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Kapitel 6

Penulis: Author Light
last update Tanggal publikasi: 2026-10-08 19:03:56

Iris’ Perspektive

Mein Atem ging stockend, als Ryder sich endlich von mir löste. Mein Herz hämmerte so heftig gegen meine Brust, dass ich damit rechnete, er würde etwas Unheimliches sagen oder auf mehr drängen.

Stattdessen beugte er sich lässig vor, schnallte mich an und ließ sich ruhig wieder auf seinen eigenen Sitz sinken, als wäre nichts geschehen.

„Du hast die Wette verloren, Schatz“, hörte ich ihn sagen. „Jetzt musst du tun, was ich von dir verlange.“

Ich schluckte den Kloß in meinem Hals
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  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Chapter 9

    Iris’ Perspektive„Denk an unsere Abmachung, Iris.“Ein schwerer, frustrierter Seufzer entwich Ryders Lippen, was deutlich machte, dass ihm meine Ablehnung nicht gefiel, doch er drängte nicht weiter darauf. Stattdessen trat er einen Schritt zurück, um mir etwas Freiraum zu geben, obwohl seine dunklen Augen weiterhin intensiv auf mich gerichtet blieben.„Lass dich niemals von Damian anfassen“, murmelte er, und in seiner Stimme lag eine leise, raue Warnung.„Das werde ich nicht“, flüsterte ich entschlossen, bevor ich schnell meine Kleidung zurechtzog und meine Haare glättete.Nachdem ich tief durchgeatmet hatte, wandte ich mich ab und ging zurück in den Separee. In dem Moment, als ich die Tür öffnete, blickte Ruby von ihrem Weinglas auf und hob misstrauisch die Augenbrauen.„Meine Güte, Iris, warum hast du so lange gebraucht?“, beschwerte sie sich und beugte sich über den Tisch. „Ich wollte dich gerade suchen kommen. Hast du dich verlaufen oder so?“Ich zwang mir ein gezwungenes, falsch

  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Kapitel 8

    Ryders Perspektive„Der Verkehr in der Innenstadt ist um diese Uhrzeit immer so furchtbar, finden Sie nicht auch, Mr. Lancaster?“, fragte Ruby vom Fensterplatz aus, die Augen weit aufgerissen und gespannt auf eine Antwort wartend.Iris’ Freundin saß auf der anderen Seite des Wagens, redete lebhaft und bemühte sich sichtlich, mit mir ins Gespräch zu kommen.„Ja“, murmelte ich, ohne den Kopf zu drehen, um sie anzusehen.Ich hielt meine Antworten kurz und knapp und tat gerade so viel, um nicht völlig feindselig zu wirken, aber meine Gedanken waren ganz woanders.Mein Blick war auf die Frau gerichtet, die direkt neben mir saß.Iris starrte geradeaus, ihre Lippen zu einer straffen, eigensinnigen Linie gepresst. Sie gab sich alle Mühe, so zu tun, als wäre ich nicht da, und behandelte mich wie eine völlig Fremde, obwohl sich unsere Schultern fast berührten.Das Auto verlangsamte seine Fahrt hinter einer Reihe roter Bremslichter fast bis zum Stillstand. Ruby wandte sich ab, abgelenkt von etwa

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    Iris’ PerspektiveIch öffnete den Mund, um ein wütendes „Nein!“ zu schreien, und spannte meine Beine an, um zur Tür zu stürmen.Doch dann fiel mein Blick wieder auf den Tisch, wo seine große Hand immer noch lässig auf dem glatten Bildschirm meines Handys ruhte.Ich blinzelte und machte mir bewusst, wie sehr ich dieses Handy brauchte.Die pure Panik, meine einzige Waffe gegen Damian zu verlieren, ließ mich einen harten Kloß im Hals spüren, als ich schwer schluckte.„Na gut“, spuckte ich heraus. „Aber ich habe meine eigene Bedingung, Ryder.“Er lehnte sich zurück, und eine langsame, dunkle Welle der Zufriedenheit überflutete sein Gesicht.„Lass mal hören, Schatz.“„Niemand darf davon erfahren“, flüsterte ich mit zitternder Stimme. „Von uns. Für alle anderen bist du einfach nur der Onkel meines Mannes.“Ryder reagierte kaum darauf.„Das ist einfach genug. Ich behalte dich sowieso lieber für mich allein. Aber da du eine Bedingung stellst, füge ich meiner noch eine hinzu.“Ich biss die Zäh

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    Iris’ PerspektiveMein Atem ging stockend, als Ryder sich endlich von mir löste. Mein Herz hämmerte so heftig gegen meine Brust, dass ich damit rechnete, er würde etwas Unheimliches sagen oder auf mehr drängen.Stattdessen beugte er sich lässig vor, schnallte mich an und ließ sich ruhig wieder auf seinen eigenen Sitz sinken, als wäre nichts geschehen.„Du hast die Wette verloren, Schatz“, hörte ich ihn sagen. „Jetzt musst du tun, was ich von dir verlange.“Ich schluckte den Kloß in meinem Hals hinunter.„Und was ist das?“„Ich habe Hunger“, murmelte er und warf mir einen kurzen Blick zu. „Koch heute Abend für mich.“Eine Welle purer Erleichterung überkam mich.Das war’s schon?Kochen konnte ich schon bewältigen.Er fuhr uns tief in ein luxuriöses Anwesen hinein, wo die Häuser wie majestätische Festungen aussahen. Als der SUV schließlich die lange Auffahrt zu seinem Haus hinunterrollte, blieb mir der Mund offen stehen.Es war ein prächtiges Doppelhaus, dessen moderne Glas- und Betonkon

  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Kapitel 5

    Iris’ PerspektiveNachdem ich das Telefonat mit Ryder beendet hatte, schwirrte mir der Kopf. Ich fühlte mich völlig durcheinander, gefangen zwischen Damians Untreue und seinem gefährlichen Onkel. Ich konnte nicht mehr klar denken. Ich ging zurück zu meiner Mutter. Dort war ich in Sicherheit, konnte einfach nur dasitzen und wieder zu Atem kommen.Das laute Klingeln des Festnetztelefons ließ mich zusammenzucken. Meine Mutter war in ihrem Zimmer, also griff ich hinüber und nahm den Hörer ab.„Hallo?“„Iris! Oh mein Gott, Gott sei Dank“, dröhnte die Stimme meiner besten Freundin Ruby aus dem Lautsprecher. Sie klang besorgt. „Wo warst du denn? Damian hat mich ständig angerufen und gefragt, ob ich etwas von dir gehört habe. Er sagte, dein Anschluss geht direkt auf die Mailbox.“Ich umklammerte den Hörer und biss die Zähne zusammen. „Mein … mein Handy ist leer, Ruby“, sagte ich schnell. „Hör mal, wenn er dich zurückruft, deck mich einfach, ja? Sag ihm, wir wären zusammen gewesen oder so. Ich

  • Der Onkel Meines Mannes Wurde Zu Meiner Rache   Kapitel 4

    Iris’ PerspektiveIch saß am Esstisch bei meiner Mutter und starrte auf meinen Teller hinunter. Das Essen schmeckte in meinem Mund wie Kreide. In weniger als vierundzwanzig Stunden war so viel passiert, dass ich den ganzen Tag über keinen Appetit gehabt hatte.„Damian ist so ein wunderbarer Ehemann für dich“, sagte meine Mutter und zwang mich, meinen Blick zu ihrem stolzen Gesicht zu heben. „Ich denke gerade an all die schönen Dinge, die er für dich getan hat. Dieser Mann … Gott segne ihn. Oh, Schatz, du hast so ein Glück!“Ich wollte ausrasten und sie anschreien, sie solle aufhören, ihn zu loben, doch ich schaffte es, ein gezwungenes Lächeln aufzusetzen.„Hmm, ja.“Die Haushälterin nickte zustimmend und schenkte mir noch etwas Wasser ein.„Ja, Herr Damian ist ein wahrer Gentleman. Ich bete jeden Tag für einen Mann wie ihn für meine Töchter.“Eine Welle des Ekels überkam mich. Mir wurde übel.Ein guter Mann?Sie wussten nichts von seinem schrecklichen Geheimnis. Wenn sie doch nur die

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