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Kapitel 536

Author: Aurora
Felix hatte es so deutlich ausgesprochen, und Elena hatte tatsächlich genau das gedacht.

Also schwieg sie.

„Meine Leute hatten Oliver die ganze Zeit im Blick. Sie haben bemerkt, dass er die Akte verbrennen wollte. Deshalb haben sie eingegriffen, die Unterlagen gesichert und ihn gleich mitgenommen. So bekam niemand vorher Wind davon.“

Felix legte beide Hände auf Elenas Schultern und drehte sie zu sich.

Seine dunklen Augen waren ruhig und fest. Unter dieser Ruhe lag eine Wärme, die nicht zu überse
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Pinakabagong kabanata

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 814

    Elena ging zu Stefan hinüber und setzte sich ihm gegenüber auf das Sofa.„Du bist früh dran. Also, was willst du von mir?“Sie kam direkt zur Sache und hatte offensichtlich keine Lust, Zeit mit Höflichkeiten zu verschwenden.Mehrere Sicherheitsleute standen in einigem Abstand hinter ihr, alle aufrecht, aufmerksam und mit wachem Blick.Stefan ließ den Blick kurz über sie schweifen und verzog leicht den Mund.„Was soll das werden? Hast du Angst, dass ich dir etwas tue?“„Nimm’s mir nicht übel. In letzter Zeit gibt es genug Leute, die mir schaden wollen. Mit ihnen dabei schlafe ich einfach ruhiger.“Elena formulierte es höflich, doch ihr Gesicht blieb kühl und distanziert.Stefan hatte schon immer etwas an sich, das sie vorsichtig machte. Mehr Nähe als nötig wollte sie deshalb gar nicht erst zulassen.Er hob nur leicht die Hand.Malte Otto trat vor und legte Elena eine Mappe auf den Tisch.Überrascht schlug sie sie auf und überflog die Unterlagen.Je weiter sie las, desto kühler wurde ihr

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 813

    Nachdem Felix sie noch eine Weile im Bett festgehalten hatte, stand Elena schließlich doch auf, machte sich fertig und frühstückte mit ihm. Wenig später verließen sie gemeinsam das Haus.Im Wagen hielt Felix ihre Hand, die Finger fest mit ihren verschränkt.Obwohl er am Abend zuvor getrunken hatte, wirkte er erstaunlich fit.Als der Wagen vor der Weiß-Gruppe hielt, erinnerte Elena ihn vor dem Aussteigen noch einmal:„Trink heute ordentlich Wasser. Und wenn du später noch Termine hast, lass den Alkohol weg.“Felix lächelte, sein Blick voller Wärme.„Wie mein Schatz wünscht.“Innerhalb eines einzigen Tages hatte er schon mehrere neue Anreden für sie gefunden.Elena wandte sich nach vorn zu Marius.„Behalten Sie Ihren Chef für mich im Auge.“Marius nahm den Auftrag mit sichtlichem Vergnügen an.„Sehr gern, Frau Weiß.“„Dann bin ich weg.“„Gut.“Felix legte noch einmal einen Arm um ihre Taille, zog sie zu sich und küsste sie auf die Lippen.„Geh schon.“Elenas Wangen wurden leicht warm.Si

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 812

    Bei Sebastian war es diesmal anders.Obwohl Mara inzwischen merkte, dass er ihr gegenüber nicht mehr ganz so distanziert war wie früher, verlor er für sie keineswegs an Reiz. Gerade das fand sie fast ein wenig ironisch.Sebastian zog kaum merklich die Brauen zusammen.„So wichtig ist das nicht.“Mara musste innerlich trocken lachen, lehnte sich in den Sitz zurück und sagte nichts mehr.Soweit sie sich erinnern konnte, war Sebastian der einzige Mann, bei dem sie selbst den ersten Schritt gemacht hatte und trotzdem immer wieder gegen eine Wand gelaufen war.Mara hatte allerdings noch nie viel übrig für Dinge, die unnötig kompliziert wurden. Wenn etwas zu schwierig wurde, musste man nicht immer weiterkämpfen.Man konnte es auch einfach lassen.Und genau dafür entschied sie sich.Die zwanzig Minuten Fahrt zogen sich trotzdem endlos hin.Der Innenraum des Wagens war eng, und Sebastians vertrauter Duft lag immer wieder ganz leicht in der Luft.Mara schloss schließlich die Augen und konzentri

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 811

    Im nächsten Moment schlang Felix einen Arm fest um ihre Taille und hob sie mühelos zurück aufs Bett. Kaum berührte Elena die Matratze, folgte er ihr schon, sein großer Körper über ihr, seine Nähe so intensiv, dass sie kaum noch wusste, wohin mit ihrem Atem.Sein Kuss wurde tiefer und drängender, voller all der Gefühle, die sich zwischen ihnen viel zu lange angestaut hatten.Elena hob ihm das Gesicht entgegen, legte die Arme um ihn und erwiderte ihn ohne jedes Zögern.In dieser Nacht gab es zwischen ihnen keinen Abstand mehr.Im Club löste sich die Runde erst gegen zwei Uhr morgens langsam auf.Theodor sah zu Sebastian.„Du hast getrunken, also fahr nicht selbst. Ruf dir einen Fahrer oder komm einfach mit mir. Dein Auto kann jemand später zurückbringen.“Lia nickte zustimmend.„Genau. Fahr einfach mit Theodor, das ist einfacher.“Hinter Sebastians Brillengläsern veränderte sich sein Blick kaum merklich.„Schon gut, ihr könnt ruhig fahren. Ich geh noch kurz zur Toilette.“Die beiden drän

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 810

    Stefans Antwort kam fast sofort.„Morgen Mittag. Wir essen zusammen und reden.“Elena fand, dass es nur gut sein konnte, die Sache endlich aus der Welt zu schaffen, und sagte ohne Zögern zu.Als sie kurz darauf das Arbeitszimmer verließ, hörte sie, wie sich die Haustür öffnete.Im Flur ging das Licht an.Elena trat hinaus und sah Felix gerade die Schuhe wechseln. Sein Jackett lag über einem Arm, die Krawatte über dem weißen Hemd hatte er bereits gelockert, und seine große, schlanke Gestalt wirkte ungewohnt lässig.Das warme Licht fiel auf ihn und ließ sein ohnehin markantes Gesicht noch attraktiver wirken.Elena blieb unwillkürlich einen Moment stehen.Er sah einfach viel zu gut aus.„Warum bist du noch wach?“Erst Felix’ Stimme holte sie wieder zurück.Als sie aufsah, stand er bereits vor ihr. Sie roch den leichten Alkohol an ihm, gemischt mit seinem vertrauten Duft.„Ich war gerade mit den Unterlagen fertig und hab gehört, wie du reingekommen bist.“Elena trat einen Schritt auf ihn z

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 809

    Mara spürte plötzlich einen Blick in ihrem Rücken und fühlte sich sofort unwohl.Sie drehte sich um und ließ den Blick durch den Raum schweifen, konnte aber niemanden entdecken, der sie offensichtlich beobachtete.Nur einen Moment zuvor hatte Sebastian Theodors Frage schlicht ignoriert und war zurück in die Lounge gegangen.Die Musik war so laut, dass Lia von ihrem Platz aus nichts von dem Gespräch draußen mitbekommen hatte. Als die beiden wiederkamen, sah sie nur irritiert zwischen ihnen hin und her.„Was habt ihr da eigentlich die ganze Zeit angeschaut? Irgendeine Schönheit entdeckt?“Theodor verzog den Mund zu einem falschen Lächeln.„Genau. Und jede davon sieht besser aus als du.“Lia trat ihm ohne Vorwarnung gegen das Schienbein.„Sag das noch mal.“Lias Gesicht blieb kühl, und niemand zweifelte daran, dass sie ihre Warnung ernst meinte.Felix beobachtete die beiden nur kurz aus dem Augenwinkel, während Sebastian leicht die Brauen hob, nach seinem Glas griff und sich ebenfalls nic

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 6

    Einen Moment lang setzte bei Elena der Verstand aus. Sie wurde knallrot, biss sich auf die Unterlippe, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Felix einen Kuss auf die Wange.„Reicht das jetzt?“Kaum hatte sie ihn geküsst, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.Felix’ Pupillen weiteten sic

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 5

    Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 4

    Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 3

    Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du

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