Teilen

Kapitel 3

Pia Westermann
Ein paar Tage später wurde Helene entlassen.

Im Internet hatte Helene eine Wohnung gesehen, fünftausend Euro Miete, ein Jahr im Voraus zu zahlen.

Erst am Geldautomaten bemerkte Helene, dass auf ihrem Konto nur noch ein paar Dutzend Euro übrig waren.

Svenja konnte sich eine weitere Schimpftirade nicht verkneifen.

„Damian! Reichster Mann Hafenstadts! zehn Milliarden Euro schwer! Verdammt noch mal! So geizig zur eigenen Frau!“

„Für seine Geliebte wirft er mit Millionen und zweistelligen Millionenbeträgen um sich, mal kauft er eine ganze Auktion leer, mal stiftet er ein Gebäude! Einem Bettler am Straßenrand würde er noch ein paar Münzen zustecken, aber die eigene Frau behandelt er schlechter als eine Fremde!“

„Helene, was für ein Leben hast du diese Jahre nur geführt?“

Helene war bitter zumute.

Damian musste sie wirklich aus tiefster Seele hassen.

Vor vier Jahren hatte Adelheid Helene ins alte Anwesen der Hofmanns eingeladen.

Am Abend hatte ein heftiger Regen eingesetzt, sodass sie nicht zurückkonnte, und Adelheid hatte ihr das Zimmer neben Damian gegeben.

Damian war auf einer Abendgesellschaft gewesen.

Jemand hatte ihm etwas in den Drink gemischt.

Mitten in der Nacht war Damian sturzbetrunken heimgekommen, ins falsche Zimmer geraten und hatte mit Helene geschlafen.

Adelheid hatte die beiden ohnehin zusammenbringen wollen.

Als Adelheid am nächsten Tag sah, dass die beiden miteinander geschlafen hatten, nahm sie das zum Anlass, Damian zur Heirat mit Helene zu zwingen.

Damian war einem schweren Irrtum erlegen.

In seinen Augen war Helene eine Frau, die vor nichts zurückschreckte, um in eine reiche Familie einzuheiraten.

Damian, der sich nie gern etwas vorschreiben ließ, rächte sich auf seine Weise erbarmungslos an Helene.

Helene dachte an früher zurück.

Jedes Mal, wenn Margarethe Helene das Taschengeld gab, setzte sie Helene erst eine ganze Weile herab.

„Sie tun Tag für Tag nichts, müssen weder einkaufen noch kochen, weder Strom noch Nebenkosten zahlen – wofür brauchen Sie überhaupt Geld? Seien Sie froh, dass Herr Hofmann Ihnen im Monat ein paar hundert Euro gibt!“

Helene stellte an Materielles kaum Ansprüche.

Solange Helene nur mit Damian zusammen sein konnte, war das für sie das größte Glück.

Helene hatte gar nicht empfunden, dass daran etwas falsch war.

Jetzt aber wurde Helene klar, was für ein jämmerliches Leben sie als Frau Hofmann geführt hatte.

Als Helene die Karte ins Portemonnaie zurücksteckte, entdeckte sie im Innenfach unverhofft eine alte Karte aus ihrer Studienzeit.

Auf dieser Karte lagen ihre Stipendien und sämtliche Preisgelder aus Wettbewerben.

Damit müsste sich die Miete wohl aufbringen lassen.

Helene schob die Karte in den Automaten, und auf dem Bildschirm stand zu ihrem Erstaunen eine schwindelerregend hohe Summe.

Selbst Svenja neben ihr blieb der Mund offen stehen.

„Wahnsinn! Ist das ein Anzeigefehler?“

„Eins, zehn, hundert … hunderttausend, eine Million, zehn Millionen …“

Svenja zählte angestrengt die Stellen.

„Über zehn Millionen sind das!“

Auch Helene war beim Anblick dieser Summe verblüfft.

Eine Abfrage der Einzelposten brachte Klarheit: Es waren Patenttantiemen einer Pharmafirma, jeden Monat gingen mehrere Hunderttausend Euro ein.

Während des Studiums hatte Helene unter ihrem Doktorvater an pharmazeutischer Forschung gearbeitet, ein hochwirksames Medikament entwickelt und ein Patent angemeldet, woraufhin die Universität ihr ausnahmsweise einen Promotionsplatz im Ausland verschafft hatte.

Damals jedoch hatte Helene nur eines im Sinn gehabt: Damian zu heiraten. Für alles andere hatte sie keinen Kopf.

Helene hatte die Chance auf eine Promotion im Ausland ausgeschlagen und ihre Forschungsergebnisse vollständig ihrem Doktorvater überlassen.

Ihr Doktorvater hatte eindringlich auf sie eingeredet, doch Helene hatte nicht zugehört.

Am Ende bat er sie nur noch um ihre Kontonummer und war nicht einmal zu ihrer Hochzeit gekommen.

Erst jetzt begriff Helene …

Die Tantiemen aus diesem Patent waren Monat für Monat auf ihr Konto geflossen.

Als Svenja von der Herkunft dieses Geldes hörte, zollte sie Helene grenzenlose Bewunderung.

„Helene, du bist ein Genie! Schon im Studium mit einem einzigen Forschungsergebnis so viel Geld zu verdienen! Du bist unglaublich!“

In Helene regte sich ein Gefühl der Entrücktheit.

So viele Jahre war sie Frau Hofmann gewesen, dass Helene fast vergessen hatte: Einst war sie ein hochbegabtes Mädchen gewesen, das mit knapp fünfzehn als Jahrgangsbeste an der renommiertesten medizinischen Hochschule des Landes angenommen worden war.

Mit zwanzig hatte Helene ein hochwirksames Medikament entwickelt und damit die gesamte Pharmabranche in Aufruhr versetzt.

Mitten in ihren Gedanken klingelte das Telefon des Maklers.

„Frau Adler, mieten Sie die Wohnung nun noch?“

„Nein.“

„Fragen Sie den Eigentümer, ob er verkauft. Ich möchte sie kaufen.“

„Oh!“

„Ich rufe sofort beim Eigentümer an!“

Noch am selben Nachmittag unterschrieb Helene den Kaufvertrag, ließ die Eigentumsübertragung erledigen und zog in ihr neues Zuhause.

Svenja half ihr beim Einrichten und veranstaltete sogar eine kleine Einweihungsfeier.

„Helene, herzlichen Glückwunsch, dass du diesen Mistkerl von Hofmann los bist! Von jetzt an wird alles immer besser!“

Am Abend wollte Helene gerade zu Bett gehen, als sie unvermittelt ein Anruf von Werner Pfeiffer erreichte.

Werner war zu Lebzeiten ihres Vaters dessen Fahrer gewesen.

Ohne dringenden Grund hätte er sie nicht so spät angerufen.

Helene nahm ab.

„Werner.“

„Frau Adler, der Tod Ihres Vaters und Ihrer Mutter war damals womöglich kein Unfall. Man hat sie ermordet.“

Helenes Pupillen verengten sich jäh.

„Werner, hast du etwas herausgefunden? Wie sind meine Eltern wirklich gestorben? Wer hat sie auf dem Gewissen?“

„Der Täter ist Ihr Onkel, Bertram. Noch fehlt mir der unmittelbare Beweis, um ihn zu überführen, aber ich bin mir sicher: Der Tod Ihrer Eltern hat ganz gewiss mit ihm zu tun!“

Bertram …

Helene sank aufs Bett.

Seit dem Tod ihrer Eltern war es die Familie ihres Onkels gewesen, die alle Vorteile genoss.

Bertrams Familie hatte ihr genommen, was ihre Eltern in zwanzig Jahren harter Arbeit erschaffen hatten.

Helene hatte gedacht, sie wären bloß raffgierig.

Nie hätte Helene auch nur geahnt, dass Bertram und seine Familie für Geld ihren Eltern das Leben nehmen würden!

Helene fand in dieser Nacht keinen Schlaf.

Kaum schloss Helene die Augen, stand vor ihrem inneren Auge die Szene nach dem Tod ihrer Eltern.

Aus einem Albtraum schreckte Helene hoch.

Helene rang nach Atem.

Helene würde die Wahrheit über den Tod ihrer Eltern ans Licht bringen, und sie würde dafür sorgen, dass die Schuldigen dafür bezahlten!

Am nächsten Vormittag hatte sich Svenja mit Helene zum Bummeln verabredet.

„Helene, warum siehst du so blass aus? Hast du gestern schlecht geschlafen?“

„Vielleicht das ungewohnte Bett.“

Svenja tupfte ihr eine dünne Schicht Lippenstift auf.

„So sieht es schon viel besser aus!“

„Komm, du bist so hübsch und hast so eine gute Figur, es wäre eine Sünde, dir nicht ein paar schöne Sachen zu kaufen.“

Svenja zog Helene in das nobelste Kaufhaus Hafenstadts.

Helene fiel ein silbergraues, schulterfreies langes Kleid ins Auge.

„Sie haben einen ausgezeichneten Geschmack. Dieses Kleid ist ein limitiertes Modell von unserer diesjährigen Modenschau. Es gibt nur dieses eine!“

Die Verkäuferin nahm das Kleid herunter und reichte es Helene.

Helene wollte gerade danach greifen.

Da hatte eine andere Hand bereits die gegenüberliegende Seite des Kleides gefasst.

„Das ist hübsch. Packen Sie es ein.“

Helene wandte den Kopf und sah in ein vertrautes Gesicht.

Diese sorgfältig geschminkte, elegant gekleidete Frau war die Tochter ihres Onkels, Carolin Adler!

Früher hatte Carolin in der Villa von Helenes Familie gewohnt, sich dort breitgemacht, als gehörte alles ihr, und Helene nicht selten schikaniert.

Dazu noch Werners Anruf vom Vorabend …

Der Hass in Helene wurde nur größer.

Helenes Ton war eisig.

„Ich habe es zuerst gesehen! Lass bitte los!“

Carolin erkannte Helene, und in ihren Augen lag eine Spur Überraschung.

Frech musterte Carolin Helene von oben bis unten, die Stimme voller Zweifel.

„Dieses Kleid kostet achtundzwanzigtausend Euro, Helene. Bist du sicher, dass du es dir leisten kannst?“

„Ob sie es sich leisten kann, geht dich einen Dreck an!“

Svenja, geradeheraus wie sie war, schnappte das Kleid kurzerhand zurück.

„Helene, geh und probier es an.“

Helene wollte gerade zur Umkleide.

Da packte plötzlich eine kräftige Hand Helenes Arm.

Eine tiefe Stimme erklang über ihr, in einem Ton, der keinen Widerspruch duldete.

„Überlass das Kleid Carolin. Als Ausgleich darfst du dir ein anderes Kleid aussuchen.“

Helene hob den Kopf und erstarrte.

Der Mann, der neben Carolin stand und von ihr verlangte, das Kleid der Tochter ihres Feindes zu überlassen, war kein anderer als Helenes eigener Mann, Damian!

Lies dieses Buch weiterhin kostenlos
Code scannen, um die App herunterzuladen

Aktuellstes Kapitel

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 105

    „Ihr seid immerhin seit vier Jahren verheiratet. Hast du nicht … nicht auch nur ein kleines bisschen für sie empfunden?“Damians Bewegung beim Trinken stockte.Sein Ton war nüchtern und bestimmt.„Nein.“Konstantin fiel ein Stein vom Herzen.Er schenkte ein weiteres Glas ein und schob es Damian hin.„Und … und wann wollt ihr euch scheiden lassen?“„Sobald der Prozess um Sternkraft Technologie abgeschlossen ist.“Damians Stimme war emotionslos, als spräche er von etwas, das ihn nichts anging.Konstantins Finger malten Kreise auf dem Glasrand, während er scheinbar beiläufig fragte:„Helene ist doch … ziemlich erfolgreich, tüchtig und auch nicht unattraktiv … Wenn ihr geschieden seid und … falls ihr jemand den Hof macht, würdest du dann eifersüchtig werden?“Damian leerte sein Glas in einem Zug. Sein Adamsapfel bewegte sich, als er hervorpresste:„Das geht mich nichts an.“Konstantin wollte noch weiter fragen.Damian aber richtete plötzlich seinen scharfen Blick auf ihn.„W

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 104

    Tobias sah die Sturheit in ihren Augen und ergab sich.Er kannte sie nur zu gut: Nach außen wirkte sie sanft, doch in ihr steckte ein unbeugsamer Wille.Besonders wenn es um die Arbeit ging, wich sie nie zurück.„Gut, wie du willst.“Schließlich gab Tobias nach, wobei in seinem Ton eine gewisse Ermahnung mitschwang.„Aber überanstrenge dich nicht. Wenn es dir nicht gut geht, sagst du mir sofort Bescheid.“Vielleicht war ihm bewusst, dass seine Fürsorge eben zu offensichtlich gewesen war.Er hielt inne und fügte hinzu:„Wenn der Professor erfährt, dass ich dich verletzt arbeiten lasse, ruft er mich bestimmt an und macht mir die Hölle heiß.“Helene musste lachen.„Keine Sorge, ich werde dich nicht verpetzen.“Am Abend.Konstantin hatte Damian in eine Bar eingeladen.Er war eine halbe Stunde früher da, trommelte nervös mit den Fingern auf die Theke und hatte ein Flattern im Bauch.Wie sollte er das Thema ansprechen, ohne sich zu verraten?„Was gibt’s?“Damians Stimme kam v

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 103

    Julius’ Miene wurde etwas milder.Nach kurzem Schweigen sagte er mit gedämpfter Stimme:„Erzähl niemandem davon. Vor allem nicht Damian.“„Klar, klar.“Konstantin nickte hastig.„Ich halte dicht.“Er sah zu, wie Julius in seinen Wagen stieg, dann fiel ihm noch etwas ein, und er rief durch das Fenster:„Aber du und Helene …“„Ich weiß, was ich tue.“Julius unterbrach ihn, startete den Wagen und fuhr davon.Konstantin blieb an Ort und Stelle stehen und sah Julius’ Wagen hinterher, bis er um die Ecke verschwunden war.Er zog seine Zigarettenschachtel hervor, suchte ewig nach seinem Feuerzeug und zerknüllte schließlich frustriert die Schachtel.Wie war das bloß so weit gekommen?Julius war sein bester Freund. Damian aber auch.Auf der einen Seite stand Julius, der sich offensichtlich in Helene verliebt hatte; auf der anderen Damian, der noch nichts davon ahnte.Zwischen den beiden zu stehen, fühlte sich an wie ein Balanceakt auf Messers Schneide.Nach langem Zögern zog Kons

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 102

    In Konstantins Kopf wucherten die Fragen wie Unkraut.Wer war die Frau auf Julius’ Beifahrersitz, so früh am Morgen?Etwa eine heimliche Geliebte, die er die ganze Zeit versteckt hatte?Als Julius’ Wagen vor dem Gebäude von Nordlicht Biotech hielt, bog Konstantins Sportwagen gerade um die Straßenecke.Er beugte sich über das Lenkrad und beobachtete fassungslos, wie Julius zum Beifahrersitz ging und der Frau ganz selbstverständlich den Arm reichte.Erst als die Frau sich umdrehte, wären Konstantin beinahe die Augen aus dem Kopf gefallen.„Verdammt noch mal!“Vor Schreck wäre er fast gegen das Lenkrad geprallt.Das war Helene?Julius holte tatsächlich persönlich Helene zur Arbeit ab?Diese Entwicklung war ja völlig absurd!Konstantin saß über eine halbe Stunde in seinem Sportwagen an der Straßenecke und rauchte dabei zwei Zigaretten.Er beobachtete, wie Julius Helene ins Bürogebäude begleitete. Wie vertraut die beiden miteinander wirkten, war ihm ein Dorn im Auge.Dieser Ker

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 101

    Damian trat abrupt auf die Bremse. Die Reifen quietschten scharf auf dem Asphalt.Er wandte sich zu ihr um. Sein Blick war finster.„Etwa nicht?“Julius hatte sich ihr gegenüber früher so kühl verhalten, und nun beschützte er sie auf Schritt und Tritt. War das etwa nicht ihr Werk?„Damian!“Helene hielt seinem Blick stand. Ihre kühle Stimme bebte vor unterdrückter Wut.„Julius und mich verbindet ausschließlich die Arbeit. Außer der Zusammenarbeit mit Nordlicht Biotech haben wir privat nichts miteinander zu tun. Du kannst also ganz beruhigt sein – ich habe keinerlei andere Absichten ihm gegenüber.“Im Wagen herrschte Totenstille. Nur ihre Atemzüge waren zu hören.Damian blickte auf den Verkehr vor sich. Seine Miene verriet nichts von dem, was in ihm vorging.Schließlich ließ er den Motor wieder an.„Das will ich auch hoffen!“Kurz darauf erreichten sie das Krankenhaus.Bei der Untersuchung krümmte Helene vor Schmerzen die Finger, gab aber keinen Laut von sich.Die Röntgenau

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 100

    Helene bemerkte Konstantins Feindseligkeit sofort. Er hatte ganz offensichtlich nichts Gutes vor.Bei der engen Freundschaft zwischen ihm und Julius ging sie fest davon aus, dass Julius ihm den Wunsch nicht abschlagen würde.Doch Julius lächelte nur gelassen. „Nein, danke. Eine so ausgezeichnete Tänzerin ist bei einem Lebemann wie dir viel besser aufgehoben.“Konstantin verzog den Mund und drängte nicht weiter. Sein Spott wurde nur noch beißender.Seine Begleiterin im roten Kleid hatte ein feines Gespür für die Stimmung. Längst hatte sie begriffen, gegen wen sich Konstantins Abneigung richtete.Bei einer Drehung rammte sie Helene scheinbar versehentlich den Ellbogen in die Seite. Es ging so blitzschnell, dass Helene nicht mehr ausweichen konnte.„Ah …“ Helene stolperte nach vorn und knickte um. Ein stechender Schmerz fuhr ihr in den Knöchel, und sie wäre beinahe gestürzt.„Vorsicht!“ Julius reagierte sofort und fing sie auf. Unter seiner Hand an ihrem Rücken spürte er, wie s

Weitere Kapitel
Entdecke und lies gute Romane kostenlos
Kostenloser Zugriff auf zahlreiche Romane in der GoodNovel-App. Lade deine Lieblingsbücher herunter und lies jederzeit und überall.
Bücher in der App kostenlos lesen
CODE SCANNEN, UM IN DER APP ZU LESEN
DMCA.com Protection Status