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68: Fehlerhafte Waffe

Author: Nico
last update publish date: 2026-09-20 00:00:53

Alpha Lucas

Der schwere Gestank von frischem Blut übertönte den feuchten, modrigen Geruch der unterirdischen Krypten. Ich stand auf dem erhöhten Balkon mit Blick auf den Trainingskäfig, den wir in der Mitte der Höhle errichtet hatten, und umklammerte das Geländer so fest, dass meine Knöchel weiß wurden. Unten im Dreck und Schlamm verwandelte sich die ultimative Waffe, die mir den Krieg gewinnen sollte, in eine völlige und totale Katastrophe.

„Haltet sie zurück!“, schrie einer meiner regulären W
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  • Die Wiedergeburt des legendären Silberwolfs   75

    Lyra Die Schüssel klapperte auf dem feuchten Boden, und noch bevor ich meine Füße zurückziehen konnte, spritzte eine Welle lauwarmer, grauer Brühe direkt über den Saum meines Kleides. Der widerliche Gestank nach gekochten Rüben und ranzigem Fett erfüllte augenblicklich den beengten Raum der Zelle.Ich starrte auf den Fleck, der den Stoff ruinierte. Außerhalb des Käfigs stand ein rangniedriger Fußsoldat, die Hand lässig auf den Gürtel gelegt. Er stocherte mit einem Holzsplitter in den Zähnen herum und machte sich nicht die Mühe, das schiefe, träge Grinsen auf seinem Gesicht zu verbergen.„Mir ist die Hand ausgerutscht“, sagte er mit schleppender Stimme.Ich krallte mich an den Gitterstäben fest, wobei sich das eiskalte Metall in meine Haut grub. „Hast du überhaupt eine Ahnung, wen du da vor dir hast? Ich bin Lord Therons Tochter, ich werde dafür sorgen, dass dir dein Rang aberkannt und deine Finger einer nach dem anderen gebrochen werden.“Der Wächter machte einen lässigen Schritt zur

  • Die Wiedergeburt des legendären Silberwolfs   74: Mach es einfach!

    Lyra Die Schüssel klapperte auf dem feuchten Boden, und noch bevor ich meine Füße zurückziehen konnte, spritzte eine Welle lauwarmer, grauer Brühe direkt über den Saum meines Kleides. Der widerliche Gestank nach gekochten Rüben und ranzigem Fett erfüllte augenblicklich den beengten Raum der Zelle.Ich starrte auf den Fleck, der den Stoff ruinierte. Außerhalb des Käfigs stand ein rangniedriger Fußsoldat, die Hand lässig auf den Gürtel gelegt. Er stocherte mit einem Holzsplitter in den Zähnen herum und machte sich nicht die Mühe, das schiefe, träge Grinsen auf seinem Gesicht zu verbergen.„Mir ist die Hand ausgerutscht“, sagte er mit schleppender Stimme.Ich krallte mich an den Gitterstäben fest, wobei sich das eiskalte Metall in meine Haut grub. „Hast du überhaupt eine Ahnung, wen du da vor dir hast? Ich bin Lord Therons Tochter, ich werde dafür sorgen, dass dir dein Rang aberkannt und deine Finger einer nach dem anderen gebrochen werden.“Der Wächter machte einen lässigen Schritt zur

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    Cleo VanceDie Suite der Luna war ein Meisterwerk, ausgestattet mit edlem Samt, Goldverzierungen und importierter Seide. Es war das größte Schlafzimmer im Rudelhaus der Bloodmoon, ein Raum, den ich schon seit meiner Kindheit begehrt hatte.Ich stand vor dem riesigen, raumhohen Kosmetikspiegel und starrte mein Spiegelbild an. Ich trug einen purpurroten Seidenmantel, der sich an jede Kurve meines Körpers schmiegte. Mein Haar war perfekt gekämmt. Ich war wunderschön, ich war die Tochter der Gamma, die sich endlich an die Spitze der Hierarchie hochgekämpft hatte.Ich hatte alles, was ich mir je gewünscht hatte. Eira war fort, und ich war die Luna.Warum hatte ich dann das Gefühl, zu ersticken?Ich nahm ein gläsernes Parfümfläschchen vom Waschtisch und drückte es so fest, dass meine Knöchel weiß wurden. Ich wollte es gegen den Spiegel zerschmettern.Mein ganzes Leben lang hatte ich die perfekte, unterstützende beste Freundin gespielt. Ich hatte im Schatten von Eira gestanden, ihr die Haare

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    Alpha LucasDer schwere Gestank von frischem Blut übertönte den feuchten, modrigen Geruch der unterirdischen Krypten. Ich stand auf dem erhöhten Balkon mit Blick auf den Trainingskäfig, den wir in der Mitte der Höhle errichtet hatten, und umklammerte das Geländer so fest, dass meine Knöchel weiß wurden. Unten im Dreck und Schlamm verwandelte sich die ultimative Waffe, die mir den Krieg gewinnen sollte, in eine völlige und totale Katastrophe.„Haltet sie zurück!“, schrie einer meiner regulären Wächter, dessen Stimme vor Entsetzen brach, während er rückwärts gegen die Gitterstäbe taumelte. „Sie sind außer Kontrolle! Göttin, hilf uns!“Im Inneren des Käfigs rissen sich drei der frisch mutierten Berserker-Bestien gewaltsam in Stücke. Es waren riesige, schreckenerregende Monster. Ihre Haut spannte sich straff über unnatürlich angeschwollene Muskeln, durchzogen von dicken, pulsierenden schwarzen Adern. Ihre Klauen glichen langen, gezackten Dolchen. Doch anstatt diese Klauen gegen die Zielpu

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    Eira Valerius„Halt still, Luna, sonst stechen dir die Stecknadeln in die Haut.“ Miras Stimme klang leicht gedämpft durch die kleinen Nähnadeln, die sie fest zwischen den Lippen hielt. Sie kniete auf dem Teppich der Umkleidekabine und passte sorgfältig den Saum eines schweren weißen Wintermantels an. Neben ihr glättete Elara die Stickerei an den Ärmeln meines Kleides, die Augen vor lauter Konzentration zusammengekniffen.Seit Sonnenaufgang herrschte in der gesamten Zitadelle ein reges Treiben. Wohin ich auch blickte, eilten Bedienstete mit dunkelblauen und silbernen Fahnen durch die Korridore. Der süße, intensive Duft von gebratenem Fleisch und frisch gebackenem Honigbrot stieg aus den unteren Küchen herauf und erfüllte das Schloss mit einer warmen, festlichen Atmosphäre. Die Krönung rückte mit großen Schritten näher, und man bereitete sich darauf vor, ein Fest zu feiern, wie es das Königreich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatte.„Ich versuche, still zu stehen“, lachte ich leise

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    Eira Valerius„Halt still, Luna, sonst stechen dir die Stecknadeln in die Haut.“ Miras Stimme klang leicht gedämpft durch die kleinen Nähnadeln, die sie fest zwischen den Lippen hielt. Sie kniete auf dem Teppich der Umkleidekabine und passte sorgfältig den Saum eines schweren weißen Wintermantels an. Neben ihr glättete Elara die Stickerei an den Ärmeln meines Kleides, die Augen vor lauter Konzentration zusammengekniffen.Seit Sonnenaufgang herrschte in der gesamten Zitadelle ein reges Treiben. Wohin ich auch blickte, eilten Bedienstete mit dunkelblauen und silbernen Fahnen durch die Korridore. Der süße, intensive Duft von gebratenem Fleisch und frisch gebackenem Honigbrot stieg aus den unteren Küchen herauf und erfüllte das Schloss mit einer warmen, festlichen Atmosphäre. Die Krönung rückte mit großen Schritten näher, und man bereitete sich darauf vor, ein Fest zu feiern, wie es das Königreich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatte.„Ich versuche, still zu stehen“, lachte ich leise

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