Herr Schmidt! Ihre Frau liebt Sie nicht!
An dem Tag, als Anna Müller erfuhr, dass sie erneut schwanger war, entdeckte sie, dass ihr Mann mit der von ihr geförderten bedürftigen Studentin ein gemeinsames neues Zuhause hatte.
Während sie über den Verlust ihres Kindes vor Kummer zusammenbrach und von Tag zu Tag abmagerte, feierte Alexander Schmidt bereits die Geburt seines unehelichen Sohnes mit seiner Liebhaberin.
Die Firma, die sie allein aufgebaut hatte, war bereits von seiner Liebhaberin an sich gerissen worden.
Und das Ehehaus, das sie für einzigartig hielt, hatte Alexander für ihn und seine Liebhaberin getreu dem Original nachbauen lassen.
In diesem Moment verschwand alle Liebe. Zurück blieb nur grenzenloser Hass. Anna versteckte den Schwangerschaftstest und forderte entschlossen die Scheidung.
Alexanders Ton war herrisch. „Anna, wenn du es dir jetzt anders überlegst und mich anflehst, kann ich so tun, als hätte es diese Scheidungsvereinbarung nie gegeben.“
Anna drehte sich um und ging. „Herr Schmidt, dann sehen wir uns im Standesamt.“
Später beugte Herr Schmidt den Kopf und bereute zutiefst, als er die strahlend schöne Anna sah. Er flehte sie an, ihn nur einmal anzusehen.
Anna sah hinreißend aus. Doch auf ihrem Gesicht lag nur ein distanziertes Lächeln. „Herr Schmidt, Sie kommen zu spät. Ich werde mein Herz nie wieder an Sie verlieren.“