ログインAls Kimberly auf den Marinestützpunkt fuhr, überkam sie eine Gänsehaut am ganzen Körper. Sie war nervös, Ian zu sehen, und ihre Umklammerung des Lenkrads verstärkte sich leicht, während die Vorfreude in ihr wuchs. Sie fragte sich unwillkürlich, ob er abgenommen hatte. Sie betete nur, dass es ihm gut ging, und ihre Gedanken waren von stiller Sorge erfüllt.
Nachdem Kimberly 20 Minuten lang auf dem bereits vollen Parkplatz nach einem Parkplatz gesucht hatte, fand sie endlich einen und parkte ihr Auto. Erleichtert atmete sie auf. Als sie ausstieg, konnte sie nicht anders, als die Familien zu beobachten, die bereits wieder vereint waren und auf dem Heimweg waren. Ihr Blick folgte ihnen einen Moment lang. Sie sah die aufrichtige Freude, die von den Soldaten und ihren Angehörigen ausging, und der Anblick trieb ihr die Tränen in die Augen. Ihre Gefühle überwältigten sie. Schnell wandte sie den Blick ab und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht, bevor sie noch mehr fließen konnte. Sie schloss ihr Auto ab und machte sich auf den Weg zum Hafen, wo das Schiff lag. Sie wollte ihren Verlobten nicht warten lassen.
Als sie sich dem Hafen näherte, drängte sich Kimberly durch die nervöse, aufgeregte, ungeduldige und überglückliche Menge. Sie murmelte Entschuldigungen und versuchte, nach vorn zu gelangen, wobei sie sich vorsichtig durch die ebenso ungeduldigen Menschen hindurchschlängelte. Dort angekommen, wartete sie wie alle anderen gespannt, bis die Soldaten nacheinander aus dem großen Schiff stiegen. Ihre Augen wanderten dabei unentwegt zum Schiff und musterten jede einzelne Gestalt, die auftauchte.
Sie wurde schon ungeduldig, weil sie wegen des Schlafmangels schlecht gelaunt war, als ihr ein 1,88 Meter großer Mann auffiel, der muskulöser aussah als beim letzten Mal. In seiner Marineuniform war er atemberaubend und stach sofort in ihren Augen hervor. Kimberly beobachtete, wie seine Augen nach etwas oder jemandem suchten, bei dem sie sich absolut sicher war, dass es sie war. Sie musste lächeln, denn sie wusste, dass er sich genauso sehr darauf freute, sie zu sehen, wie sie sich darauf freute, ihn zu sehen.
Wie auf ein Stichwort trafen sich ihre Blicke, und ihr Herz machte einen Sprung. Es war, als stünde die Welt still, während sie den Mann anstarrte, den sie liebte, den Mann, dessen Abwesenheit ihr schlaflose Nächte bereitet hatte. Alles um sie herum verblasste. Ja, sie skypeten, aber nichts war vergleichbar damit, ihn persönlich bei sich zu haben. Er war der Mann, in den sie sich vor drei Jahren verliebt hatte, dessen Stimme sie berauscht, dessen Berührung sie vor Wonne schwindlig gemacht hatte. Er sah sie nun mit einem breiten Lächeln an, das all ihre Ängste augenblicklich vertrieb.
Kimberly ließ ihrem Herzen freien Lauf und rannte auf ihn zu. Aufgeregt sprang sie ihm an den Körper und brachte ihn beinahe aus dem Gleichgewicht. Sofort küsste er sie leidenschaftlich und legte die Arme um ihre Taille. Sie umarmten sich fest, als hätten sie ewig auf diesen Moment gewartet. Sie hatte den Geschmack seiner Zunge auf ihrer und die Wärme seiner Anwesenheit so sehr vermisst – etwas, das keine Entfernung ersetzen konnte. Sie umfasste seine Wangen mit ihren Händen, während sie sich küssten, um ihn noch intensiver zu spüren, denn sie konnte es immer noch kaum fassen, dass er hier bei ihr war und sie sicher in seinen Armen hielt.
Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten sie sich endlich von dem Kuss. Beide atmeten schwer und blickten sich tief in die Augen, genossen die Gegenwart des anderen. Wie sehr hatte sie diese wunderschönen blauen Augen vermisst, die ihr Herz erobert hatten!
„Ich habe dich so sehr vermisst“, flüsterte er und küsste sie noch einmal, seine Stimme leise und voller Emotionen.
„Ich habe dich auch vermisst“, erwiderte Kimberly nach dem Kuss und umarmte ihn fest, während sie noch immer auf ihm saß und ihn noch nicht loslassen wollte.
Widerwillig löste sie die Umarmung und entrollte zu ihrem Missfallen ihre Beine von seinem Oberkörper, obwohl ein Teil von ihr gern noch etwas länger so geblieben wäre.
»Kimberly, du musst Rücksicht nehmen und verstehen, dass er wirklich müde sein muss und sich ausruhen muss«, ermahnte sie sich innerlich und erinnerte sich daran, achtsam zu sein.
Ian nahm seine Uniformmütze ab und setzte sie Kimberly sanft auf den Kopf, was ihr ein Lächeln entlockte – eine vertraute Geste, die sie sehr zu schätzen gelernt hatte. Jedes Mal, wenn er zurückkam, trug sie gern seine Mütze; sie gab ihr das Gefühl, selbst beim Militär zu sein – eine kleine Gewohnheit, die ihr mehr bedeutete, als sie zugab.
„Komm, wir gehen nach Hause“, sagte sie und half ihm, seinen Koffer zu rollen, während sie mit ineinander verschlungenen Fingern in Richtung Parkplatz gingen; keiner von ihnen wollte den Kontakt lösen.
„Deine Haare sind viel länger geworden“, sagte Ian, als sie zu ihrem Auto zurückgingen, und sein Blick musterte kurz die Veränderung. Kimberly nickte nur, unfähig, ein Wort herauszubringen, denn sie war immer noch überglücklich, ihn an ihrer Seite zu haben, und ihre Gefühle mussten sich erst noch sammeln.
„Ich liebe es“, sagte er und brachte sie damit zum Lächeln; sie freute sich über seine Reaktion.
„Danke“, antwortete sie und war innerlich froh, dass sie zu beschäftigt gewesen war und keine Zeit gefunden hatte, sich die Haare schneiden zu lassen, da sie ihr mittlerweile bis zum unteren Rücken reichten – etwas, dem sie bis jetzt keine große Beachtung geschenkt hatte.
Sie erreichten das Auto in angenehmer Stille, und Kimberly öffnete den Kofferraum, damit Ian seinen Koffer hineinlegen konnte, bevor er ins Auto stieg. Ihre Bewegungen waren synchron, ohne dass viele Worte nötig waren.
„Hier, das habe ich dir auf dem Weg mitgebracht“, sagte Kimberly und reichte ihm ein Päckchen – eine kleine Geste, die sie ihm unbedingt machen wollte. Er grinste breit, als er es öffnete, sichtlich erfreut.
„Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich dich liebe?“, fragte er, küsste sie auf die Wange und brachte sie damit zum Augenrollen, da er diese Reaktion bereits erwartet hatte.
„Ich weiß, oder?“, antwortete sie, bevor sie bemerkte, dass er bereits angefangen hatte, den Hamburger, die Pommes und das gebratene Hähnchen zu essen, die sie ihm geholt hatte – er war sichtlich hungrig.
Während Kimberly sie zu Ians Haus fuhr, tauschten sie sich über ihre Erlebnisse und die Ereignisse aus, die sich während der Abwesenheit des jeweils anderen zugetragen hatten, und fanden so schnell wieder in die Gegenwart des anderen zurück, als wäre keine Zeit vergangen.
Kimberly betrachtete ihren Geliebten im tiefen Schlaf. Er sah so friedlich und gut aus, sein Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig in einem ruhigen Rhythmus. Sie betrachtete seine leicht geöffneten Lippen noch einen Moment länger und verspürte den Drang, ihn zu küssen. Doch sie beherrschte sich, da sie ihn nicht wecken wollte, denn sie wusste genau, dass er nach der langen Reise wahrscheinlich müde war. Stattdessen bewunderte sie ihn einfach still.Leise löste sie seinen Arm von ihrer Taille und stieg vorsichtig aus dem Bett, darauf bedacht, keinen Laut von sich zu geben und ihn nicht im Schlaf zu stören. Sie ging zum Kleiderschrank und nahm sich ein anderes Paar Unterwäsche, da Ian das, das sie zuvor getragen hatte, zerrissen hatte. Lächelnd bei der Erinnerung, nahm sie eines von Ians T-Shirts, zog es an, band ihre Haare zu einem lockeren Dutt zusammen und verließ leise das Schlafzimmer, wobei sie die Tür sanft hinter sich schloss.Kimberly betrat die Küche und setzte sich auf de
„Endlich wieder zu Hause“, hauchte Ian, als Kimberly, nachdem sie den Rest seiner Cola hinuntergestürzt hatte, in der Einfahrt parkte. Erleichterung schwang in seiner Stimme mit. Er stieg aus dem Auto und betrachtete seine Umgebung nach so langer Zeit noch einmal. Seine Augen wanderten langsam umher, als wolle er sich alles neu einprägen.Kimberly stieg aus dem Auto und wollte gerade Ians Koffer aus dem Kofferraum holen, als sie seine ausgestreckten Arme bemerkte. Er stand vor dem Wagen und wartete geduldig auf sie, eine stille Erwartung lag in seiner Haltung. Verwirrt runzelte sie die Stirn.„Und dein Koffer?“, fragte sie, nicht ganz sicher, ob er in diesem Moment wollte, dass sie seine Hand nahm, ihr Blick wanderte kurz zwischen ihm und dem Auto hin und her.„Das können wir später besprechen“, erwiderte er mit einem breiten Lächeln, wobei er sichtlich mehr an ihr als an allem anderen interessiert war.Kimberly musste zurücklächeln; sein Lächeln war ansteckend und vertrieb augenblick
Als Kimberly auf den Marinestützpunkt fuhr, überkam sie eine Gänsehaut am ganzen Körper. Sie war nervös, Ian zu sehen, und ihre Umklammerung des Lenkrads verstärkte sich leicht, während die Vorfreude in ihr wuchs. Sie fragte sich unwillkürlich, ob er abgenommen hatte. Sie betete nur, dass es ihm gut ging, und ihre Gedanken waren von stiller Sorge erfüllt.Nachdem Kimberly 20 Minuten lang auf dem bereits vollen Parkplatz nach einem Parkplatz gesucht hatte, fand sie endlich einen und parkte ihr Auto. Erleichtert atmete sie auf. Als sie ausstieg, konnte sie nicht anders, als die Familien zu beobachten, die bereits wieder vereint waren und auf dem Heimweg waren. Ihr Blick folgte ihnen einen Moment lang. Sie sah die aufrichtige Freude, die von den Soldaten und ihren Angehörigen ausging, und der Anblick trieb ihr die Tränen in die Augen. Ihre Gefühle überwältigten sie. Schnell wandte sie den Blick ab und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht, bevor sie noch mehr fließen konnte. Sie schlos
Kimberley war völlig erschöpft, als ihre Schicht zu Ende war, aber was sie am Laufen hielt, war die Tatsache, dass Ian an diesem Tag zurückkehren würde und sie ihn vom Marinestützpunkt abholen sollte, der anderthalb Autostunden vom Krankenhaus entfernt lag – eine Verantwortung, auf die sie sich trotz ihrer Müdigkeit gefreut hatte.Sie starrte auf den Brief mit der Beurlaubung in ihren Händen und musste unwillkürlich lächeln. Ihre Finger umklammerten das Papier leicht, als bedeute es mehr als nur die Erlaubnis, der Arbeit fernzubleiben. Zwei Wochen lang würde sie ihren Verlobten ganz für sich allein haben, ohne sich um ihre Arbeit kümmern zu müssen. Allein der Gedanke, ihren Verlobten nach über einem halben Jahr Trennung wieder bei sich zu haben, ließ ihr Lächeln breiter werden, und die Aufregung stieg in ihr. Am liebsten hätte sie wie ein Teenager gequietscht, doch sie beherrschte sich, um keine unerwünschte Aufmerksamkeit zu erregen, insbesondere nicht in einem so professionellen Umf
Kimberley ging durch den Flur des Krankenhauses in Richtung des Direktorenbüros, als sie hörte, wie jemand ihren Namen rief. Ihre Schritte waren ruhig und zielstrebig, während um sie herum der übliche Krankenhausbetrieb weiterging.„Dr. Wright, Dr. Wright!“ Sie drehte sich um und bemerkte eine Krankenschwester, die auf sie zugerannt kam, sichtlich in Eile und bemüht, sie einzuholen.„Es tut mir sehr leid, Sie zu stören“, sagte die Krankenschwester schwer atmend, woraufhin Kimberley sich fragte, wie lange sie wohl schon gerannt war. Ihr Atem ging unregelmäßig, während sie versuchte, sich zu beruhigen.„Moment, atmen Sie tief durch und sagen Sie mir, was los ist“, sagte Kimberley zu der Krankenschwester, die nickte und tat, wie ihr gesagt wurde, und einen Moment brauchte, um ihren Atem zu beruhigen, bevor sie wieder sprach.„Ich wollte Ihnen den medizinischen Bericht des Patienten in Zimmer 406 aushändigen, den Sie mich gebeten hatten, zu erstellen.“„Ach so. Danke.“ antwortete Kimberle
„Hey, Papa. Guten Morgen.“Kimberley begrüßte ihren Vater, während sie gerade Pfannkuchen zum Frühstück zubereitete, als er die Küche betrat. Das leise Zischen aus der Pfanne erfüllte die stille Morgenluft, der intensive Duft von Teig und Butter umhüllte den Raum wie eine warme Umarmung.„Guten Morgen, mein Schatz.“ Ihr Vater erwiderte die Antwort, küsste sie auf die Wange und setzte sich dann auf einen der Frühstückshocker. Seine Anwesenheit vermittelte ihr sofort ein Gefühl von Geborgenheit, das Kimberley schon immer gekannt und geschätzt hatte.„Bitteschön“, sagte Kimberley und stellte einen Teller mit Pfannkuchen, Speck und Spiegeleiern sowie eine Tasse Kaffee vor ihn hin – das Essen war mit viel Liebe und Sorgfalt zubereitet worden.„Danke, Liebling.“ Er bedankte sich und begann zu essen, sichtlich erfreut über ihre Mühe, selbst bei den einfachsten Dingen. Wenige Minuten später gesellte sie sich mit ihrem Frühstück zu ihm und fügte sich neben ihn in den ruhigen Rhythmus des Morge







