แชร์

Chapter 4

ผู้เขียน: Eze peace
last update วันที่เผยแพร่: 2026-09-15 19:51:09

Adrians POV

Das morgendliche Sonnenlicht trifft auf mein Gesicht, doch als ich über das Bett greife, sind die Laken vollkommen kalt und leer.

Ich setze mich sofort auf und reibe mir die Augen. „Mia?“

Im Penthouse herrscht absolute Stille. Ich stehe auf, ziehe eine bequeme Hose an und gehe durch die stillen Flure. Die Tür zu unserem Schlafzimmer steht offen. Ich sehe in der Küche, im Wohnzimmer und sogar in ihrem persönlichen Arbeitszimmer nach. Sie ist nirgendwo zu finden.

Ich gehe zu den großen, raumhohen Fenstern und starre auf die erwachende Stadt unter mir, in der Hoffnung, sie beim Zurückkommen von einem morgendlichen Spaziergang oder beim Kaffeekaufen zu sehen. Aber von ihr ist keine Spur. Die Stille der Wohnung fühlt sich schwer an und drückt auf meine Brust, auf eine Weise, die mich zutiefst beunruhigt.

Dann bemerke ich etwas auf der Küchenarbeitsplatte aus Marmor. Einen kleinen, gefalteten Zettel, auf dem mein Name in ihrer ordentlichen Handschrift steht.

Mein Herz beginnt heftig gegen meine Rippen zu schlagen. Ich nehme den Zettel und falte ihn mit zitternden Fingern auseinander. Darauf steht: Adrian, ich kann das nicht mehr. Danke, dass du mir geholfen hast, aber es ist Zeit für mich zu gehen. Such nicht nach mir.

„Was zum Teufel ist das?“, murmele ich vor mich hin, während eine kalte Welle der Panik über mich hinwegspült.

Warum sollte sie gehen? Erst letzte Nacht hat sich alles zwischen uns verändert. Wir haben eine Grenze überschritten, und ich weiß, dass sie es ebenfalls gespürt hat. Sie hatte in meinen Armen gezittert und meinen Namen geflüstert, als wollte sie mich niemals loslassen. Wir hatten etwas Rohes und Echtes in diesem Wohnzimmer miteinander geteilt und all die Schutzmauern eingerissen, die wir jahrelang aufgebaut hatten. Warum also läuft sie jetzt davon? Habe ich alles völlig falsch verstanden?

Sofort ziehe ich mein Handy heraus und wähle ihre Nummer. Es geht direkt auf die Mailbox.

„Verdammt, Mia“, knurre ich und umklammere mein Handy so fest, dass meine Knöchel weiß werden.

Ich rufe ihren persönlichen Fahrer an, aber er sagt mir, dass sie vor einer Stunde ein Taxi genommen und ihm gesagt hat, er solle sich den Tag freinehmen. Das ergibt keinen Sinn. Mia nimmt niemals einfach irgendein gelbes Taxi, es sei denn, sie versucht verzweifelt, ihre Spur zu verwischen. Ich rufe bei Carter Holdings an, aber ihre Assistentin sagt, dass sie noch nicht im Büro angekommen ist.

Etwas stimmt nicht. Mia ist keine Feiglingin; sie läuft nicht vor einem einfachen Streit oder einem schwierigen Morgen davon. Es muss einen logischen Grund dafür geben, warum sie ihre Sachen gepackt und verschwunden ist, ohne mir auch nur ein einziges Wort zu sagen.

Ich verbringe den ganzen Tag damit, mir den Kopf zu zerbrechen, während ich im Penthouse auf und ab gehe und versuche herauszufinden, was schiefgelaufen ist. Habe ich im Schlaf etwas gesagt? Bereut sie die letzte Nacht? Oder ist jemand an sie herangekommen, während ich geschlafen habe?

Warte. Jemand.

Meine Gedanken springen zurück zu meiner Mutter, Victoria, und den giftigen Worten, die sie gestern Nachmittag ausgespuckt hatte.

Ohne eine weitere Sekunde zu verschwenden, greife ich nach meinen Autoschlüsseln, stürme aus dem Penthouse und fahre direkt zum Anwesen meiner Mutter auf der anderen Seite der Stadt, wobei ich mit meinem Wagen die Geschwindigkeitsbegrenzung überschreite. Ich warte nicht einmal darauf, dass das Personal mich ankündigt; ich dränge mich an der Haushälterin vorbei, reiße die Eingangstüren des Salons auf und finde Victoria ruhig am Kamin sitzend vor, während sie in einer Modezeitschrift liest.

„Adrian?“ Victoria blickt überrascht auf, als ich plötzlich und wütend hereinplatze. „Was soll das? Du kannst nicht einfach hereinplatzen und“

„Wo ist sie?“, verlange ich und trete direkt auf sie zu, während meine Stimme vor Wut zittert. „Was hast du ihr gesagt?“

Victoria runzelt die Stirn und legt ihre Zeitschrift langsam auf den Mahagoni-Couchtisch. „Von wem redest du? Von deiner kleinen Scheinehefrau?“

„Spiel keine Spielchen mit mir, Mutter!“, brülle ich, während die Wut schließlich überkocht und den Raum erfüllt. „Mia ist weg. Sie hat einen Zettel hinterlassen und ist verschwunden. Du hast sie gestern bedroht, nicht wahr? Was hast du ihr gesagt, dass sie weggelaufen ist?“

Victoria steht auf und starrt mich mit gleicher Wut an, wobei sie sich weigert, schuldbewusst auszusehen. „Ich habe ihr die Wahrheit gesagt! Ich habe ihr gesagt, dass eure Ehe nur ein vorübergehender Vertrag ist! Ich habe ihr gesagt, dass du dich von ihr scheiden lassen musst, wenn der Vertrag ausläuft, wenn sie ihre Position in dieser Familie sichern will, weil du niemals jemanden wie sie wirklich lieben würdest!“

Ich erstarre. Die Worte treffen mich wie ein körperlicher Schlag gegen die Brust und rauben mir die gesamte Luft aus den Lungen. Vorübergehender Vertrag. Lass dich von ihr scheiden, wenn er ausläuft.

„Das hast du ihr gesagt?“, flüstere ich, während meine Stimme auf ein gefährlich eisiges Niveau sinkt, das meine Mutter leicht zurückweichen lässt.

„Ja!“, schnappt Victoria zurück und verschränkt stolz die Arme. „Und sie verdiente es, das zu hören! Sie wurde zu selbstsicher und dachte, sie könnte tatsächlich eine echte Blackwood werden. Sie hat mich ganz deutlich gehört und erkannt, dass sie keine Zukunft mit dir hat!“

Ich starre meine Mutter an und spüre, wie eine Welle absoluten Ekels über mich hinwegspült. Mia ist nicht gegangen, weil es ihr egal war. Sie ist gegangen, weil sie dachte, dass es mir egal war. Sie muss die Worte meiner Mutter gehört oder von den genauen Bedingungen unserer rechtlichen Vereinbarung erfahren haben, und aufgrund ihrer Vergangenheit und ihrer tiefen Unsicherheiten nahm sie an, dass ich sie einfach nur benutzte und plante, sie in dem Moment zu verlassen, in dem unsere drei Monate vorbei waren. Sie dachte, sie sei nur eine weitere Schachfigur im Spiel eines reichen Mannes.

Ich drehe mich um, ohne ein weiteres Wort zu sagen, und gehe von meiner Mutter weg, während sie meinen Namen ruft und verlangt, dass ich mir ihren Unsinn anhöre. Ich muss Mia finden. Ich muss sie finden und ihr alles erklären, bevor es zu spät ist.

อ่านหนังสือเล่มนี้ต่อได้ฟรี
สแกนรหัสเพื่อดาวน์โหลดแอป

บทล่าสุด

  • Die Milliardärs Fake-Braut trägt seinen wahren Erben   Kapitel 17 Fass mich nicht an

    Adrians POVIhre Worte fühlten sich an wie ein eiskalter Eimer Wasser, der mir direkt ins Gesicht geschüttet wurde, doch mein verzweifeltes Herz weigerte sich, sie zu akzeptieren.Ich konnte nicht einfach auf dem nassen Steinweg stehen bleiben und zusehen, wie sie erneut in die dunkle Nacht davonlief. Wenn ich sie heute Nacht verschwinden ließ, wusste ich tief in meiner Seele, dass ich sie niemals zurückbekommen würde. Der Gedanke, den Rest meines Lebens in diesem großen, leeren Penthouse ohne ihr warmes Lachen verbringen zu müssen, war ein Albtraum, den ich nicht überleben konnte.„Mia, warte! Bleib nur eine Sekunde stehen!“, rief ich und sprintete ihr den Gartenweg entlang hinterher.Mit meinen langen Schritten überbrückte ich die Entfernung zwischen uns innerhalb weniger Sekunden. Ich streckte eine zitternde Hand aus und fing sanft ihre weichen Finger auf, in dem Versuch, sie daran zu hindern, noch einen Schritt weiterzugehen. Ich zog nicht fest an ihr. Ich hielt sie so vorsichtig,

  • Die Milliardärs Fake-Braut trägt seinen wahren Erben   Kapitel 16 Die beinahe Begegnung

    Mias POVDie großen Glastüren des Ballsaals öffneten sich, und der laute Lärm von Hunderten reichen Menschen, die lachten und sich unterhielten, traf mich wie eine gewaltige Welle.Ich hielt den Atem an und legte meine rechte Hand auf meinen Bauch, wobei ich spürte, wie mein süßes kleines Mädchen einen winzigen, sanften Tritt gegen meine Handfläche gab. Ich war jetzt im sechsten Monat schwanger, und mein Babybauch war unter meinem dunkelblauen Abendkleid deutlich zu erkennen. Ich wusste, dass Vance Global einer der großen Sponsoren dieser privaten Wirtschaftskonferenz war, aber es war eine riesige Halle mit über fünfhundert Gästen. Ich glaubte wirklich, dass ich einfach im hinteren Bereich bleiben, mein neues Unternehmen präsentieren und wieder gehen könnte, bevor mich jemand bemerkte.Ich hatte mich völlig geirrt.Ich ging zur Saftbar, um mir ein Glas kaltes Wasser zu holen, während mein Herz in einem schnellen, gleichmäßigen Rhythmus schlug. Doch plötzlich lief mir ein kalter Schaue

  • Die Milliardärs Fake-Braut trägt seinen wahren Erben   Kapitel 15 Das unerwartete Foto

    Adrians POVFünf lange, qualvolle Monate waren vergangen, und mein Leben hatte sich in eine dunkle, gefrorene Einöde verwandelt.Seit jenem Morgen, an dem Mia aus meinem Leben verschwunden war, fühlte sich das riesige Penthouse weniger wie ein Zuhause und mehr wie ein Hightech-Grab an. Ich hörte auf, Wohltätigkeitsgalas zu besuchen, beantwortete keine Anrufe der Medien mehr und schlief kaum noch. Meine Mutter, Victoria, hatte einmal versucht, mich zu besuchen, um mit mir über neue Heiratsarrangements mit wohlhabenden Erbinnen zu sprechen, doch ich hatte sie aus meinem Büro geworfen, bevor sie auch nur einen einzigen Satz beenden konnte. Ohne Mia bedeuteten mein Geld, meine Macht und mein Name mir absolut nichts mehr. Ich war kälter, gemeiner und innerlich vollkommen tot geworden.Ich saß im schwachen Licht des späten Abends an meinem Mahagonischreibtisch und starrte auf eine unberührte Tasse bitteren schwarzen Kaffees. Draußen flackerten die Lichter der Stadt vor den raumhohen Fenster

  • Die Milliardärs Fake-Braut trägt seinen wahren Erben   kapitel 14 Ein Neuanfang

    Mias POVDas laute Pfeifen des Zuges hallte durch die Morgenluft und fegte die letzten winzigen Überreste meines früheren Lebens davon wie Staub im Wind.Ich saß auf einer quietschenden Holzbank in einem kleinen, sonnendurchfluteten Büro in einer völlig neuen Stadt, Tausende von Kilometern entfernt von den hohen Glastürmen in Adrians Stadt. Durch das staubige Glasfenster konnte ich sehen, wie die funkelnden blauen Wellen des Ozeans gegen die großen braunen Felsen am Ufer prallten. Diese Stadt war ruhig, einfach und sicher. Niemand hier wusste, wer Adrian Vance war, und niemand wusste von dem Scheinehevertrag, der mein Herz in eine Million winziger Stücke zerbrochen hatte.Sanft legte ich beide Hände auf meinen runden Bauch. Ich war jetzt im fünften Monat schwanger, und mein kleines Baby wurde jeden einzelnen Tag größer. Es trat sanft gegen meine Handflächen, wie ein kleiner Fisch, der in einer warmen Schüssel umherschwamm.„Wir haben es geschafft, mein Kleines“, flüsterte ich in den s

  • Die Milliardärs Fake-Braut trägt seinen wahren Erben   Chapter 13 Der Mann, der sich weigert zu unterschreiben

    Adrian's pov Der dicke weiße Ordner, der auf meinem Schreibtisch lag, fühlte sich an wie eine tickende Bombe.Ich starrte ihn mit kalten Augen an und weigerte mich, das glatte Papier zu berühren. Seit zwanzig Minuten lag er direkt neben meinem goldenen Stift. Meine Hände waren in den Taschen meines Anzugs zu festen Fäusten geballt, und meine Knöchel waren vollkommen weiß geworden.Die schweren Doppeltüren meines Büros öffneten sich, und Noah trat mit einem Stapel Tagesberichte herein. Er blieb mitten im Schritt stehen, sah den weißen Ordner an und blickte dann zu mir auf.„Der Kurier hat die Unterlagen gerade aus ihrer Wohnung zurückgebracht, Adrian“, sagte Noah leise und ging zum Schreibtisch. „Mia hat bereits jede einzelne Seite unterschrieben. Ihre Unterschrift wurde überprüft. Jetzt fehlt nur noch dein Name unten, und die Scheidung wird bis zum Ende des Tages vollständig rechtskräftig sein.“Ich bewegte mich nicht. Ich griff nicht nach dem Stift. Ich starrte einfach weiter auf di

  • Die Milliardärs Fake-Braut trägt seinen wahren Erben   Kapitel 12 Die Scheidungspapiere

    Mia's pov Der weiße Umschlag, der auf meinem hölzernen Küchentisch lag, sah aus wie ein Geist.Er war vollkommen flach, strahlend weiß, und auf der Vorderseite stand mein Name mit dunkler, kalter Tinte. Ich musste ihn nicht öffnen, um zu wissen, was sich darin befand. Die Zeit war abgelaufen. Unsere dreijährige Vereinbarung war heute offiziell beendet, bis auf die genaue Minute. Ich stand lange am Tisch und lauschte dem leisen Ticken der Wanduhr. Mein Herz schlug so heftig gegen meine Rippen, dass es tatsächlich schmerzte.Langsam streckte ich die Hand aus und zog den dicken Stapel Papiere aus dem Umschlag. Da stand es, in großen dunklen Buchstaben ganz oben:VEREINBARUNG ZUR AUFLÖSUNG DER EHE.Meine Hände begannen so stark zu zittern, dass das Papier in dem stillen Raum laut raschelte. Schwer ließ ich mich auf den Holzstuhl sinken, während meine Augen die offiziellen Zeilen überflogen. Die juristischen Worte waren kalt und leer. Sie sprachen über uns, als wären wir nur ein Geschäfts

บทอื่นๆ
สำรวจและอ่านนวนิยายดีๆ ได้ฟรี
เข้าถึงนวนิยายดีๆ จำนวนมากได้ฟรีบนแอป GoodNovel ดาวน์โหลดหนังสือที่คุณชอบและอ่านได้ทุกที่ทุกเวลา
อ่านหนังสือฟรีบนแอป
สแกนรหัสเพื่ออ่านบนแอป
DMCA.com Protection Status