LOGINDer Kuss war zwar schon vorbei, doch Elena und Felix saßen noch immer eng umschlungen auf dem Rücksitz.Felix drehte langsam den Kopf zu Marius. Sein eben noch zärtlicher Ausdruck verschwand, und ein einziger kühler Blick traf seinen Assistenten.Marius lief es eiskalt den Rücken hinunter.Was konnte er denn dafür?Er war doch vollkommen unschuldig!Elena war doch schwanger! Konnte sein Chef nicht wenigstens im Auto mal die Finger von ihr lassen?Elena bemerkte Felix’ verärgerten Blick auf Marius und musste schmunzeln.„Na los, du wolltest mir doch etwas zeigen. Worauf warten wir noch?“Marius eilte sofort herbei und öffnete ihr die Wagentür. Er sah Elena voller Dankbarkeit an.Gerade hatte sie ihn vor dem Zorn seines Chefs gerettet.Wie gut, dass es Elena gab! Neben seinem Chef hatte Marius jetzt wenigstens noch sie, auf die er sich in solchen Momenten verlassen konnte.Elena stieg aus und ließ den Blick neugierig über die Umgebung schweifen. Als sie erkannte, wo sie waren, hielt sie
Pünktlich zum Feierabend kam Felix, um Elena abzuholen.Kaum saß Elena im Wagen, sah sie Felix neugierig an.„Jetzt verrat mir endlich, wohin wir fahren. Du machst ja ein richtiges Geheimnis daraus. Hast du etwa ein Abenteuer mit mir vor?“Sie grinste ihn herausfordernd an.Felix kniff amüsiert die Augen zusammen.„Und? Hättest du Angst davor?“Elena warf sich selbstbewusst das lange Haar über die Schulter.„Na hör mal, ich bin inzwischen die reichste Frau der Stadt. Da habe ich schließlich einiges zu verlieren. Ein bisschen Vorsicht kann also nicht schaden.“Felix musste über ihre gespielte Ernsthaftigkeit lächeln. Er betrachtete sie voller Zuneigung, bevor er ebenso ernst antwortete.„Dann musst du dir erst recht keine Sorgen machen. Ich vertraue dir alles an, was ich habe. Und ich werde immer auf dich aufpassen.“„Meine Finanzgesellschaft im Ausland überschreibe ich dir übrigens auch noch.“Elena sah ihn verblüfft an.„Moment mal. Wie kommst du denn jetzt darauf?“Felix lächelte.„I
Lia fügte hinzu.„Wenn du irgendwo Hilfe brauchst, sag einfach Bescheid. Du weißt, dass du auf mich zählen kannst.“„Danke, aber wir kommen schon zurecht. Mach dir nicht zu viele Sorgen. Felix kümmert sich bereits um die Sache.“Elena hielt mit nichts hinter dem Berg.Lia wusste nur zu gut, wie viel Elena Felix bedeutete. Was Anja diesmal getan hatte, übertraf alles, was sie sich bisher geleistet hatte.Damit hatte sie sich endgültig ihr eigenes Grab geschaufelt.Nach kurzem Zögern wollte Lia noch etwas wissen.„Und was habt ihr jetzt mit Anja vor?“Elenas Stimme wurde ernst.„Die Brandts versuchen seit einiger Zeit, hier mit einflussreichen Unternehmern ins Geschäft zu kommen. Hinter den Kulissen haben sie bereits zahlreiche Kontakte geknüpft und über mögliche Kooperationen gesprochen.“„Letztlich wollen sie sich hier nur genug Einfluss sichern, um es mit der Weiß- und der Stein-Gruppe aufnehmen zu können. Aber nach der Sache mit Anja werden ihre Pläne nicht mehr so einfach aufgehen.“
„Was redest du da für einen Unsinn?“Lia fing sich schnell wieder und hob nur kühl eine Braue.Für Theodor war das allerdings ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sie etwas zu verbergen hatte.„Lia, Stefan ist kein einfacher Mann. Du solltest dich besser von ihm fernhalten.“Lia schwieg einen Moment.Theodor war völlig unerwartet aufgetaucht und fing sofort mit Stefan an. Vermutlich hatte er die beiden zusammen gesehen.Ganz sicher war sie sich allerdings nicht. Also versuchte sie, es auf indirektem Weg herauszufinden.„Theodor, hast du wirklich nichts Besseres zu tun, als hier aufzutauchen und mir Vorwürfe zu machen?“Theodor lachte ungläubig auf.„Ich mache dir Vorwürfe?“Er zeigte empört auf sich selbst.„Wer hat denn gerade mit Stefan zu Mittag gegessen? Und wer ist eben aus seinem Wagen gestiegen?“„Und schon beim letzten Empfang bei Heinemann habt ihr zwei euch ständig vielsagende Blicke zugeworfen. Glaub bloß nicht, dass mir das entgangen ist!“Theodor musste seinem Ärger endlich
„Leg es erst mal hin. Komm, wir gehen was essen.“Tina sah ihn überrascht an.„Jetzt schon?“Bis zur Mittagspause dauerte es doch noch eine ganze Weile.Doch Theodor war bereits aufgestanden und ging mit großen Schritten zur Tür. Tina blieb nichts anderes übrig, als ihm hastig zu folgen.Im Restaurant suchten sie sich einen ruhigen Tisch am Fenster.Nachdem sie bestellt hatten, gab Theodor dem Kellner die Speisekarte zurück. Als er den Blick hob, entdeckte er an einem der gegenüberliegenden Fensterplätze zwei vertraute Gesichter.Sofort zog er die Brauen zusammen.Lia und Stefan?Seit wann waren die beiden so vertraut, dass sie sich privat zum Essen trafen?„Theodor, was ist denn?“Tina folgte seinem Blick. Doch bevor sie erkennen konnte, was er ansah, drehte Theodor ihren Kopf kurzerhand wieder zu sich.„Du hattest da etwas im Gesicht. Ist schon weg.“Tina war kurz irritiert. Dann stand sie hastig auf und ging zur Toilette, um im Spiegel nachzusehen.Kaum war sie verschwunden, richtet
In den nächsten drei Tagen herrschte in den gehobenen Kreisen spürbare Anspannung.Die Medien berichteten zwar nicht darüber, doch dass Anja von der Polizei festgehalten wurde, hatte sich längst herumgesprochen.Was genau passiert war, wusste zunächst kaum jemand. Dafür kamen sofort wieder all die alten Skandale zur Sprache, die mit Anja verbunden waren.Natürlich gab es auch in diesen Kreisen private Gruppenchats. In einem davon diskutierten gerade mehrere junge Leute aus wohlhabenden Familien besonders eifrig.„Die Brandts gehören zu den mächtigsten Familien überhaupt. Selbst Felix legt sich nicht leichtfertig mit ihnen an. Wie schafft Anja es trotzdem immer wieder, solche Skandale zu produzieren?“„Kann mir bitte endlich jemand sagen, was diesmal passiert ist?“„Du weißt das echt noch nicht? Na gut, dann kläre ich dich mal auf. Anja war offenbar so krank vor Eifersucht auf Elena und Felix, dass sie Leute angeheuert hat. Die sollten Elena HIV-infiziertes Blut spritzen. Noch am selben
Einen Moment lang setzte bei Elena der Verstand aus. Sie wurde knallrot, biss sich auf die Unterlippe, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Felix einen Kuss auf die Wange.„Reicht das jetzt?“Kaum hatte sie ihn geküsst, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.Felix’ Pupillen weiteten sic
Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O
Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du







