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Kapitel 472

Author: Aurora
„Er ist Arzt. Das gehört nun mal zu seinem Job.“

Elena konnte sich ein kleines Lachen nicht verkneifen.

„Oder erwartest du, dass er während der Visite mit dir flirtet?“

„...“

Mara schwieg kurz. Dann wechselte sie betont unauffällig das Thema.

„Wenn die Sache mit Anja stimmt, wer steckt dann dahinter?“

„Hat sie sich in letzter Zeit mit jemandem angelegt, der richtig Einfluss hat? Anders kann man sich doch kaum erklären, warum plötzlich so viel Dreck über sie ausgegraben wird.“

Elena dachte sofort
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    Der Impuls war kaum richtig aufgekommen, da drängte Elena ihn schon wieder zurück.Ach, egal!Das alles lag so lange zurück. Wenn sie jetzt noch länger darüber nachgrübelte, dachte Felix am Ende noch, sie hing immer noch an Adrian.Nach dem Essen nahm Elena Felix mit zu ihrem Großvater.Als sie ankamen, war es bereits acht Uhr abends. Heinrich hatte nur etwas Reisbrei gegessen und wurde rund um die Uhr von professionellen Pflegekräften und Hausangestellten betreut.„Da seid ihr ja.“Als er die beiden hereinkommen sah, lächelte Heinrich ihnen freundlich entgegen.„Opa.“„Opa.“Elena und Felix blieben artig am Bett stehen und begrüßten ihn.Vor allem Felix wirkte ungewohnt angespannt. Elena sah ihn zum ersten Mal überhaupt so zurückhaltend.Seit dem Vorfall gab er sich selbst die Schuld daran, dass Heinrich ins Koma gefallen war.Er richtete sich auf, verbeugte sich tief vor dem alten Mann und sagte voller Reue:„Es tut mir leid, Opa.“In seinem dunklen Anzug wirkte Felix wie immer ruhig

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    Kaum hatte Thomas das Büro verlassen, rief er Elena an.„Ich habe Felix den Vertrag gegeben. Alles Weitere klärt ihr unter euch.“Mit finsterer Miene drückte Thomas auf den Aufzugknopf. Man hörte ihm deutlich an, wie wenig ihm das Ganze gefiel.Elena musste sein Gesicht nicht sehen, um sich vorstellen zu können, wie schlecht seine Laune gerade war.„Und die Sache mit meinem Onkel?“„Keine Sorge. Ich mache es so, wie du gesagt hast.“Thomas ärgerte sich noch immer maßlos darüber, dass er sich ihr tatsächlich beugen musste. Schließlich warnte er sie gereizt:„Sei dir nur nicht zu sicher. Irgendwann sorge ich dafür, dass dir das Lachen vergeht.“„Dann versuch’s doch.“Elena lächelte nur und legte erneut auf.Kurz vor Feierabend bekam sie überraschend einen Anruf von Herrn Stein. Er wollte sie zum Essen ins alte Familienhaus einladen.Elena hatte allerdings vor, zu ihrem Großvater ins Safehouse zu fahren, und lehnte deshalb freundlich ab.„Tut mir leid. Ich habe heute schon etwas vor. Soba

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