Der Alpha, der nicht sprach* * *Fenn Ashgrove erholte sich, das muss man ihm lassen, als Erster.„Gut“, sagte er munter, in eine Stille hinein, die so schwer war, dass ich sie auf meinen Trommelfellen spürte. „Wunderbar. Alle sind da. Alle leben. Wollen wir einfach so tun, als wäre das nicht passiert, und nach Hause gehen?“Niemand antwortete ihm.Ich stand ganz still in der kalten Abendluft, den Stock in beiden Händen, mein Herz hämmerte so heftig, dass ich sicher war, jeder Wolf auf dieser Straße könne es hören. Der Mann vor mir hatte ein Wort gesagt. Nur eines. Und der Anhänger auf meiner Brust brannte wie eine Kohle.„Alpha Draven“, sagte ich, denn jemand musste etwas sagen, und ich wollte lieber diejenige sein, die das Schweigen brach, als diejenige, die darin ertrank. „Ich bin Seraphina Vale. Ich glaube, man hat mich zu Euch geschickt.“„Geschickt“, wiederholte er.Seine Stimme war tief, und eine Rauheit lag darin, die weniger nach Zorn klang als nach einer Tür, die sehr lange
Zuletzt aktualisiert : 2026-10-02 Mehr lesen