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Kapitel 5

ผู้เขียน: Echo
Die Pop-up-Kommentare übermittelten mir jede einzelne von Raphaels arroganten Annahmen.

[Ein Mann, der so dumm und gleichzeitig so ein Drecksack ist – eine gefährliche Kombination. Kapiert der echt nicht, dass sie ihn abgehakt hat?]

[Ist das dieses ‚Sie-ist-total-verrückt-nach-mir‘-Syndrom?]

Ich konnte ein verächtliches Schnauben nicht unterdrücken.

Genau in dem Moment poppte eine Instagram-Benachrichtigung auf.

Schon wieder Chloe.

Diesmal ein Selfie aus dem Bett. Sie hatte dieses typische Nachglühen, und frische blaue Flecken zeichneten sich auf ihrer Haut ab. Der Mann neben ihr war größtenteils außerhalb des Bildes, aber ich erkannte den Arm sofort.

Die Bildunterschrift: „Während er in mir war, hat er mir gesagt, ich wäre die Beste, die er je hatte. Dass seine Verlobte ihm nie so ein Gefühl gegeben hat.“

Mir wurde übel.

Kommentare flogen durch mein Blickfeld:

[Dieses Schwein und diese Schlampe haben sich verdient. Ein perfektes Paar in Sachen Widerlichkeit.]

[Hat er sich mal gefragt, woher eine todkranke Frau die Energie für wilden Sex nimmt?]

[Sie ist gar nicht krank! Chloe hat einen Arzt bestochen, um die Befunde zu fälschen!]

[Nachdem ihr geheiratet habt, kommt sie zurück nach New York, ‚auf wundersame Weise genesen.‘]

[Während du im Familiengeschäft versinkst, treiben es die zwei auf deinem Bürotisch! Direkt vor deiner Nase!]

Mir drehte sich der Magen um.

Angetrieben von purer Wut, wusste ich genau, wie ich mich an Raphael rächen würde.

Als seine Verlobte kannte ich zu viele seiner schmutzigen Geheimnisse. Ich war einmal sein Schild gewesen. Jetzt würde ich diejenige sein, die ihn begrub.

Ich loggte mich in ein Darknet-Forum ein und fand das Guzman-Kartell – die brutalsten Drogenbosse an der mexikanischen Grenze.

Raphael hatte kürzlich eine ihrer Lieferungen gekapert und plante, sie an eine osteuropäische Bande weiterzuverkaufen – für einen enormen Profit.

Sein Plan war solide. Aber ich würde ihn nicht umsetzen lassen.

Ich erstellte eine verschlüsselte Datei mit den exakten Koordinaten der versteckten Lieferung, dem Offshore-Konto, auf dem Raphael das Geld gebunkert hatte, und einer Aufnahme seines Gesprächs mit den Käufern.

Dazu eine einzige Zeile Text:

„Ich habe etwas, das euch Raphael Russos Kopf auf dem Silbertablett serviert. Interessiert?“

Gesendet.

Ich wusste, was das bedeutete. Die Guzmans waren Bestien. Sie würden Raphael bis ans Ende der Welt jagen.

Danach fühlte ich mich ein wenig leichter.

Sofia war hinter mir auf dem Sofa eingeschlafen. Sie umarmte ein Kissen und murmelte etwas davon, dass „alle Männer Schweine“ seien.

Ich hatte selbst viel getrunken. Als ich zurück im Penthouse war, fiel ich ins Bett und schlief sofort ein.

Irgendwann mitten in der Nacht berührten meine Fingerspitzen etwas, das kein weiches Daunenkissen war. Es war warm und hart und hob und senkte sich mit einem gleichmäßigen Atem…

Ein Muskel?

Meine Hand erstarrte.

Das Gefühl war erschreckend deutlich. Ich spürte straffe Bauchmuskeln und eine feste Brust. Ich konnte sogar einen starken, gleichmäßigen Herzschlag unter der Haut fühlen.

Bumm. Bumm. Bumm.

Der Alkohol war schlagartig verflogen.

Das war kein Kissen. Das war ein Mann.

[Ahhh! Lauf, Mädel! Oder … spring auf ihn drauf!]

[Der Bösewicht! Im selben Bett! Jetzt wird es pikant! Dürfen wir überhaupt zuschauen?]

Bevor ich meine Hand zurückziehen konnte, umschloss eine Hand mein Handgelenk.

Der Griff war unglaublich stark – eine absolute Demonstration von Kraft, die mich über das Bett zog.

Die Welt drehte sich.

Ich lag unter ihm. Mein Rücken ruhte auf den kühlen Seidenlaken, und ein brennend heißer Körper presste sich gegen meinen. Eine Aura reiner Gefahr hüllte mich ein.

Ich konnte sein Gesicht nicht sehen, aber ich spürte seinen Blick in der Dunkelheit, als wollte er mich verschlingen.

Sein Griff wurde fester, und ein schmerzerfülltes Keuchen entwich meinen Lippen.

Dann ertönte eine tiefe, raue Stimme – wie eine bis zum Zerreißen gespannte Cellosaite in der Stille der Nacht – direkt an meinem Ohr.

„Wer?“
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