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Pulverfass

Author: Spicy Candy
last update publish date: 2026-07-20 05:50:44

Roman

Derselbe Junge. Derselbe verdammte Junge, der einfach nicht versteht, was Grenzen sind.

Und die Dreistigkeit, die absolute Dreistigkeit – ausgerechnet sie einzuladen. Zu meiner Verlobungsfeier. Zu einem Familienfest, bei dem er nichts verloren hat.

Meine Hand schließt sich fester um das Weinglas.

„Heute Abend läuft alles großartig.“

Ich drehe mich um. Gerald Cole steht neben mir und betrachtet den Raum mit der zufriedenen Miene eines Mannes, der etwas perfekt inszeniert hat. Die Verlobung
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  • Papas Braves Mädchen   Du gehörst mir

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    Raven„Ich habe Jack eingeladen, weil ich Gesellschaft brauchte.“ Ich drehe mich zurück zur Stadt. „Du weißt, wie ich über all die Leute da drinnen denke.“„Hier lieben dich alle.“Das Lachen, das mir entfährt, ist bitter. Scharf. „Tun sie das? Weil ich Tante Martha heute Morgen begrüßt habe. Weißt du, was sie zu mir gesagt hat? Nichts. Sie hat direkt durch mich hindurchgesehen, als wäre ich ein Geist. Als würde ich nicht existieren.“ Ich schüttele den Kopf. „Und Vivienne hat mich gebeten, den Kellnern beim Hereintragen des Champagners zu helfen. Als wäre ich irgendeine Bedienstete.“Er sagt nichts.„Es ist so offensichtlich, dass mich hier niemand haben will“, fahre ich fort. Meine Stimme klingt selbst in meinen eigenen Ohren hohl. „Sie lächeln und nicken, solange du hinsiehst, aber sobald du dich abwendest, fallen die Masken. Sie denken alle dasselbe – dass ich ein Wohltätigkeitsfall bin, den du aus Mitleid aufgenommen hast. Eine Last, mit der du festsitzt.“„Raven…“„Ich brauche nu

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  • Papas Braves Mädchen   Pulverfass

    RomanDerselbe Junge. Derselbe verdammte Junge, der einfach nicht versteht, was Grenzen sind.Und die Dreistigkeit, die absolute Dreistigkeit – ausgerechnet sie einzuladen. Zu meiner Verlobungsfeier. Zu einem Familienfest, bei dem er nichts verloren hat.Meine Hand schließt sich fester um das Weinglas.„Heute Abend läuft alles großartig.“Ich drehe mich um. Gerald Cole steht neben mir und betrachtet den Raum mit der zufriedenen Miene eines Mannes, der etwas perfekt inszeniert hat. Die Verlobungsfeier seiner Tochter. Sein Sieg. Vivienne an jemanden zu verheiraten, den er für würdig hält.An mich.„Ja“, bringe ich heraus. „Großartig.“Marcus steht zu meiner Linken, wie immer schweigsam – ein Schatten im teuren Anzug.Geralds Blick wandert durch den Saal und bleibt an Vivienne hängen. Sie ist bei einer Gruppe ihrer Freundinnen und lacht. Sie sieht heute Abend strahlend aus. Glücklich. Das Glück, das daher kommt, zu glauben, man heirate den Mann, den man wirklich will.„Das ist das glückl

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