ohne ein weiteres Wort.Die Tür fiel leise ins
(Aiden)Elijahs Augen weiteten sich.Er starrte nach oben – zum Dach, wo sich der Schatten eben noch bewegte.„Was zur Hölle… das ist… EIN DRACHE!!!“Ich fuhr herum.Und da war er.Massiv. Schwarz. Atem aus Feuer.Seine Schuppen glänzten wie Obsidian unter der Sonne.Sein Blick: intelligent, uralt,
(Oliwia) Ich saß still auf der Bank. Die Musik in meinen Kopfhörern war leise, kaum mehr als ein Hintergrundrauschen gegen das laue Rascheln der Bäume. Irgendetwas in mir fühlte sich… komisch an. Als wäre etwas falsch. Nicht hier. Nicht jetzt. In mir. Ich hob meinen Blick. Da stand er. Aiden mi
(Aiden) Ich lag wie versteinert auf dem Bett. Die Decke über mir war nur ein trüber Schleier zwischen mir und der Realität. Alles fühlte sich dumpf an. Verloren. Oliwia. Sie war ein verdammtes Feuerwerk in meinem Kopf. Ein Sturm ohne Pause.Ich schloss die Augen, doch ich entkam ihr nicht. Im
(Silver)Ich lief mit ihr zur Bar.Langsam.Ich wollte, dass jeder sah, mit wem sie ging.Wem sie gehörte.„Willst du was trinken?“Meine Stimme war ruhig. Tief.Fast freundlich.Aber meine Augen glitten über jeden Blick, der zu lange an ihr klebte.Wölfe. Hyänen. Dreck.„Schau mal…“Ich beugte mic






