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Kapitel 920

Author: Aurora
„Wenn du mir das Leben schon zur Hölle machst, dann soll auch die Familie Stein keine ruhige Minute mehr haben!“

„Du, du verdammter Mistkerl!“

Der Schmerz in Thomas’ Brust wurde immer stärker. Trotzdem brachte er noch genug Kraft auf, um Adrian mit voller Wucht ins Gesicht zu schlagen.

Der Schlag riss Adrians Kopf zur Seite. An seinem Mundwinkel trat sofort Blut hervor.

Langsam fuhr er mit der Zunge darüber und schmeckte das Blut auf seinen Lippen. Dann drehte er den Kopf zurück und sah Thomas m
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  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 920

    „Wenn du mir das Leben schon zur Hölle machst, dann soll auch die Familie Stein keine ruhige Minute mehr haben!“„Du, du verdammter Mistkerl!“Der Schmerz in Thomas’ Brust wurde immer stärker. Trotzdem brachte er noch genug Kraft auf, um Adrian mit voller Wucht ins Gesicht zu schlagen.Der Schlag riss Adrians Kopf zur Seite. An seinem Mundwinkel trat sofort Blut hervor.Langsam fuhr er mit der Zunge darüber und schmeckte das Blut auf seinen Lippen. Dann drehte er den Kopf zurück und sah Thomas mit düsterem Hass an.Adrian lachte kalt.„Ich werde zusehen, wie du zugrunde gehst! Und ich werde genauso zusehen, wie die Familie Stein vor meinen Augen zerfällt.“Damit stieß Adrian Thomas grob von sich und wandte sich zum Gehen.Thomas prallte mit dem Rücken gegen das Kopfteil des Bettes. Der Schmerz in seiner Brust wurde so heftig, dass ihm für einige Sekunden die Luft wegblieb und er kaum noch richtig atmen konnte.Felix saß zu diesem Zeitpunkt bereits im Wagen auf dem Rückweg zur Stein-Gru

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 919

    Der Unterschied zu früher traf Adrian mit voller Wucht. Er blieb etwa einen Meter vor dem Bett stehen.„Ich habe gehört, dass es dir nicht gut geht. Deshalb wollte ich nach dir sehen.“„Das ist nicht nötig. Verschwinde. Ich will dich nicht sehen.“Thomas’ Stimme war erbarmungslos.Adrian rührte sich nicht. Seine Hände ballten sich langsam zu Fäusten.Als Thomas merkte, dass er nicht gehen wollte, wurde sein Ton noch schärfer. Er griff nach dem Kissen neben sich und schleuderte es nach ihm.„Deinetwegen habe ich Felix all die Jahre so behandelt. Du und deine Mutter habt mein Leben ruiniert. Ihr habt nichts anderes verdient!“„Ich habe dir fünfundzwanzig Jahre lang alles gegeben. Also verschwinde, solange ich mich noch beherrsche.“Adrian blieb stehen und ließ das Kissen gegen seinen Oberkörper prallen. Es fiel vor seinen Füßen zu Boden.Für einen kurzen Augenblick wirkte er wie vor den Kopf gestoßen. Dann verdunkelte sich sein Gesicht.Die Worte taten weh. Und gleichzeitig fand er sie l

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 918

    Von der früheren Zuneigung zu Adrian war in diesem Moment nichts mehr übrig.Felix lachte plötzlich kalt auf.„Jetzt wünschst du ihm den Tod. Und genau so sehr hast du damals mich gehasst.“„Heute willst du mich nur deshalb zurück, weil du inzwischen weißt, dass ich dein leiblicher Sohn bin. Vorher warst du bereit, mich töten zu lassen. Mehr muss ich eigentlich nicht wissen.“Wie schnell Thomas seine ganze Zuneigung zu Adrian in blanken Hass verwandelt hatte, machte Felix eines endgültig klar.Thomas hatte seinen Fehler nicht wirklich verstanden.Und es ging ihm auch nicht in erster Linie darum, was er Felix angetan hatte.Er brauchte einen Sohn, der seinen Namen und sein Blut weitertrug.Am Ende zählte für ihn vor allem, dass dieser Sohn tatsächlich sein leiblicher Sohn war und für die Familie von Wert war.Thomas begriff sofort, worauf Felix hinauswollte, und geriet in Panik.„Nein, Felix. Du bist mein leiblicher Sohn. Natürlich will ich gut zu dir sein. Das ist doch völlig normal.“

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 917

    „Bist du sicher?“Elena sprang so abrupt auf, dass der Stuhl hinter ihr zurückrutschte.Jens nickte kräftig.„Ja. Wir können inzwischen ziemlich sicher sagen, dass sie sich in Südberg aufhält. Einer unserer Leute hat sie sogar gesehen und Fotos gemacht.“Er legte mehrere Aufnahmen vor Elena auf den Schreibtisch.Die Bilder waren deutlich genug. Es war Nina.Nur hatte sie sich stark verändert. Ihre Kleidung war schlicht, ihr ganzes Auftreten zurückhaltend. Von der arroganten, verwöhnten jungen Frau von früher war auf den ersten Blick nichts mehr übrig. Ohne dieses unverkennbare Gesicht hätte Elena beinahe geglaubt, man habe die Falsche gefunden.„Wisst ihr, wo sie wohnt? Könnt ihr sie herbringen?“Elenas Herz schlug schneller. Gerade erst hatte sie beschlossen, die Suche nach ihrem damaligen Retter loszulassen, und plötzlich gab es wieder eine Spur.Jens’ Begeisterung wich leichter Anspannung.„Ihre genaue Adresse haben wir noch nicht. Unsere Leute suchen weiter. Wenn sie dort bleibt, s

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 916

    Ein kaltes Lächeln huschte über Felix’ Lippen, doch seine Augen blieben dunkel und schwer zu lesen.Herr Stein hatte Marius bewusst angesprochen, weil er Elena mit dieser Sache nicht belasten wollte. Er mochte sie sehr und zog sie nur dann in familiäre Probleme hinein, wenn es sich wirklich nicht vermeiden ließ.Allein deshalb konnte Felix die Bitte seines Großvaters nicht völlig ignorieren.„Verschieb den nächsten Termin.“Er stand auf und verließ mit großen Schritten das Büro.Zur selben Zeit rief Mara Elena an.„Ganz ehrlich, bei Felix hätte ich nie gedacht, dass es in seiner Familie so kompliziert zugeht. Irgendwie stimmt es schon, dass jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat.“Selbst jemand wie Felix, der nach außen alles zu besitzen schien, hatte unter seiner Familie gelitten.„Da ist wohl etwas dran.“Elena musste ihr zustimmen. Inzwischen verstand sie sehr gut, was Mara damit meinte.„Und wie geht es euch beiden jetzt? Nach allem, was passiert ist, nimmt Felix das bestimmt me

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 915

    Felix’ Ausdruck veränderte sich.Elenas Worte trafen ihn tief. Die Wärme, die sie in ihm auslösten, vertrieb den letzten Rest seiner inneren Schwere.Jetzt verstand er auch, warum sie ihn ausgerechnet heute hierhergebracht hatte.Felix lächelte sie an, seine sonst so ruhigen Züge weich vor Zuneigung.„Das klang verdächtig nach einer Liebeserklärung. Ich nehme sie an.“Innerlich war er viel aufgewühlter, als er sich anmerken ließ.Sie hatte nicht ein einziges Mal das Wort Liebe benutzt.Aber dieses Versprechen reichte ihm vollkommen.Fünf Jahre lang hatte er seine Gefühle für sie ganz für sich behalten. Jetzt hatte er endlich die Antwort, auf die er so lange gewartet hatte.Elena sah ihn an und wusste einen Moment lang nicht, ob sie lachen oder den Kopf schütteln sollte.Danach bezahlte sie, und gemeinsam verließen sie den Imbiss.Zum Auto gingen sie jedoch noch nicht. Stattdessen liefen sie Hand in Hand weiter in Richtung Universität.Draußen war es längst dunkel geworden. Ende Dezembe

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 4

    Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 3

    Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 2

    Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit

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    „Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina

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