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Kapitel 788

Auteur: Aurora
Natalie stand direkt vor Heinrich und beschimpfte ihn lautstark, während er sich auf seinen Gehstock stützte.

Heinrichs Rücken war leicht gebeugt, und nach der langen Krankheit wirkte sein ganzer Körper noch immer alt und geschwächt.

Elena eilte sofort zu ihm.

Allein der Gedanke, dass er sich wegen dieser Leute wieder aufregte, machte sie nervös.

„Opa, geht es dir gut? Warum bist du überhaupt hierhergekommen? Hast du deine Medikamente genommen?“

Heinrich sah jedoch ganz normal aus und schien von
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  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 883

    Die Meldungen verbreiteten sich innerhalb kürzester Zeit über sämtliche Plattformen und landeten sofort ganz oben in den Trends.Elenas Handy begann beinahe im selben Moment zu klingeln. Ein zufriedener Ausdruck glitt durch ihre Augen, doch sie nahm keinen der Anrufe an. Stattdessen ging sie ins Bad und duschte in aller Ruhe.Den ganzen Abend über kamen weitere Anrufe und Nachrichten herein.Freunde meldeten sich besorgt, Geschäftspartner wollten wissen, was passiert war, und auch aus mehreren Unternehmen kamen Rückfragen.Elena reagierte auf nichts davon. Sie stellte ihr Handy auf lautlos und ging schlafen.Am nächsten Morgen waren die meisten großen Meldungen bereits aus den Trends verschwunden, doch im Netz wurde noch immer heftig darüber diskutiert.Elena fuhr früh zum Krankenhaus. Sie war bewusst unauffällig gekleidet, trug eine Maske und eine große Sonnenbrille und war auf den ersten Blick kaum zu erkennen.Jens hielt vor dem Krankenhaus und sah zu den Reportern und Fotografen hi

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 882

    Dass Elena so eindeutig hinter ihr stand, rührte Mara mehr, als sie erwartet hatte.Ihre Nase kribbelte leicht, und mit einem Mal fühlte sie sich deutlich sicherer.„Dann überlässt du uns die Taschen nicht. Sie waren von Anfang an für uns bestimmt.“Mara trat neben Elena. Die beiden standen geschlossen nebeneinander, und Katharina wusste einen Moment lang nichts darauf zu erwidern.Zugeben konnte sie natürlich nicht, dass sie die ganze Sache absichtlich provoziert hatte. Ihre Augen wurden rot, trotzdem hielt sie an ihrer gekränkten Haltung fest.„Gut. Wenn ihr das so seht, habe ich wohl nichts mehr zu sagen.“Bevor sie ging, warf sie Sebastian noch einen verletzten Blick zu und wandte sich dann ab.Mara sah Sebastian an. Sie wusste, dass er ihr eben geholfen hatte, doch plötzlich fehlten ihr die passenden Worte.Sebastian musterte sie einen Moment und lächelte leicht.„So kenne ich dich schon eher.“Dann nickte er Elena kurz zum Abschied zu und folgte Katharina.Mara sah ihm nach. In i

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 881

    „Hast du plötzlich deine Stimme verloren? Kannst du dich nicht selbst verteidigen?“Sebastians Ton klang leicht vorwurfsvoll, doch in seinem dunklen Blick lag keinerlei Ärger.Mara sah ihn überrascht an und vergaß für einen Moment sogar zu antworten.Sollte er nicht eigentlich Katharina beistehen?Warum stellte er sich jetzt ausgerechnet auf ihre Seite?Katharinas Gesicht verlor sichtbar an Farbe. Sie sah Sebastian ungläubig an, und ein ungutes Gefühl machte sich in ihr breit.„Es ist doch nichts passiert, Sebastian. Komm, wir sollten langsam gehen. Meine Eltern warten bestimmt schon.“Sebastian reagierte nicht darauf. Sein Blick blieb weiterhin auf Mara gerichtet.Elena beobachtete die Szene und musste leicht lächeln.Immerhin stellte Sebastian sich nicht einfach auf Katharinas Seite. Im Gegenteil, er hielt sich zurück und gab Mara damit deutlich Rückendeckung.„Jetzt sag schon was“, meinte Sebastian schließlich, diesmal deutlich ungeduldiger.Mara fing sich sofort wieder und schob ih

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 880

    Die Filialleiterin wurde immer dreister und ließ Mara deutlich spüren, wie wenig sie von ihr hielt.Mara lachte ungläubig.„Sie geben also tatsächlich zu, dass Sie mir die Taschen einfach weggenommen haben, nur um sie Frau Schäfer zu geben?“Die junge Verkäuferin senkte sofort den Blick. Sie wagte weder Katharina noch ihrer Vorgesetzten zu widersprechen.Aber ihr Schweigen sagte bereits genug.Die Filialleiterin schnaubte.„Und wenn schon? Selbst wenn Sie sich die Taschen leisten können, bekommen Sie eben nur das, was Frau Schäfer übrig lässt.“Dabei musterte sie Mara von oben bis unten.Mara war noch nie jemand gewesen, der sich so etwas gefallen ließ.Ob Katharina davon wusste oder nicht, spielte für Mara keine Rolle mehr. In diesem Punkt würde sie keinen Schritt zurückweichen.„Gut. Dann rufe ich eben direkt bei Ihrer Zentrale an und frage nach, ob das wirklich so gehandhabt wird.“Elena hielt sich weiterhin aus der Sache heraus. Sie kannte Mara gut genug und wusste, dass sie das se

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 879

    Mara hatte Elena schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen und genoss es umso mehr, endlich wieder mit ihr shoppen zu gehen. Sobald ihr irgendwo etwas gefiel, wollte sie es Elena gleich mitkaufen.Dabei war sie großzügig wie immer und verwöhnte Elena beinahe wie eine große Schwester.„Bei mir zu Hause stapeln sich die Taschen inzwischen so sehr, dass ich bald einen eigenen Laden aufmachen kann.“Elena wehrte sich entschieden. Sie brauchte wirklich nichts mehr und wollte erst recht nicht, dass Mara ihretwegen ständig so viel Geld ausgab.Mara interessierte das herzlich wenig.„Dann verkaufst du sie irgendwann einfach wieder. Bei der Menge kannst du gleich deinen eigenen Secondhand-Luxusshop aufmachen.“„Ich brauche wirklich keine mehr. Ich komme ja jetzt schon kaum hinterher. Wenn du unbedingt eine kaufen willst, dann nimm sie selbst.“„Dann nehmen wir eben zwei passende. Ich nehme Orange, du Schwarz.“Bevor Elena noch einmal widersprechen konnte, hatte Mara die Verkäuferin bereits zum

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 878

    „Natürlich. Was Florian und Stefan tatsächlich vorhaben, wissen wir im Moment nicht. Bisher sind es nur Vermutungen. Aber gerade deshalb können wir es uns nicht leisten, unvorsichtig zu sein.“Elena betrachtete die Lage ruhig aus mehreren Blickwinkeln. Jens hörte ihr zu und musste sich eingestehen, dass sie inzwischen erstaunlich weit dachte.Er hatte viele Jahre für Heinrich gearbeitet. Mit seiner Erfahrung konnte er problemlos auch in einem kleineren Unternehmen eine leitende Position übernehmen. Trotzdem entgingen selbst ihm manchmal Dinge, die Elena sofort mitbedachte.Sie war wirklich außergewöhnlich begabt.Sie hatte immer behauptet, dass Management sie eigentlich nicht interessierte. Doch innerhalb weniger Monate war sie so weit gekommen, dass sie viele Entscheidungen längst selbstständig traf.Jens nickte.„Verstanden. Ich lasse Florian weiter beobachten.“Elena lehnte sich müde in den Sitz zurück.„Und was ist mit Nina? Hast du inzwischen etwas herausgefunden?“Seit Nina mit d

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 7

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  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 6

    Einen Moment lang setzte bei Elena der Verstand aus. Sie wurde knallrot, biss sich auf die Unterlippe, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Felix einen Kuss auf die Wange.„Reicht das jetzt?“Kaum hatte sie ihn geküsst, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.Felix’ Pupillen weiteten sic

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    Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 4

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