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Kapitel 145

Penulis: Aurora
Die Atemgeräusche von Mann und Frau waren so laut, dass sie durch die ganze Halle hallten.

Im nächsten Moment wurde es still.

Alle starrten wie gebannt auf die Leinwand.

Sehr schnell erschien darauf das Bild von Nina Stein, die auf Adrians Schoß saß und die Arme um seinen Hals gelegt hatte.

„Adrian, liebst du mich?“

„Kannst du dich von Elena, dieser bösen Frau, trennen und mit mir zusammen sein?“

Adrians Gesicht war tiefrot. Offensichtlich war er nicht bei klarem Verstand.

Er war wahrscheinlich
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    Aber Elena wollte mehr als nur das.Sie musste sich nicht mit einem halben Versprechen zufriedengeben. Dafür gab es keinen Grund.„Also willst du dich nicht scheiden lassen?“Sie fragte noch einmal nach und hielt seinem Blick stand.Felix’ Augen waren dunkel und unergründlich. Doch anders als bei anderen lag darin keine Kälte. Elena sah nur Wärme und eine Ruhe, die fast zärtlich wirkte.Er zögerte keine Sekunde.„Nein. Und ich werde es auch nicht tun.“Dann nahm er ihre Hand. Sein Blick fiel auf den Finger, an dem längst kein Ring mehr steckte. Sofort zog er leicht die Brauen zusammen.„Willst du es?“Elena sah ihn an.Sein Blick hielt ihren fest und berührte etwas tief in ihr.Seine Antwort traf sie stärker, als sie erwartet hatte. Nicht schmerzhaft. Eher im Gegenteil.Ein kleines, kaum zu unterdrückendes Glück breitete sich in ihr aus.„Nein.“Die Antwort kam sofort.Diesmal wollte Elena einfach auf das hören, was sie selbst fühlte.Felix hatte längst genug für sie getan.Mehr als ge

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    Elena hatte nicht vor zu gehen. Wenn sie schon hier stand, wollte sie wenigstens hören, was Felix dazu sagte.Dazu kam es jedoch nicht.Noch bevor Felix antworten konnte, wurde die Tür aufgerissen. Elena hob den Blick und sah Thomas, der ihr sichtbar aufgebracht entgegenkam.Kaum entdeckte er sie, verdüsterte sich sein Gesicht.„Was machst du hier?“Elena war in ihrem Leben selten so scharf angefahren worden. Auffällig oft hatten solche Situationen etwas mit der Familie Stein zu tun.Sie ließ sich nichts anmerken und hob nur spöttisch eine Braue.„Ich besuche meinen Mann. Brauche ich dafür inzwischen deine Erlaubnis?“Thomas wurde noch wütender, fand darauf aber keine passende Antwort.„Du hast wirklich für alles eine Antwort. Kein Wunder, dass man mit dir so schwer auskommt!“Er bedeutete ihr, aus dem Weg zu gehen.Elena stritt nicht weiter und trat zur Seite.Erst nachdem Thomas verschwunden war, atmete sie tief durch, unterdrückte die Kälte, die sich in ihr ausgebreitet hatte, und g

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    Martin entspannte sich sichtbar.„Gut. Solange sie dir keine Schwierigkeiten machen. Immerhin liegt die Schuld eindeutig bei den Steins. Wenn sie vernünftig bleiben, ist alles in Ordnung. Aber wenn sie anfangen, dir dafür Vorwürfe zu machen ...“Er schnaubte.„Dann mische ich mich ein. So viel kann dein Onkel auch noch. Ich lasse jedenfalls nicht zu, dass sie dich wegen ihrer eigenen Fehler unter Druck setzen.“„Du kannst das auch in normaler Lautstärke sagen.“Beate kam gerade mit dem Nachtisch aus der Küche und warf ihrem Mann einen tadelnden Blick zu.Martin wurde sofort ruhiger und lächelte beschwichtigend.„Schon gut. Ich habe mich nur ein bisschen aufgeregt.“Beate ließ es damit gut sein und stellte Elena eine kleine Schale hin.Elena sah den Nachtisch an und verzog gequält das Gesicht.„Beate, ich kann wirklich nicht mehr. Nach diesem Abendessen passe ich morgen in keine Hose mehr.“Beate war von Natur aus sanft und geduldig. Nur wenn es darum ging, ob Elena genug aß, ließ sie e

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 597

    Elena verengte leicht die Augen.„Worum wetten wir?“Florian lächelte gelassen.„Wenn meine Informationen stimmen und Sie das richtige Grundstück bekommen, möchte ich, dass Sie mich für einen Sitz im Vorstand vorschlagen.“„Wenn ich falschliege, verlasse ich die Weiß-Gruppe und komme für den entstandenen Schaden auf.“Elena sah ihn überrascht an.Das war keine kleine Wette.Florian dagegen wirkte vollkommen entspannt. Er bemerkte, dass sie nachdachte, und lächelte nur noch selbstsicherer.Elena schwieg einen Moment, dann hob sie leicht eine Braue.„Herr Faber, Selbstvertrauen ist eine Sache. Zu viel davon nennt man Selbstüberschätzung.“„Das kommt ganz darauf an, wie Sie es sehen.“Florian zog ein gefaltetes Blatt Papier hervor und legte es vor ihr auf den Schreibtisch.Elena öffnete es. Schon nach den ersten Zeilen sah sie überrascht zu ihm auf.Die Informationen darauf wichen tatsächlich von dem ab, was sie bisher gehört hatte. Gleichzeitig deckten sie sich erstaunlich gut mit ihrer

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    Felix rief Marius an. Sein Blick wurde dunkel, seine Stimme bestimmt.„Bietet auf Grundstück eins und drei. Nummer fünf können sie haben. Wenn sie unbedingt Spielchen spielen wollen, schenken wir ihnen eben dieses Geschenk.“Elena hatte ihrem Onkel und ihrer Tante versprochen, mit ihnen zu essen. Am nächsten Tag rief Beate sie an und fragte, ob sie am Abend vorbeikommen konnte. Elena sagte ohne Zögern zu.„Gut, du hast es versprochen. Ich sage Martin sofort Bescheid. Diesmal ziehst du dich nicht wieder raus“, sagte Beate lachend. Man hörte deutlich, wie sehr sie sich freute und zugleich fürchtete, Elena könnte es sich noch anders überlegen.Elena musste lächeln.„Heute Abend habe ich nichts mehr vor. Ich komme pünktlich.“Beate hatte sie immer gut behandelt.Viel besser als manche Verwandten auf der anderen Seite der Familie.Seit dem Tod ihrer Mutter hatten sie nicht mehr besonders viel Kontakt gehabt. Trotzdem hatte Elena nie vergessen, wie ihr Onkel und ihre Tante sie als Kind auf d

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