JORINDEIch hatte einen letzten Funken und etwa zwei Sekunden, um ihn auszugeben. Ich grub in das abgeriegelte Dunkel meiner Magie, am Klauen in meiner Brust vorbei, und etwas stieg auf, um das ich nicht gebeten hatte, ein dünner silberner Faden, hell wie Draht in der Dämmerung.Er traf das Seil ein paar Handbreit über dem Haken. Es war kaum mehr als ein Stups, aber der Bogen senkte sich ein Haar tiefer, und ich hatte keine Zeit, mich zu fragen, woher er kam.„Runter!"Ich war bereits so weit unten, wie ein Mensch nur sein konnte. Er wartete nicht, sondern warf sich so schnell über den Beton, dass er verschwamm, und baute sich vor mir auf, genau als der Haken heranschwang.Er war auf mein Bein gezielt gewesen und hätte ihn verfehlen müssen, als er sich vor mir aufrichtete. Stattdessen krachte er ihm in den Bauch, mit einem Geräusch wie bei einem Autounfall, denn mein Stups hatte ihn um fünfzehn Zentimeter gesenkt. Die Luft entwich ihm in einem einzigen harten, nassen Husten, und Blut
Last Updated : 2026-10-09 Read more