Der Frühling verging, der Herbst kam. Wieder zog ein ganzer Jahreskreis an mir vorbei.Für mich war die Zeit nichts als Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Ebbe und Flut.Im Nu verging ein Jahr.Meine Arbeit und mein Leben in Frankreich liefen längst in geregelten Bahnen. Was zu Hause geschah, wusste ich nicht. Alle, die mit der Familie Bergmann zu tun hatten, hatte ich aus meinen Kontakten gelöscht.Ich rechnete nicht damit, Julian noch einmal zu sehen. Jedenfalls wollte ich ihn nicht wiedersehen.Doch das Schicksal wollte es anders.Als ich an jenem Tag von der Arbeit nach Hause kam, sah ich schon von Weitem eine einsame, verloren wirkende Gestalt im gelblichen Licht einer Straßenlaterne.Ich blieb stehen.Julian entdeckte mich. In seinen Augen tobten Gefühle, die ich nicht deuten konnte.Gerade wollte ich weggehen, da stürzte Julian auf mich zu. Im nächsten Moment schloss er mich zitternd in seine warmen Arme.„Es tut mir leid ...“Diese Worte überraschten mich.Ich dachte zunächst,
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