LOGINLacy's Perspektive
Ich sah sie ein paar Sekunden lang an, dann berührte ich ihren Arm und sagte: „Hey. Warum reden wir nicht draußen?"
Sie sah fassungslos aus und hatte Angst um ihr Leben. Ich nahm meine Tasche und ging aus der Cafeteria. Sie folgte mir.
Als wir zu der Lichtung kamen, wo einige Schüler unter den Bäumen lasen, drehte ich mich um und sah sie an. „Du bist das Mädchen aus dem Englischunterricht, oder? Der Lehrer hat letzte Woche deine Noten angemerkt. Was ist los mit dir?"
Ich war neugierig. Nicht nur wegen ihrer Noten — sondern wegen der Verbindung, die sie zu Macy hatte. Denn Mädchen wie Davina landeten nicht zufällig in Macys Umkreis. Sie wurden hineingezogen, für irgendetwas benutzt und dann dort zurückgelassen.
Sie senkte den Kopf. „Ich... ich weiß, dass ich nicht so gut in der Schule bin, aber bitte entzieht mir das Stipendium nicht. Ich verspreche, alles zu tun, was ihr verlangt. Bitte." Sie machte Anstalten, wieder zu knien.
„Welche?"
Sie blinzelte. „Entschuldigung?"
„Welche Themen bereiten dir Schwierigkeiten?"
Eine lange Pause. Sie kalibrierte sich neu — ich konnte es sehen, wie sich ihr Gesichtsausdruck veränderte, als sie versuchte herauszufinden, in welcher Version dieses Gesprächs sie sich befand. Ob das eine Falle war oder etwas ganz anderes. „Die... die Aufsatzstruktur. Und die Verständnisanalyse. Ich weiß nie, was sie von mir wollen."
„Okay." Ich nickte.
Das Stipendium. Das war der Kern der Sache. Meine Eltern finanzierten eine kleine Anzahl davon über die Akademie — Schüler, die außergewöhnlich abschnitten, aber die Gebühren nicht selbst tragen konnten. Davina musste klug genug gewesen sein, eines zu verdienen. Irgendetwas war zwischen damals und jetzt passiert, das ihre Noten sinken ließ, und ich hatte das Gefühl, dass dieses Irgendetwas einen Namen hatte, und dieser Name war Macy.
„Steh auf." Ich hielt mein Gesicht neutral, die Augen auf meinen Nägeln — etwas, das Macy tun würde, hatte ich bemerkt, wann immer sie jemanden an die Distanz zwischen ihnen erinnern wollte. „Wie war dein Name nochmal? Ich weiß nicht, warum er so schwer zu merken ist."
„Davina. Mein Name ist Davina." Sie blickte langsam auf, als wäre sie sich nicht sicher, ob sie die Erlaubnis dazu hatte.
Irgendetwas in ihrem Gesicht ließ mich die ganze Vorstellung fallen lassen wollen. Ich tat es nicht. Noch nicht.
Ich schrieb meine Nummer auf ein Stück Papier und reichte es ihr. „Schick mir eine Nachricht. Meine andere Nummer ist gerade nicht verfügbar." Ich drehte mich zum Gehen um.
„Ich liefere das Kleid vor 18 Uhr bei dir zu Hause ab, ich verspreche, ich werde nicht zu spät sein. Vielen vielen Dank." Ihre Stimme brach am Ende.
Ich ging weiter, aber die Worte hakten sich ein. Ein Kleid. Das bedeutete eine Party. Das bedeutete, dass Macy sich bereits zu etwas verpflichtet hatte, bevor sie gegangen war — etwas, das sie in keiner ihrer W******p-Anweisungen erwähnt hatte, und ich sollte offensichtlich dort erscheinen und das anziehen, was Davina liefern würde. Wunderbar.
Der Rest des Schultages verlief schnell. Als die letzte Glocke läutete, hatte ich einen Überblick über Macys Stundenplan, drei Seiten Mathematiknotizen und eine funktionierende Theorie, dass ihre Freundesgruppe deutlich komplizierter war, als sie angedeutet hatte. Ich hatte auch den größten Teil des Geschichtsunterrichts damit verbracht, nicht zwei Reihen zu meiner Linken zu blicken, wo Axel mit der Reglosigkeit von jemandem saß, der sehr früh gelernt hatte, dass Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen mehr kostete, als es wert war.
Ich war auf dem Weg zum Ausgang, als eine Gestalt direkt in meinen Weg trat.
„Das ist nicht die Richtung zur Nachsitze." Er starrte mich an, ausdruckslos und unbeeindruckt.
*Oh Mist. Ich kann nicht glauben, dass ich das vergessen habe.*
„Nun, was zum Teufel machst du hier? Solltest du nicht schon längst dort sein?" Ich verschränkte die Arme.
„Ich weiß, wo die Nachsitze ist, und du bist in die falsche Richtung gegangen." Er hob eine Augenbraue.
„Ich... ich wollte zuerst Wasser holen." Ich stockte.
Es war kein Streit. Es war kaum einmal ein Gespräch. Aber er stand noch immer da, und ich auch, und keiner von uns bewegte sich für einen Moment länger als unbedingt nötig.
Er sah mich einen Augenblick lang an — nicht so, wie die Leute Macy normalerweise ansahen, diesen besonderen Cocktail aus Vorsicht und Begehren. Das war anders. Stiller. Als würde er versuchen, etwas Bestimmtes zu lokalisieren und es noch nicht gefunden haben.
Dann drehte er sich um und ging den Flur entlang ohne ein weiteres Wort. Nicht auf mich wartend, aber auch nicht vorausgehend. Dieses besondere Tempo war weder eine Einladung noch eine Abweisung. Es war etwas dazwischen, wofür ich kein Wort hatte.
Ich fiel in seinen Schritt neben ihm.
Wir gingen die Länge des Flurs in Stille. Schüler wichen um uns herum aus — oder vielmehr um ihn herum — mit dieser automatischen Freigabe, die Menschen gaben, ohne genau zu wissen warum. Ich bemerkte es zum ersten Mal. Nicht wirklich Angst. Eher so etwas wie ein Reflex. Als stünde man zu nah an etwas, das auf einem anderen Strom lief.
Mir war, auf eine Weise, die ich nicht unbedingt wollte, bewusst, wie nah wir nebeneinander gingen. Der Flur war breit genug, dass es keinen Grund dafür gab. Wir gingen fast Schulter an Schulter, mein Arm gelegentlich nah an seinem, und er hatte sich nicht entfernt. Ich auch nicht.
Er blieb vor einer Tür am Ende des Flurs stehen. Das Schild las NACHSITZE in klotzigen Buchstaben. Durch das kleine Fenster konnte ich ein paar andere Schüler sehen, die bereits an Tischen saßen und aussahen, als würden sie eine Strafe absitzen.
Er stieß die Tür auf ohne zurückzublicken.
Ich folgte ihm hinein.
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Eine alte Dame mit Brille saß am Lehrertisch, in einem schwarzen, oversized Gewand und mit einem strengen Blick, der darauf hindeutete, dass sie seit ungefähr vierzig Jahren von Teenagern enttäuscht worden war und ihren Frieden damit gemacht hatte. Sie grunzte, als ich sie grüßte. Ich nahm das als Willkommen.
Ein paar Schüler waren im Raum verteilt — einige diskret auf ihren Handys, andere flüsterten miteinander und lachten lautlos. Es sah nicht so schlimm aus, wie ich gedacht hatte. Ich setzte mich ans hintere Ende des Klassenzimmers und zog mein Lehrbuch heraus.
Die alte Dame schlug mit ihrem Stock auf den Tisch. Der Raum wurde still. Sie rief die Anwesenheit in einem Ton auf, der keinen Widerspruch duldete, und fiel dann, binnen Minuten, direkt auf ihrem Tisch in Schlaf — mit der unbekümmerten Hingabe von jemandem, der schon lange aufgehört hatte so zu tun, als wäre das für irgendjemanden produktiv.
Der Raum atmete aus. Handys tauchten wieder auf. Geflüster setzte sich fort.
Axel saß zwei Reihen weiter vorne, von allen abgewandt, wie er es immer zu sein schien — im Raum anwesend und gleichzeitig irgendwo ganz woanders.
Ich öffnete mein Lehrbuch und sagte mir, dass das vollkommen in Ordnung war.
Ich arbeitete methodisch durch meine Aufgaben — zuerst Mathematik, dann das englische Leseverständnis, das ich aufgeschoben hatte. Der Raum hatte sich in jene besondere Nachsitze-Stille eingependelt, halb gelangweilt und halb wachsam, die Art von Stille, die Textur hatte.
Ich weiß nicht, wie lange ich schon gearbeitet hatte, als ich es spürte — dieses besondere Bewusstsein, angeschaut zu werden. Nicht die allgemeine, schwache Beobachtung eines Raumes voller Menschen, sondern etwas Gezieltes. Etwas mit Gewicht.
Ich blickte auf.
Axel sah mich an.
Kein flüchtiger Blick. Nicht der schnelle, zufällige Augenkontakt, den Menschen sofort brechen und so tun, als wäre er nicht passiert. Er sah mich an, so wie man etwas ansieht, das man eine Weile lang zu nicht anzuschauen versucht hatte und sich schließlich aufgehört hatte, darüber zu streiten. Seine dunklen Augen waren ruhig, und das spätnachmittägliche Licht, das durch das Fenster fiel, traf die Linie seines Kiefers, die schwache Narbe an seiner Augenbraue, die Reglosigkeit an ihm, die irgendwie lauter war als alle anderen im Raum.
Mein Herz tat etwas, das ich nicht zu untersuchen beschloss.
Er sah weg. Ich auch — zu schnell, zurück auf die Seite vor mir, die ich dann dreißig Sekunden lang anstarrte ohne ein einziges Wort zu lesen.
Ich dachte sehr bewusst nicht daran, als der Junge mit den blonden Haaren in der Ecke aufstand und dem Raum verkündete, dass die Nachsitze vorbei sei und es heute Abend eine Party gäbe — mit der Autorität von jemandem, der entschieden hatte, dass es seine Aufgabe war, solche Dinge zu erklären. Er warf seine Tasche über die Schulter und ging hinaus, als hätte er den Raum die ganze Zeit geleitet. Um ihn herum scharrten Stühle zurück, Taschen wurden gepackt, und der Raum leerte sich mit der besonderen Geschwindigkeit von Menschen, die irgendwo Besseres zu sein hatten.
Ich packte meine Sachen langsam. Keine Eile.
Als ich mich aufrichtete und zur Tür wandte, stand Axel bereits. Er sagte nichts. Ich auch nicht. Aber in dieser Stille passierte etwas zwischen uns — etwas Ungelöstes und Unbequemes — und dann ging er hinaus, und ich ließ einen Atem aus, den ich nicht gemerkt hatte zu halten.
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Ich schleppte mich zu Macys Auto und fuhr nach Hause.
Die Stadt sah zu dieser Stunde anders aus, das Licht bernsteinfarben und lang, die Straßen wechselten von ihrer Tagesversion zu etwas Ruhigerem und Langsamerem. Ich war es noch immer nicht gewohnt, durch eine Stadt zu fahren. War eigentlich überhaupt nicht an Städte gewöhnt. Die schiere Menge an Dingen, die gleichzeitig draußen vor dem Autofenster geschahen — Menschen und Schaufenster und Verkehr und Lärm — war noch immer etwas, das ich in Echtzeit verarbeitete, wie eine Sprache, die ich theoretisch verstand, aber noch nicht fließend sprechen gelernt hatte.
Ich bog in die Einfahrt ein und saß einen Moment im Auto, bevor ich hineinging.
Als ich hereinkam, schwebte Frau Smiths Stimme aus der Küche — sie sang etwas Leises und Melodieloses, während sie kochte. Der Geruch von Knoblauch und warmem Brot erreichte mich, bevor sie es tat.
„Guten Abend, Frau Smith", sagte ich, meine Stimme leicht haltend und mich in Richtung Treppe bewegend, bevor sie mich zu genau ansehen konnte. Frau Smith, laut Macy, konnte uns beim besten Willen nicht auseinanderhalten. Ich zählte darauf, dass das so blieb.
„Das Abendessen ist um sieben fertig", rief sie mir nach. „Deine Freundin hat vor etwa einer Stunde etwas abgegeben. Ich habe es in dein Zimmer gelegt."
Ich hielt auf der zweiten Treppenstufe inne. „Welche Freundin?"
„Sie sagte, ihr Name sei Davina." Schon auf dem Weg zurück in die Küche. „Sie sagte, es sei wichtig und du würdest wissen, was es ist."
Ich stieg weiter die Treppe hinauf.
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Der Kleiderbeutel lag quer über dem Bett, weiß und lang. Ich öffnete den Reißverschluss langsam.
Das Kleid war karmesinrot. Es endete oberhalb des Knies, mit einem Schlitz an der linken Seite, der so hoch hinaufkletterte, dass es den Blutdruck meiner Mutter beim Anblick in die Höhe getrieben hätte. Kleine silberne Verzierungen liefen entlang des Ausschnitts und fingen das Licht selbst im dämmrigen Zimmer ein.
Ich zog mich aus und schlüpfte hinein.
Der Stoff war gut. Die Verarbeitung war präzise. Ich konnte objektiv sehen, dass es ein wunderschönes Kleid war. Ich konnte auch sehen, dass das Tragen in der Öffentlichkeit eine Version meiner selbst erforderte, die ich noch nicht vollständig kennengelernt hatte. Es war nicht nur die Länge oder der Schlitz oder die Art, wie der Stoff saß — es war, dass das Kleid nicht darum bat, bequem zu sein. Es verlangte danach, gesehen zu werden.
Ich hatte mein ganzes Leben damit verbracht, davon ferngehalten zu werden, gesehen zu werden.
Ich stand lange vor dem Spiegel. Das Mädchen, das mir entgegenblickte, trug Macys Kleid und Macys Pläne für den Abend und Macys Leben, das vorübergehend über ihre Schultern gehängt war wie ein Mantel,
den sie sich nicht darum gebeten hatte zu leihen.
Aber die Augen waren meine.
Ich sah mich lange an, und diesmal sah ich nicht weg.
Lacy's Perspektive Die Dusche half. Ein wenig. Sie berührte nicht die gedämpfte Angst, die seit der Nachsitze hinter meinem Brustbein gesessen hatte, und sie tat absolut nichts gegen das Bild von Axel Beckett, der mich in einem stillen Raum ansah, als würde er versuchen, eine Gleichung zu lösen. Aber das heiße Wasser arbeitete sich durch die Verspannungen in meinen Schultern, und als ich heraustrat, fühlte ich mich weniger so, als würde ich gleich aus meiner eigenen Haut vibrieren. Ich griff nach meiner Medizin auf dem Badregal. Schüttelte die Tabletten in meine Handfläche. Schluckte sie mit einem vollen Glas Wasser hinunter, wie mein Arzt immer darauf bestanden hatte, und wartete darauf, dass die leichte Übelkeit, die manchmal folgte, verging. Sie verging. Ich saß in Macys Bademantel an ihrer Schminktischkommode und starrte auf das karmesinrote Kleid, das an der Schranktur hing, als würde es zurückstarren — da summte mein Handy. Es war Macy. Ich hob ab. „Du gehst heut
Lacy's PerspektiveIch sah sie ein paar Sekunden lang an, dann berührte ich ihren Arm und sagte: „Hey. Warum reden wir nicht draußen?"Sie sah fassungslos aus und hatte Angst um ihr Leben. Ich nahm meine Tasche und ging aus der Cafeteria. Sie folgte mir.Als wir zu der Lichtung kamen, wo einige Schüler unter den Bäumen lasen, drehte ich mich um und sah sie an. „Du bist das Mädchen aus dem Englischunterricht, oder? Der Lehrer hat letzte Woche deine Noten angemerkt. Was ist los mit dir?"Ich war neugierig. Nicht nur wegen ihrer Noten — sondern wegen der Verbindung, die sie zu Macy hatte. Denn Mädchen wie Davina landeten nicht zufällig in Macys Umkreis. Sie wurden hineingezogen, für irgendetwas benutzt und dann dort zurückgelassen.Sie senkte den Kopf. „Ich... ich weiß, dass ich nicht so gut in der Schule bin, aber bitte entzieht mir das Stipendium nicht. Ich verspreche, alles zu tun, was ihr verlangt. Bitte." Sie machte Anstalten, wieder zu knien.„Welche?"Sie blinzelte. „Entschuldigun
Lacy's PerspektiveEr fiel von seinem Stuhl und blickte mit einem finsteren Gesichtsausdruck zu mir hoch. Dann packte er mein Bein und warf mich auf den Boden. Ein Schmerz schoss durch mich, als er aufstand, ein hinterhältiges Grinsen auf seinem Gesicht.Ich traf den Boden hart. Der Aufprall hallte durch meine Wirbelsäule und raubte mir den Atem, aber ich rollte mich bereits ab, bevor der Schmerz sich einprägte, brachte meine Beine unter mich und drückte mich wieder hoch. Er richtete sich langsam auf und rieb sich das Kinn, wo ich ihn getroffen hatte. Ein schwaches Grinsen zog an seinem Mundwinkel — nicht wirklich belustigt. Eher wie jemand, der gerade überrascht worden war und dabei war zu entscheiden, wie er sich dabei fühlte.Ich ließ ihm keine Zeit zum Entscheiden.Ich trat ihm hart in die Kniekehle. Sein Bein gab nach und er taumelte nach vorne — ich trat zur Seite und er krachte in meinen Tisch, der quietschend über den Boden schoss. Er fing sich an der Kante, bevor er ganz hinf
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Lacys Perspektive Die Tür zu meinem Zimmer flog auf. Ich hielt mein Handtuch fest um meinen Körper gewickelt, als meine Zwillingsschwester Macy mit diesem leichten, wissenden Grinsen von ihr hereinkam. „Was zur Hölle, Macy? Hast du noch nie von Anklopfen gehört?" zischte ich. Ich stieß die Tür mit meiner Ferse zu und zog mich in meinen begehbaren Kleiderschrank zurück, um meinen Lieblings-Star-Wars-Schlafanzug anzuziehen. Durch die offene Tür konnte ich sie noch immer dort stehen sehen, an meine Kommode gelehnt in ihrem rosafarbenen Crop-Top und schwarzen weiten Jeans, die Arme vor der Brust verschränkt, als gehörte ihr der ganze Laden. Als ich herauskam, betrachtete sie ein gerahmtes Foto in meinem Regal — ein Kindheitsfoto von uns beiden, aus der Zeit, als unsere Leben noch nicht so verschieden waren. Mein Spiegelbild fiel mir in dem Kommoden-Spiegel auf, als ich das Zimmer durchquerte — blasser als Macy, immer blasser, mit den schwachen Schatten unter meinen Augen, die niemals







