ログインKimberly betrachtete ihren Geliebten im tiefen Schlaf. Er sah so friedlich und gut aus, sein Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig in einem ruhigen Rhythmus. Sie betrachtete seine leicht geöffneten Lippen noch einen Moment länger und verspürte den Drang, ihn zu küssen. Doch sie beherrschte sich, da sie ihn nicht wecken wollte, denn sie wusste genau, dass er nach der langen Reise wahrscheinlich müde war. Stattdessen bewunderte sie ihn einfach still.
Leise löste sie seinen Arm von ihrer Taille und stieg vorsichtig aus dem Bett, darauf bedacht, keinen Laut von sich zu geben und ihn nicht im Schlaf zu stören. Sie ging zum Kleiderschrank und nahm sich ein anderes Paar Unterwäsche, da Ian das, das sie zuvor getragen hatte, zerrissen hatte. Lächelnd bei der Erinnerung, nahm sie eines von Ians T-Shirts, zog es an, band ihre Haare zu einem lockeren Dutt zusammen und verließ leise das Schlafzimmer, wobei sie die Tür sanft hinter sich schloss.
Kimberly betrat die Küche und setzte sich auf den Barhocker an der Kücheninsel. Während sie überlegte, was sie zum Mittagessen kochen sollte, trommelten ihre Finger leise auf der Arbeitsplatte. Sie wusste, sie musste sich beeilen, denn Ian war kein Tiefschläfer und würde bald aufwachen. Nach kurzem Nachdenken und dem Durchblättern eines Kochbuchs entschied sie sich für eine Garnelen-Gemüse-Pfanne – etwas Einfaches, aber Sättigendes.
Zuvor musste sie jedoch ihren Durst stillen, also nahm sie sich ein Glas Saft und erfrischte sich einen Moment, bevor sie mit dem Kochen fortfuhr.
Während des Kochens bemerkte Kimberly, dass sie das Gewürzglas nicht finden konnte. Sie suchte in den Küchenschränken und Schubladen, konnte es aber nicht finden, und ihre Bewegungen wurden immer hastiger. Mit einem frustrierten Stöhnen blickte sie nach oben und entdeckte es im Regal.
„Einfach toll!“, murmelte sie vor sich hin, denn sie wusste bereits, was das bedeutete.
Kimberly hatte die Suche nach dem Gewürzglas schon schlimm genug gefunden, doch es im Regal zu entdecken, war noch viel schlimmer, denn das war ihr verhasstester Ort in der Küche. Sie schnaubte und versuchte, nach dem Glas zu greifen, streckte den Arm aus, scheiterte aber kläglich. Sie fluchte leise vor sich hin, bevor sie es erneut versuchte. Auf Zehenspitzen stehend, griff sie ein zweites Mal nach dem Glas, doch ihre Finger berührten es kaum. Da spürte sie eine harte Brust an ihrem Rücken. Ians Finger streiften ihre leicht, bevor er das Gewürzglas elegant herunternahm – seine Anwesenheit plötzlich und doch vertraut.
Seine Nähe berauschte Kimberly bereits, und sie konnte sich nicht von der Stelle rühren, da sie langsam die Fassung verlor – wie immer, wenn Ian in ihrer Nähe war. Er raubte ihr jedes Mal den Atem. Ihre Knie wurden weich, als seine Lippen ihren Hals berührten, und ihr Körper reagierte sofort auf die Berührung.
„Du hättest mich einfach anrufen können, wenn du Hilfe gebraucht hättest“, flüsterte er heiser in ihr Ohr, woraufhin sie die Augen schloss, um seiner betörenden Stimme zu lauschen, und ihr Atem leicht stockte.
Sie drehte sich um und küsste ihn leidenschaftlich, ganz instinktiv. Er stöhnte leise auf, als sie in sein kurzes Haar griff und ihn näher an sich zog. Er hob sie an den Oberschenkeln hoch und drückte sie gegen die Wand, während ihre Lippen um die Vorherrschaft rangen, keiner von ihnen wollte sich lösen. Ihr leidenschaftlicher Kuss wurde bald zu einem langsamen, zärtlichen Kuss, bevor sie sich lösten, um Luft zu holen. Ihre Stirnen berührten sich fast, als sie sich wieder fingen.
„Ich muss Mittagessen machen“, flüsterte sie, als sich ihre Atmung beruhigt hatte, obwohl in ihrer Stimme noch immer Spuren dessen mitschwangen, was gerade geschehen war.
„Ich brauche kein Mittagessen, wenn ich dich habe“, flüsterte er zurück, während er ihre Oberschenkel streichelte und ihr leicht in den Po kniff, woraufhin sie tomatenrot anlief; ihre Reaktion war sofort spürbar.
„Das weiß ich, aber… du musst trotzdem etwas essen“, murmelte sie, während sie mit seinen Haaren spielte und versuchte, konzentriert zu bleiben.
„Wenn du darauf bestehst“, erwiderte er und gab ihr einen letzten Kuss, bevor er sie sanft auf die Füße stellte, obwohl seine Hände noch einen kurzen Moment auf ihr verweilten.
Kimberly konnte nicht anders, als auf seine Bauchmuskeln zu starren, als er oberkörperfrei war; ihre Augen wanderten über ihn, bevor sie sich beherrschen konnte.
„Du weißt, wir können auch später noch zusammen Mittagessen“, sagte er mit einem Grinsen, sichtlich sich ihres Blicks bewusst.
Kimberly war verlegen, weil er sie beim Starren ertappt hatte. Er neckte sie, das merkte sie. Also beschloss sie, ihn zu ignorieren, nahm einfach das Gewürzglas von der Arbeitsplatte und kochte weiter, um sich wieder ganz auf ihre Aufgabe zu konzentrieren. Sie war froh, dass sie nichts auf den Herd gestellt hatte, bevor Ian kam, denn sonst hätten sie mit Sicherheit ein verbranntes Mittagessen gehabt. Sie warf Ian einen verstohlenen Blick zu und bemerkte, dass er es sich auf einem der Hocker bequem gemacht hatte, ein Glas Apfelsaft vor sich, und auf seinem Handy tippte, bis es klingelte und seine Aufmerksamkeit sich verlagerte.
„Hallo… Mama, mir geht’s gut. Ja, ich bin wieder da. Ich…“ Kimberly lächelte in sich hinein, während sie das Mittagessen zubereitete. Sie wusste, dass Ians Mutter ihn bestimmt mit Vorwürfen überhäufte, warum er sie nicht früher angerufen hatte – etwas, das sie schon öfter erlebt hatte.
„Tut mir leid, okay? Ich bin gerade erst aufgewacht… Ich konnte dich nicht anrufen, weil ich gestresst war… Sie ist hier bei mir… Na gut, sprich mit ihr.“ Er stand vom Hocker auf, reichte Kimberly das Telefon und sah dabei etwas resigniert aus.
„Hallo Melissa. Wie geht es dir?“
„Mir geht’s gut, denke ich, da du beschlossen hast, mich im Stich zu lassen“, antwortete Ians Mutter am anderen Ende der Leitung, wobei in ihrem Tonfall ein Hauch von gespielter Klage mitschwang.
Kimberly fühlte sich sofort schlecht, als sie das hörte. Sie hatte Melissa nicht absichtlich im Stich gelassen, wie diese ihr vorwarf, und Schuldgefühle beschlichen sie.
„Melissa, es tut mir so leid.“ Sie entschuldigte sich mit aufrichtiger Stimme.
„Ich bin so mit der Arbeit beschäftigt, dass ich kaum noch Zeit für mich selbst habe“, erklärte sie und versuchte sich damit zu rechtfertigen.
„Wirklich?... Aber du könntest doch Zeit finden, deinen Verlobten abzuholen“, erwiderte Melissa mit wissendem Unterton. Kimberly konnte sich kaum auf das Gespräch konzentrieren, da Ian ihr mit offenem Mund Küsse auf den Hals gab und ihre Brüste streichelte – er hatte offensichtlich noch nicht genug von ihr. Sie biss sich auf die Unterlippe, um ein Stöhnen zu unterdrücken, denn sie wurde bereits erregt und verlor die Konzentration.
„Hallo, Kim? Bist du noch da?“, fragte Melissa, als sie keine Antwort von Kimberly erhielt, und ihre Stimme klang nun besorgt.
Kimberly hörte die Sorge in Melissas Stimme und fühlte sich schrecklich, weil sie sich nicht auf das Telefonat konzentriert hatte. Sie schluckte schwer, während sie nach Worten suchte und versuchte, sich wieder zu fassen.
„Ähm, tut mir leid. Ich habe nicht aufgepasst, weil ich versucht habe, Mittagessen zuzubereiten… Ich wollte nicht, dass Ians Essen anbrennt“, brachte sie nervös hervor und erntete ein Schmunzeln von Ian, der sie immer noch neckte und sichtlich amüsiert war.
„Oh, dann verlasse ich dich besser.“
„Wir reden später, versprochen“, versicherte Kimberly Melissa, um das Geschehene wiedergutzumachen.
„Okay, Schatz, das wäre wunderbar. Könntest du Ian das Telefon zurückgeben, damit ich ihn über die Willkommensparty informieren kann, die wir für ihn geplant haben?“
„Klar“, antwortete Kimberly schnell und gab Ian das Telefon zurück, der genervt stöhnte und widerwillig seine Hand von ihrer Brust nahm. Sie atmete erleichtert auf und aß weiter, während Ian zu seinem vorherigen Platz zurückkehrte, obwohl sie seine Anwesenheit noch immer spürte.
Kimberly betrachtete ihren Geliebten im tiefen Schlaf. Er sah so friedlich und gut aus, sein Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig in einem ruhigen Rhythmus. Sie betrachtete seine leicht geöffneten Lippen noch einen Moment länger und verspürte den Drang, ihn zu küssen. Doch sie beherrschte sich, da sie ihn nicht wecken wollte, denn sie wusste genau, dass er nach der langen Reise wahrscheinlich müde war. Stattdessen bewunderte sie ihn einfach still.Leise löste sie seinen Arm von ihrer Taille und stieg vorsichtig aus dem Bett, darauf bedacht, keinen Laut von sich zu geben und ihn nicht im Schlaf zu stören. Sie ging zum Kleiderschrank und nahm sich ein anderes Paar Unterwäsche, da Ian das, das sie zuvor getragen hatte, zerrissen hatte. Lächelnd bei der Erinnerung, nahm sie eines von Ians T-Shirts, zog es an, band ihre Haare zu einem lockeren Dutt zusammen und verließ leise das Schlafzimmer, wobei sie die Tür sanft hinter sich schloss.Kimberly betrat die Küche und setzte sich auf de
„Endlich wieder zu Hause“, hauchte Ian, als Kimberly, nachdem sie den Rest seiner Cola hinuntergestürzt hatte, in der Einfahrt parkte. Erleichterung schwang in seiner Stimme mit. Er stieg aus dem Auto und betrachtete seine Umgebung nach so langer Zeit noch einmal. Seine Augen wanderten langsam umher, als wolle er sich alles neu einprägen.Kimberly stieg aus dem Auto und wollte gerade Ians Koffer aus dem Kofferraum holen, als sie seine ausgestreckten Arme bemerkte. Er stand vor dem Wagen und wartete geduldig auf sie, eine stille Erwartung lag in seiner Haltung. Verwirrt runzelte sie die Stirn.„Und dein Koffer?“, fragte sie, nicht ganz sicher, ob er in diesem Moment wollte, dass sie seine Hand nahm, ihr Blick wanderte kurz zwischen ihm und dem Auto hin und her.„Das können wir später besprechen“, erwiderte er mit einem breiten Lächeln, wobei er sichtlich mehr an ihr als an allem anderen interessiert war.Kimberly musste zurücklächeln; sein Lächeln war ansteckend und vertrieb augenblick
Als Kimberly auf den Marinestützpunkt fuhr, überkam sie eine Gänsehaut am ganzen Körper. Sie war nervös, Ian zu sehen, und ihre Umklammerung des Lenkrads verstärkte sich leicht, während die Vorfreude in ihr wuchs. Sie fragte sich unwillkürlich, ob er abgenommen hatte. Sie betete nur, dass es ihm gut ging, und ihre Gedanken waren von stiller Sorge erfüllt.Nachdem Kimberly 20 Minuten lang auf dem bereits vollen Parkplatz nach einem Parkplatz gesucht hatte, fand sie endlich einen und parkte ihr Auto. Erleichtert atmete sie auf. Als sie ausstieg, konnte sie nicht anders, als die Familien zu beobachten, die bereits wieder vereint waren und auf dem Heimweg waren. Ihr Blick folgte ihnen einen Moment lang. Sie sah die aufrichtige Freude, die von den Soldaten und ihren Angehörigen ausging, und der Anblick trieb ihr die Tränen in die Augen. Ihre Gefühle überwältigten sie. Schnell wandte sie den Blick ab und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht, bevor sie noch mehr fließen konnte. Sie schlos
Kimberley war völlig erschöpft, als ihre Schicht zu Ende war, aber was sie am Laufen hielt, war die Tatsache, dass Ian an diesem Tag zurückkehren würde und sie ihn vom Marinestützpunkt abholen sollte, der anderthalb Autostunden vom Krankenhaus entfernt lag – eine Verantwortung, auf die sie sich trotz ihrer Müdigkeit gefreut hatte.Sie starrte auf den Brief mit der Beurlaubung in ihren Händen und musste unwillkürlich lächeln. Ihre Finger umklammerten das Papier leicht, als bedeute es mehr als nur die Erlaubnis, der Arbeit fernzubleiben. Zwei Wochen lang würde sie ihren Verlobten ganz für sich allein haben, ohne sich um ihre Arbeit kümmern zu müssen. Allein der Gedanke, ihren Verlobten nach über einem halben Jahr Trennung wieder bei sich zu haben, ließ ihr Lächeln breiter werden, und die Aufregung stieg in ihr. Am liebsten hätte sie wie ein Teenager gequietscht, doch sie beherrschte sich, um keine unerwünschte Aufmerksamkeit zu erregen, insbesondere nicht in einem so professionellen Umf
Kimberley ging durch den Flur des Krankenhauses in Richtung des Direktorenbüros, als sie hörte, wie jemand ihren Namen rief. Ihre Schritte waren ruhig und zielstrebig, während um sie herum der übliche Krankenhausbetrieb weiterging.„Dr. Wright, Dr. Wright!“ Sie drehte sich um und bemerkte eine Krankenschwester, die auf sie zugerannt kam, sichtlich in Eile und bemüht, sie einzuholen.„Es tut mir sehr leid, Sie zu stören“, sagte die Krankenschwester schwer atmend, woraufhin Kimberley sich fragte, wie lange sie wohl schon gerannt war. Ihr Atem ging unregelmäßig, während sie versuchte, sich zu beruhigen.„Moment, atmen Sie tief durch und sagen Sie mir, was los ist“, sagte Kimberley zu der Krankenschwester, die nickte und tat, wie ihr gesagt wurde, und einen Moment brauchte, um ihren Atem zu beruhigen, bevor sie wieder sprach.„Ich wollte Ihnen den medizinischen Bericht des Patienten in Zimmer 406 aushändigen, den Sie mich gebeten hatten, zu erstellen.“„Ach so. Danke.“ antwortete Kimberle
„Hey, Papa. Guten Morgen.“Kimberley begrüßte ihren Vater, während sie gerade Pfannkuchen zum Frühstück zubereitete, als er die Küche betrat. Das leise Zischen aus der Pfanne erfüllte die stille Morgenluft, der intensive Duft von Teig und Butter umhüllte den Raum wie eine warme Umarmung.„Guten Morgen, mein Schatz.“ Ihr Vater erwiderte die Antwort, küsste sie auf die Wange und setzte sich dann auf einen der Frühstückshocker. Seine Anwesenheit vermittelte ihr sofort ein Gefühl von Geborgenheit, das Kimberley schon immer gekannt und geschätzt hatte.„Bitteschön“, sagte Kimberley und stellte einen Teller mit Pfannkuchen, Speck und Spiegeleiern sowie eine Tasse Kaffee vor ihn hin – das Essen war mit viel Liebe und Sorgfalt zubereitet worden.„Danke, Liebling.“ Er bedankte sich und begann zu essen, sichtlich erfreut über ihre Mühe, selbst bei den einfachsten Dingen. Wenige Minuten später gesellte sie sich mit ihrem Frühstück zu ihm und fügte sich neben ihn in den ruhigen Rhythmus des Morge







