เข้าสู่ระบบAlthea nahm den Platz ein, auf dem zuvor Daven gesessen hatte und der nun leer geblieben war. Bevor sie sich setzte, schenkte sie den Kindern noch Saft ein.„Wo ist Opa?“, fragte Grace, während sie Marmelade auf ihren Toast strich.„Er musste kurzfristig zu einer Besprechung mit Kollegen aus dem Ausland“, erklärte Riana ruhig. „Deshalb kann er heute Morgen nicht mit uns frühstücken.“„Schon wieder eine Besprechung?“ Josh zuckte mit den Schultern. „Erwachsene sind echt ständig beschäftigt.“Riana lachte leise. „Manchmal stimmt das wohl. Aber ihre Arbeit bringt nun einmal Verantwortung mit sich. Irgendwann wirst du genauso viel zu tun haben, Josh.“Das Frühstück verlief entspannt. Grace erzählte begeistert davon, dass sie später im Pool versuchen wollte, noch tiefer zu tauchen. Josh warf hin und wieder eine Antwort ein, meist zwischen zwei Bissen. Eli dagegen hörte hauptsächlich zu.Heute wirkte sie allerdings deutlich offener.„Die Fleischbällchensuppe schmeckt wirklich gut, Frau
An diesem Morgen erwachte das Miller-Anwesen wieder zum Leben. Stimmen erfüllten das Haus, dazwischen erklang immer wieder fröhliches Lachen, und aus der Küche zog der vertraute Duft des Frühstücks herüber. Durch die hohen Fenster fiel das Morgenlicht herein und tauchte den Esstisch in einen sanften goldenen Schimmer.Althea war schon früh in der Küche gewesen. Über ihrem Hauskleid trug sie eine leichte Strickjacke, das Haar hatte sie ordentlich hochgesteckt. Selbst zu Hause achtete sie darauf, gepflegt auszusehen – besonders, wenn sie sich in der großen Küche aufhielt. Sie wollte nicht, dass sich jemand unwohl fühlte, nur weil sie allzu leger gekleidet war. Ein gewisses Maß an Höflichkeit gehörte für sie einfach dazu.Gerade goss sie die verquirlten Eier in eine Pfanne, als sie leise Schritte hörte.„Kann ich helfen?“, fragte Eli vorsichtig und blieb noch in der Tür stehen.Die Angestellten in der Küche tauschten unsichere Blicke aus. Althea hingegen schenkte Eli sofort ein warmes
Auf dem Flur zur Wohnung im rechten Flügel war es ruhiger als sonst. Das gedämpfte Licht der Wandlampen tauchte den Gang in einen sanften Schein, während ihre langen Schatten bei jedem Schritt leicht über die Wände glitten. Ein paar Angestellte waren noch unterwegs, doch Althea hatte ihnen bereits gesagt, sie sollten für heute Feierabend machen.Daven ging ungewöhnlich langsam und passte sein Tempo ganz selbstverständlich ihrem an. Dabei hielt er ihre Hand die ganze Zeit fest.Kaum fiel die Schlafzimmertür hinter ihnen ins Schloss, veränderte sich die Stimmung. Hier waren sie für sich. Es war warm und ruhig, weit weg von all den ernsten Gesprächen, die den Abend überschattet hatten.Althea zog vorsichtig ihre Schuhe aus und ging zum Schminktisch, um ihre Ohrringe abzulegen. Noch bevor sie jedoch die Hand heben konnte, stand Daven schon hinter ihr.„Lass mich das machen“, sagte er leise. „Setz dich einfach hin.“Althea sah ihn mit leicht gerunzelter Stirn an. „Ich nehme nur meine O
„Nicht erst heute“, antwortete Althea leise. „Dieses Gefühl habe ich schon länger. Es ist schwer zu erklären … wahrscheinlich einfach mütterliche Intuition.“„Ob Intuition oder nicht“, sagte Daniel und atmete tief aus, „in einem Punkt stimme ich dir zu: Eli ist ein unschuldiges Kind.“ Seine Stimme wurde ernster. „Marlenes Fall wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen. Durch die neuen Zeugenaussagen und die zusätzlichen Ermittlungen wird sich der Prozess wahrscheinlich länger hinziehen als ursprünglich erwartet. Und ich habe Richard bereits klargemacht, dass sie nicht mit milden Strafen davonkommen sollen.“„Da hast du recht“, sagte Daven ruhig.Riana seufzte leise. „Das heißt … Eli wird auf absehbare Zeit keinen gesetzlichen Vormund haben.“„Wir können zunächst eine vorläufige Schutzregelung für sie treffen“, erklärte Daven. „Rechtlich lässt sich das regeln. Sobald Marlenes gesamte Machenschaften vor Gericht offengelegt werden, kommt zwangsläufig auch zur Sprache, wie Eli überha
Bei Elis Frage erstarrte Rianas Hand mitten in der Bewegung.Mit einem Schlag wurde es still – eine drückende Stille, die niemand überhören konnte.Als ihr zunächst niemand antwortete, rückte Eli unbehaglich auf ihrem Stuhl hin und her. Plötzlich wurde sie unsicher. „Normalerweise sagt sie mir Bescheid“, fügte sie leise hinzu. „Aber seit heute Morgen hat sie mir keine einzige Nachricht geschickt.“ Sie klang weder fordernd noch panisch, sondern einfach nur verwirrt. Sie wollte doch nur wissen, wo ihre Mutter war – warum sahen sie dann plötzlich alle so an?„Habe … habe ich etwas Falsches gefragt?“Daven reagierte als Erster.Er wandte sich ihr zu und bewahrte eine ruhige, gefasste Miene. Auf keinen Fall wollte er, dass sie sich Sorgen machte – oder noch schlimmer, den Verdacht bekam, dass man ihr absichtlich etwas verheimlichte.„Deine Mutter musste außerhalb des Hauses noch etwas erledigen“, erklärte er mit ruhiger, sanfter Stimme. „Es kann sein, dass sie heute Abend nicht mehr n
Wie von selbst griff Daven nach ihrer Hand. Sein Blick wanderte kurz zu ihrem noch flachen Bauch – aber seine Augen verrieten alles. Dort wuchs ein kleines neues Leben heran, voller Hoffnung.Arven war gerade erst richtig hereingekommen, als Riana ihn mit gespielter Strenge ins Visier nahm.„Arven, du bringst deinen Chef viel zu oft viel zu spät nach Hause.“Arven blinzelte verdutzt und deutete auf sich. „Ich?“„Ja, du“, fuhr Riana ohne Zögern fort. „Daven sollte öfter zu Hause sein. Habt ihr denn kein Team, das euch unterstützt und ihm einen Teil der Arbeit abnimmt?“Arven geriet sichtlich in Verlegenheit. „Trotzdem brauche ich für die meisten Entscheidungen Davens Zustimmung.“Riana schnalzte mit der Zunge und verschränkte die Arme vor der Brust. Selbst als ihr Mann näher kam, einen Arm um ihre Taille legte und ihr leise etwas Beruhigendes zuflüsterte, ließ sie sich nicht davon abbringen.„Ist dir eigentlich klar, dass die Frau deines Chefs im ersten Schwangerschaftsdrittel is
„Sag mal … bist du völlig verrückt geworden?“Althea verstand nur zu gut, warum ihre beste Freundin so reagierte, mit einem Gesichtsausdruck, der vor blanker Fassungslosigkeit förmlich erstarrte. Sie hatte Lydia alles erzählt – und obwohl keine einzige Träne gefallen war, wusste Lydia genau, wie ti
Es wäre gelogen zu behaupten, dass es Althea nicht verletzen würde. Und es wäre scheinheilig zu behaupten, sie sei nicht traurig oder enttäuscht. Aber … was hätte sie tun können? Nichts konnte diesen Lauf der Dinge aufhalten. Nicht einmal der Mann, auf den sie einst zu vertrauen glaubte, war auf ihr
„Bist du völlig von Sinnen?“, fuhr Catherine Callister – oder einfach Kate – sie an, und ihre gellende Stimme zerriss die Ruhe des Gartens wie ein Messerstich. Ihre perfekt gepflegten Finger krallten sich so fest in Altheas Schulter, dass die zierliche Frau ins Wanken geriet. Die leichte Plastikgieß
„Ich werde wieder heiraten“, sagte Daven. „Und ich sage es nur einmal. Ich werde dich nicht um Erlaubnis bitten.“Er setzte seine Kaffeetasse mit einem harten Klirren ab – und beendete damit ein Frühstück, das er nicht einmal berührt hatte.Althea stand reglos neben dem langen Esstisch aus weißem







