Share

KAPITEL 9

Author: Red_Ink
last update publish date: 2026-09-30 16:39:59

KAPITEL 9

~CHLOE~

„Asher?“

„Der Einzige und Alleinige“, sagte er, und ich konnte das Lächeln in seiner Stimme hören.

Ich wühlte mich aus seinen Armen und drehte mich um. Wieder war niemand da. War es einer der Schüler, der mich verarschen wollte?

„Also, wovor bist du weggerannt?“, fragte er und blickte über meine Schulter in die Richtung, in die ich gestarrt hatte. Ich sprang von ihm weg und warf ihm einen bösen Blick zu.

„Geht dich einen Scheiß an. Und ich bin nicht weggerannt“, knurrte ich. E
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • Mitbewohner mit dem Lycan-Hockey Kapitän   KAPITEL 9

    KAPITEL 9~CHLOE~„Asher?“„Der Einzige und Alleinige“, sagte er, und ich konnte das Lächeln in seiner Stimme hören.Ich wühlte mich aus seinen Armen und drehte mich um. Wieder war niemand da. War es einer der Schüler, der mich verarschen wollte?„Also, wovor bist du weggerannt?“, fragte er und blickte über meine Schulter in die Richtung, in die ich gestarrt hatte. Ich sprang von ihm weg und warf ihm einen bösen Blick zu.„Geht dich einen Scheiß an. Und ich bin nicht weggerannt“, knurrte ich. Er steckte die Hände in die Taschen und legte den Kopf schief.„Haben Menschen also die Angewohnheit, ständig außer Atem zu sein?“, ließ er heraus, und meine Augen weiteten sich. Ich schaute in alle Richtungen, aber zu meinem Glück waren wir die Einzigen hier … Oder zumindest wollte ich das gerne glauben.„Ich bin kein Mensch“, knirschte ich zwischen den Zähnen hervor, und der Arschloch grinste. Ich wäre in großen Schwierigkeiten, wenn jemand vorbeikäme und uns überhörte. Man sah mich schon schie

  • Mitbewohner mit dem Lycan-Hockey Kapitän   KAPITEL 8

    KAPITEL 8~CHLOE~Das war der Blick, den ich gewohnt war. Er machte sich nicht einmal die Mühe, zu verbergen, wie sehr er mich verabscheute. Sein Blick, ganz ähnlich wie der von Dani, ließ mich fühlen, als wäre ich etwas, das er von der Unterseite seines Schuhs abgekratzt hatte.„Komm nach dieser Stunde zu mir, damit ich dich als verspätet eintragen kann“, wies er an und schob seine silberumrandete Brille die Nase hoch.„… In Ordnung.“„Für dich heißt es Mr. Wight“, korrigierte er, und ich hielt mich gerade noch davon ab, die Lippen zusammenzupressen, bevor er mich deswegen zurechtwies.„Und versuch nächstes Mal, früher zu erscheinen. Wenn du wieder zu spät kommst, kannst du dir das Hereinkommen in den Unterricht abschminken.“„Natürlich, Sir.“Eine Minute später wandte er sich wieder dem Unterricht zu. Schon bald wurde schmerzhaft klar, dass er mich wirklich nicht mochte, denn er unternahm keinen Versuch, die anderen Schüler davon abzuhalten, mich zu schikanieren. Ich wusste, dass ei

  • Mitbewohner mit dem Lycan-Hockey Kapitän   KAPITEL 7  

    KAPITEL 7 ~CHLOE~Die Menge der Schüler teilte sich wie das Rote Meer, sobald andere über den „wolflosen Freak“ zu flüstern begannen. Jetzt panickte ich wirklich und musste mir schnell etwas einfallen lassen.Entschuldige dich, flüsterte mein Verstand, und ich sah keine andere Möglichkeit.„Ich habe Sie nicht gesehen. Es tut mir leid“, sagte ich und behielt den Blick gesenkt.„Sieht aus, als wüsste die Freak, wo ihr Platz ist“, rief jemand aus der Menge, und ein paar Kicherlaute folgten.Immer noch mit dem Blick fest auf den Boden gerichtet, wollte ich an ihr vorbeigehen, doch sie packte meinen Arm und stieß mich zurück. Ich zischte bei der Kraft, die sie einsetzte, und rieb die inzwischen empfindliche Haut meines Arms. Die Stärke einer Wölfin war kein Scherz.„Habe ich gesagt, dass du gehen darfst?“, fauchte sie, doch ich antwortete nicht.„Schau mich an, wenn ich mit dir rede“, fügte sie hinzu und klang noch wütender. Ich hatte keine andere Wahl, als ihrem Blick zu begegnen, der m

  • Mitbewohner mit dem Lycan-Hockey Kapitän   KAPITEL 6

    KAPITEL 6~CHLOE~Scheiße. Scheiße. Scheiße.Ich schoss von Ashers Schoß hoch, als hätte er mich verbrannt. Sekunden später stand ich auf den Beinen und wich mehrere schwankende Schritte zurück.„Warum siehst du so erschrocken aus? Gerade eben hast du dich noch in meiner Gesellschaft wohlgefühlt“, sagte der Idiot und hatte die Frechheit, mich anzulächeln.„Was zum Teufel ist mit dir los?!“„So redest du mit jemandem, der dich gerade in den Schlaf gewiegt hat?“, fragte er in einem Ton, den man bei einem ungezogenen Kind verwenden würde. Ich starrte ihn wütend an, und er lächelte zurück.Er hatte mir beinahe einen Herzinfarkt beschert, und doch saß er da und lächelte wie der Herzensbrecher aus einer Romcom. Wie lange war er eigentlich schon da? Ich hatte keinerlei Zeitgefühl.Ich suchte nach meinem Handy und entdeckte es neben Asher auf dem Sofa. Ich riss es an mich und checkte die Uhrzeit.… Drei Stunden?!Ich stürzte zum Fenster und bemerkte endlich, wie spät es geworden war. Ich war

  • Mitbewohner mit dem Lycan-Hockey Kapitän   KAPITEL 5

    KAPITEL 5~CHLOE~Ich presste die Lippen zusammen, bevor ich wieder etwas Falsches sagte. Mein Blick war fest auf den Boden gerichtet, und ich versuchte vergeblich, mich aus seinem Griff zu befreien. Seine Hände umschlossen meine Handgelenke wie ein eiserner Schraubstock.„Lass mich los“, zischte ich, doch er rührte sich nicht.„Du hast meine Frage noch nicht beantwortet.“„Was soll ich denn noch sagen? Du weißt genau, was ich bin“, erwiderte ich und sah ihm in die Augen. Jeder an der Schule wusste es, und sie verachteten mich deswegen.„Ein Mensch?“ fragte er, und mein Herz setzte einen Schlag aus. Trotzdem versuchte ich, nicht in Panik zu geraten.„Ist das irgendein kranker Scherz von dir, oder macht dir das wirklich Spaß? Du weißt, dass ich eine wolflose Omega bin – oder willst du mich das einfach nur laut sagen hören?“Ich feuerte Frage um Frage auf ihn ab, doch er schenkte mir nur ein langsames Lächeln, das Angst und noch etwas anderes meinen Rücken hinunterjagte. Aus der Nähe be

  • Mitbewohner mit dem Lycan-Hockey Kapitän    KAPITEL 4

    ~CHLOE~Ich stand wie erstarrt da und sah zu, wie die Menge der Mädchen schrie und sich an ihn warf, während ich nur ungläubig starren konnte.Er.Der arrogante Idiot, der mich fröhlich aufs Sofa verbannt hatte?Derjenige, der mich eine Nervensäge genannt hatte?Genau derselbe war der Schwarm dieser Schule?Ich zuckte noch stärker zusammen.„Oh mein Gott, er kommt hierher!“ „Ich liebe dich, Asher!“ „Du hast so gut auf dem Eis gespielt!“ „Kann ich deine Nummer haben?“ „Ich bin super in Mathe – wir sollten mal eine Lernsession machen!“Ich schauderte vor Ekel bei ihrem Gequieke, aber ich hielt den Blick auf den Boden gerichtet. Alles, was die Menge davon ablenkte, mich zu bemerken, war in meinen Augen ein Sieg.Genau in diesem Moment spürte ich einen intensiven, schweren Blick, der sich auf mich richtete.Ich sah auf und traf seine Augen – denselben eisigen grauen Blick, den ich über die Hockeybahn hinweg gesehen hatte. Dieselben Augen, die mich in unserem Dormitorium mit blanke

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status