เข้าสู่ระบบSophie hielt inne und sah die beiden Männer misstrauisch an. „Was wollt ihr? Lasst mich los!“ Die beiden Männer packten Sophie fest und sagten mit kalter Stimme: „Du hast Pech. Jemand hat Geld bezahlt – für dein Gesicht.“ „Was?“ Sophie riss erschrocken die Augen auf. Sie hätte niemals gedacht, dass jemand am helllichten Tag einen Abgriff auf sie verüben lassen würde. „Wer hat euch geschickt? Warum will sie mir etwas antun?“, fragte Sophie. Der Mann erwiderte: „Das geht dich nichts an. Jedenfalls wirst du dieses hübsche Gesicht heute verlieren!“ Sophie wollte sich losreißen und fliehen, aber die Männer waren ihr körperlich weit überlegen. Die Männer hielten sie mit eisernem Griff fest, sodass sie keine Chance zur Flucht hatte. Verzweifelt rief Sophie laut: „Hilfe! Bitte, hilf mir!“ Einer der Männer presste sofort eine Hand auf ihren Mund und fluchte: „Verdammt, das Miststück wehrt sich wie verrückt! Halt sie fest! Schneid ihr ins Gesicht, schnell!“ Während ein
Sophie schüttelte den Kopf. „Nein. Vor drei Jahren hat er mich einmal angerufen und wollte sich mit mir treffen. Aber als ich dorthin ging, war er nicht da. Seitdem habe ich ihn nie wieder gesehen.“ Sie lächelte bitter. „Damals war er bereits verheiratet. Ich habe auch Mara seither nicht mehr gesehen. Vielleicht ist er mit ihr irgendwo neu angefangen.“ Clara sah Sophie besorgt an. „Sophie, geht es dir gut?“ Sophie zog die Lippen leicht schief. „Mir geht es gut, Clara. Zwischen Dominik und mir ist alles vorbei. Ich werde ihretwegen nicht mehr traurig sein.“ Clara nickte. „Gut. Komm, lass uns essen.“ In diesem Moment kamen zwei weitere Frauen ins Restaurant – es waren Julia und Emma. Julia und Emma hatten sich beim Gipfelbankett blamiert und waren nun hier, um gemeinsam etwas zu essen. Emma schnaubte wütend: „Alles Claras Schuld, dieses Miststück! Jetzt lacht die ganze Stadt über uns. Die reichen Typen, mit denen ich privat Kontakt hatte, sprechen nicht mehr mit mir
Clara kam mit Lotta im Restaurant an, und kurz darauf kam auch Sophie dazu. Drei Jahre waren vergangen, doch Sophie hatte sich kaum verändert. Ihr langes Haar fiel weich und glänzend über die Schultern, und das kleine, zarte Gesicht mit der hellen Haut strahlte eine anmutige Wärme aus. Schon beim Eintreten wirkte sie wie eine Tochter aus gutem Hause, elegant und fein. Sophie lief fröhlich auf die beiden zu. „Clara, Lari!“ Clara schloss sie mit einem großen, herzlichen Lächeln in die Arme. Lotta sagte lachend mit ihrer weichen, kindlichen Stimme: „Wow, Sophie, du siehst noch hübscher aus als beim letzten Mal!“ Sophie ging in die Hocke und küsste Lotta liebevoll auf die Wange. „Lari, ich bin doch deine Patentante! Du kannst mich doch nicht einfach Sophie nennen, sag lieber ‚Tante Sophie‘!“ Lotta kicherte: „Aber du bist so schön! Wenn wir zusammen unterwegs sind, denken bestimmt alle, du wärst meine Schwester.“ „Du weißt wirklich, wie man Komplimente macht! Hier, si
„Mama“, unterbrach Niklas Charlotte direkt, „hat Julia dir nicht gesagt, dass Clara eigentlich Jolina ist?“ „Was?“ Charlotte stockte. Natürlich hatte auch sie von Jolina gehört. In ihrem Kreis kannte jeder diesen Namen – Jolinas Ruhm war so groß, dass niemand sie nicht kannte. Charlotte hätte jedoch nie gedacht, dass Clara tatsächlich Jolina war. „Also, Mama, Clara ist nicht meinetwegen gekommen. Sie wurde zum Gipfelbankett der Eliten eingeladen. Wir haben uns nur zufällig getroffen. Clara hat nie von Männern abhängig sein wollen. In den letzten drei Jahren hat sie ihr Leben selbst in die Hand genommen und ist noch stärker geworden.“ Tief im Innern hatte Charlotte Clara nie wirklich abgelehnt. In den letzten Jahren, wenn sie an sie dachte, tauchten Claras klare, kluge Augen immer wieder vor ihrem inneren Auge auf. Nun, da sie wusste, dass Clara niemand anderes als die berühmte Jolina war, erfüllte sie Staunen und Bewunderung. Sie blickte zu Niklas. Er war schließlich
Niklas hatte Lari gefragt, ob sie die Tochter von Clara und Lukas sei. Claras Wimpern zitterten leicht, sie wollte etwas sagen, doch in diesem Moment erschien Lukas. „Clara, Lari.“ Niklas drehte sich zur Seite und sah Lukas. Lotta rief mit ihrer süßen Stimme: „Lukas.“ In Niklas’ Inneren breitete sich sofort ein tiefes Gefühl der Enttäuschung und des Schmerzes aus. Er lächelte bitter über sich selbst. Er verstand nicht, warum er überhaupt diese Frage gestellt hatte. Er wusste doch ganz genau, dass Clara vor drei Jahren Lukas’ Kind erwartet hatte. Dann musste Lotta selbstverständlich ihre gemeinsame Tochter sein. Und dennoch hatte er gefragt – wozu? Was hatte er sich nur erhofft? Lukas trat näher, streckte die Arme aus und sagte: „Lari, komm zu mir, sonst bekommt deine Mami noch müde Arme.“ „Hm, gut.“ Gehorsam ließ sich Lotta in Lukas’ Arme gleiten. Lukas hielt Lotta fest und wandte sich an Niklas: „Herr Hoffmann, lange nicht gesehen.“ Niklas erwiderte:
Ah, also gibt es jemanden, den er mag? „Wie ist denn die Frau, die du magst?“ fragte Lotta neugierig. Niklas antwortete: „Sie? Sie ist schön, klug, talentiert und strahlt etwas ganz Besonderes aus. Eine bemerkenswerte Frau – sie leuchtet wirklich hell.“„Wow.“ Lotta lächelte und sagte: „Ich glaube, du redest gerade über meine Mami. Meine Mami ist auch so eine Person.“ Auch ihre Mami strahlte. Niklas lächelte. Aus den Augen eines Kindes gesehen ist die eigene Mutter immer die Beste, und das konnte er gut verstehen. In dieser Welt würde es niemanden mehr geben, der heller strahlte als Clara. „Bist du denn mit der Person zusammen, die du magst?“ Niklas schüttelte den Kopf: „Noch nicht. Ich habe sie bisher noch nicht für mich gewinnen können.“ Lotta nickte verstehend. In diesem Moment standen sie vor der Tür von Zimmer 808. Niklas sagte: „Hier sind wir. Ich klopfe.“ Niklas drückte auf die Klingel. Clara befand sich zu dieser Zeit im Zimmer. Sie wartete
Niklas nickte und führte Clara zum Zimmer. Clara sah ihn fragend an: „Was meinte die Wirtin eben mit den kostenpflichtigen Sachen?“ Niklas warf ihr einen Blick zu. In ihren klaren, wasserhellen Augen standen ein großes, neugieriges Fragezeichen. Er wandte den Blick ab und gab ihr keine Antw
Er erinnerte sich jedoch daran, dass Julia kurz nach ihrer Rückkehr ins Heimatland ein bestimmtes Handtaschenmodell von Chanel ins Auge gefasst hatte. Er hatte Max beauftragt, sie zu kaufen. Max hatte die Tasche in die Residenz in der Villa Mondtal bringen lassen – wo Clara sie zufällig gesehen hatt
Doch aus dem Nachbarzimmer drangen die Geräusche weiter – sie wurden sogar noch ungezügelter. Wie sollte er da schlafen? Niklas hob die Hand, seine markanten Fingergelenke klopften zweimal scharf gegen die Wand – *klack, klack*. Sofort wurden die Geräusche leiser. Er schloss die Augen. A
Er hatte ihren Namen gerufen. Ein scharfes „Patsch“. Clara riss sich schließlich ein Stück im Knopf verfangenes Haarsträhnchen aus und befreite sich. Sie setzte sich auf. „Was ist?“ Niklas sah sie an. „Absicht?“ Erst da bemerkte Clara etwas Ungewöhnliches. Beim Versuch, den Knopf zu lösen,







