LorenzoIhr Blick ist der erste Schlag. Er streift nicht über mich, er verschlingt mich. Er beginnt bei meinen Haaren, diesem Dutt, den er hasst und von dem er träumt, ihn zu lösen, wandert langsam das schwarze Kleid hinunter, verweilt an der Stelle, an der der Stoff meine Taille umschmeichelt, streift meine Knie, steigt wieder auf. Es ist eine kalte, besitzergreifende, erniedrigende Bestandsaufnahme. Sie zählt die Schläge meines Herzens durch die Seide hindurch. Sie sieht die Blässe meiner Haut, das Zittern, das ich nicht unterdrücken kann. Sie sieht alles. Und in seinen Augen lese ich nicht nur Zorn und Verachtung, sondern diesen verfluchten, vertrauten Schimmer, der eine Glut in seinen dunklen Pupillen entzündet. Er begehrt mich, selbst jetzt. Gerade jetzt. Und er hasst sich dafür. Dieser Selbsthass wird auf mich zurückfallen, verzehnfacht.— Schließ die Tür, befiehlt er, die Stimme leise, rau, aufgeladen mit dem ganzen Schweigen der Nacht. Schließ sie ab.Meine Finger sind Eisklöt
ปรับปรุงล่าสุด : 2026-04-07 อ่านเพิ่มเติม