เข้าสู่ระบบ~ ALLISON ~Ich verließ Islas Krankenbett nicht, bis die schiere Erschöpfung des Tages sie schließlich überwältigte. Ihr Atem verlangsamte sich allmählich, und das leise, unruhige Wälzen ihres Körpers verblasste, als tiefer Schlaf die Oberhand gewann.Ich beugte mich hinab, strich sanft eine verirrte Haarsträhne von ihrer feuchten Stirn und drückte einen weichen, verweilenden Kuss auf ihre Haut.„Ruh dich aus, mein tapferes Mädchen“, flüsterte ich und zog die Decke höher über ihre Schultern.Ich schlüpfte so lautlos wie ein Geist aus der VIP-Suite und zog die schwere Tür hinter mir zu. Doch im selben Moment, als ich mich umdrehte, erstarrte ich. Antonio stand direkt da im ruhigen Flur, lehnte an der gegenüberliegenden Wand und hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Seine dunklen Augen erfassten meine augenblicklich. Er sah ausgelaugt aus; die tiefen Schatten unter seinen Augen verrieten den Sturm, der in seinem Inneren tobte, doch da lag eine unverkennbare Dringlichkeit in seinem B
~ ISLA ~In dem Moment, als ich aus der Intensivstation kam und Mom meinen schwachen Zustand sah, stützte sie mich sofort; ihr Arm lag fest um meine Taille gewickelt, während meine Knie bei jedem Schritt zitterten.Die dicken Glastüren glitten hinter uns zu und schnitten das rhythmische, mechanische Summen von Alistairs Lebenserhaltung ab, doch das Bild seines stillen, blassen Gesichts blieb tief in meinen Verstand eingebrannt.Sie führte mich den ruhigen Flur hinunter und in ein privates VIP-Zimmer auf derselben Etage. Der Raum war sanft beleuchtet, frei von dem grellen Licht der Trauma-Station, doch die Stille ließ meine Brust nur noch schwerer werden.„Setz dich, Schatz“, murmelte Mom und half mir auf die Bettkante.Sie zog eine warme Decke über meinen Schoß, während auch Dad den Raum betrat und mit völlig erschöpftem Blick an der Tür stehen blieb. Obwohl man ihm in seinem Gesicht nichts ansah, wusste ich, dass er sich tiefgreifende Sorgen um Alistairs Zustand machte. Aber was konn
~ ISLA ~In dem Moment, in dem ich im Krankenhaus ankam, fühlte sich die Luft in meinen Lungen klar und unbeschwert an.Das toxikologische Notfallteam führte umgehend Tests an meinem Blut durch und bestätigte später, dass Simons synthetisches Toxin durch das Gegengift vollständig neutralisiert worden war. Und durch ein unglaubliches Wunder hatte es das Baby in meinem Leib nicht beeinträchtigt. Die Verbindung war so konstruiert worden, dass sie ausschließlich auf zentrale Herzmuskelrezeptoren abzielte, ohne die Plazentaschranke zu passieren.Meine Mutter saß neben meinem Krankenhausbett und analysierte die rohen Laborberichte mit Präzision, bevor sie zu mir aufblickte; ihre Augen glänzten vor Hoffnung.„Dem Baby geht es absolut gut, Schatz“, flüsterte sie, und ihre Stimme war von Emotionen erstickt. „Die fötale Herzfrequenz ist stark. Das Toxin hat unseren kleinen Schatz nicht berührt.“Diese Worte zu hören, löste eine Welle tiefgreifender Erleichterung aus – obwohl sie schnell von ein
~ ISLA ~Meine Stimme brach in ein zersplittertes, rohes Schluchzen an seiner Brust aus; die Qual seines unbeweglichen Körpers riss mich von innen heraus auseinander.Jeder Atemzug fühlte sich an wie das Einatmen von gemahlenem Glas, meine Brust brannte, während das Gift seinen langsamen, erbarmungslosen Marsch auf mein Herz fortsetzte. Doch mehr noch als das war es die schreckliche Wahrheit, dass Alistair mich für immer verließ – der Schmerz war unerträglich und machte das Atmen und Leben nur noch schwerer.Genau im richtigen Moment ergriff eine weitere heftige, brennende Kontraktion meine Brust. Meine Lunge verschloss sich komplett. Die Luft verschwand aus meiner Kehle, und eine blendende Schwindelwelle zwang meinen Kopf hinab gegen Alistairs Schulter. Ich konnte nicht atmen. Die Dunkelheit an den Rändern meines Gesichtsfeldes drängte nach innen und drohte, mich in die ewige Stille hinabzuziehen.Nein. Wach auf. Kämpfe.Als sich meine Welt in eine Übelkeit erregende Unschärfe drehte
~ ALISTAIR ~Bevor das Echo seiner Stimme an den Betonwänden überhaupt verhallen konnte, war meine Waffe bereits hochgerissen und zielte haargenau auf den Punkt direkt zwischen Simons Augen.„Du kranker, perverser Bastard!“, knurrte ich, während jeder Muskel in meinem Körper vor absoluter Wut vibrierte. „Mach noch einen Schritt, und ich blase dir dein Gehirn über diesen Boden.“Simon zuckte nicht im Geringsten zusammen. Er stieß nur ein dunkles, leises Glucksen aus; seine Hände ruhten lässig in seinen Taschen, während er langsamen Schrittes tiefer in den Raum schlenderte. „Ganz ruhig, Alistair. Schusswaffen in einer versiegelten medizinischen Suite richten nur eine Sauerei an. Und im Moment bist du in keiner Position, Forderungen zu stellen.“Meine Augen verengten sich messerscharf, während ich jede seiner Bewegungen verfolgte. Simon war kein Narr. Er würde nicht einfach mit erhobener Waffe hier hereinmarschieren, ohne ein Ass im Ärmel zu haben.„Was hast du ihr angetan?!“, schnauzte
~ ISLA ~„Sch … still. Ich bin’s“, krächzte eine tiefe, leise Stimme direkt an meinem Ohr.In dem Moment, in dem diese Worte durch das Dunkel hallten, reagierte mein gesamter Körper. Mein Herz fror nicht vor Angst ein – es flog davon. Meine Sinne erkannten sofort die unverkennbare Wärme seiner Hände, den gebieterischen, vertrauten Druck seines Griffs und den schwachen, natürlichen Duft von Minze und Zedernholz, der auf dieser Welt nur einem einzigen Mann gehörte.Eine einzelne Träne lief über meine Wimpern, heiß auf meine Wange, während sein Name mit einem zitternden Atemzug über meine Lippen glitt. „Alistair …“Das gedämpfte gelbe Licht des Badezimmers flackerte über uns auf. Als ich aufblickte, füllte sein markantes Gesicht sofort mein Sichtfeld aus. Seine adlerähnlichen Augen brannten mit einer Intensität auf die meinen herab, die mir den Atem raubte – roh, besitzergreifend und schwer von einer dunklen, gefährlichen Erleichterung.Ich wartete keine Sekunde länger. Ich warf meine Ar







