Faith mega
âDu kannst mich hier nicht eingesperrt haltenâ, keuchte Tarni, wĂ€hrend sie sich gegen seinen Griff wehrte, als er sie gegen den schweren Schreibtisch drĂ€ngte.
âEingesperrt.â Silas lieĂ das Wort auf seiner Zunge rollen, sein Schatten verschluckte den Raum, als er sie zwang, seinen gnadenlosen bernsteinfarbenen Augen zu begegnen.
âIch habe dich nicht hierhergebracht, um eine Gefangene zu sein, kleiner Vogelâ, murmelte er, sein Atem streifte ihre zitternden Lippen. âIch habe dich hierhergebracht, um mir zu gehören.â
Silas Thorne kennt keine Gnade. Aufgewachsen in der Gewalt der tasmanischen Unterwelt, versteht der Mafia-Boss nur eine Sprache: absolute Kontrolle.
FĂŒr die zweiundzwanzigjĂ€hrige Tarni ist das plötzliche, unerklĂ€rliche Koma ihrer Mutter nur der Anfang des Albtraums. Um die erdrĂŒckenden Krankenhausrechnungen zu bezahlen und ihre Mutter am Leben zu erhalten, wird Tarni als menschliche Sicherheit fĂŒr die massiven, unbezahlten Mafiaschulden ihres entfremdeten Stiefonkels gehandelt. In Silasâ Klippenfestung gezerrt und in einen blutigen Syndikatskrieg gestoĂen, ist sie mit einem Monster gefangen, das ihre vollstĂ€ndige Unterwerfung verlangt. Jede BerĂŒhrung ist eine SĂŒnde. Jedes FlĂŒstern ist ein Befehl.
Ăberleben bedeutet, nach seinen verdrehten Regeln zu spielen. Sie kann seinen furchterregenden Schutz und seine erdrĂŒckende Besessenheit haben â doch ihm ihr Herz zu schenken wĂ€re ein fataler Fehler.
Dann macht Tarni eine tödliche Entdeckung: Die Krankheit ihrer Mutter war kein tragischer Unfall. Es war eine gezielte, bösartige Vergiftung.
Als sie in die blutigen Geheimnisse des Anwesens grĂ€bt, um den AttentĂ€ter zu finden, zerbricht der vergoldete KĂ€fig und enthĂŒllt einen schrecklichen Familienverrat. Kugeln fliegen, und der Bruder, fĂŒr den sie alles geopfert hat, verschwindet in die eiskalte Nacht. Gefangen im Kreuzfeuer einer tödlichen Verschwörung, muss Tarni ihr Leben in Silasâ blutige HĂ€nde legen.
Doch als der Mafia-Boss im Dunkeln seine Waffe erhebt⊠zielt er darauf, sie zu retten â oder drĂŒckt er ab?
353