NataschaIch sehe zu, wie sie sich zerstören, und ich lächle.Sasha ist ein Schatten. Sie tanzt wie eine Tote, die Arme schlaff, die Beine weich, das Herz leer. Sie isst wie ein Spatz, drei Krümel, einen Schluck, nichts. Sie schläft wie ein Stein, reglos, kalt, ohne Träume. Ihre Augen sind leer, ihre Wangen sind hohl, ihr Haar ist stumpf. Sie ist nicht mehr schön. Sie ist nicht mehr begehrenswert. Sie ist nichts mehr.Andrei ist wahnsinnig. Er trinkt, er fickt, er zerstört sich. Er bringt Frauen in den Club, fickt sie in seinem Büro, vergisst sie am nächsten Tag. Er schläft nicht mehr, er isst nicht mehr, er lebt nicht mehr. Er wird heimgesucht von Sasha, von ihren Augen, von seiner Ohrfeige, von ihrer Flucht. Er wird heimgesucht von der Liebe, die er zerstört hat, von der Frau, die er zerbrochen hat, von dem Leben, das er vergeudet hat.Er braucht mich.Ich weiß es. Ich spüre es. Ich sehe es in seinen Augen, wenn er mich ansieht. Er sucht etwas. Trost, vielleicht. Zärtlichkeit, viell
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