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Die Rückkehr der Begabten

last update publish date: 2026-09-29 16:37:42

Ananas Finger zuckten leicht an ihrer Seite.

Iris erstarrte.

„Und nach diesem Moment…“, sagte Lucien leise, „…war alles anders.“

Iris beugte sich ein wenig nach vorn, ihr Blick verengte sich wieder, die Neugierde überwog nun den Schock.

„Inwiefern anders?“, fragte sie.

Lucien presste kurz die Lippen zusammen, bevor er antwortete, als ob er überlegen müsste, wie er etwas erklären sollte, das sich nicht so recht in Worte fassen ließ.

„Magie…“, begann er langsam. „Es fühlte sich nicht mehr… fremd
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    ZWEI JAHRE SPÄTER…Die Menge feierte ausgelassen.Warmes Lachen hallte durch den Innenhof, Musik erklang sanft unter dem Abendhimmel, während goldene Lichter über die gesamte Festung flackerten.Und im Inneren der Kammern…Anana stand still vor dem Spiegel, während die Angestellten die letzten sorgfältigen Handgriffe an ihrem Ankleiden vornahmen.Die Zeit hatte sie sanft berührt.Sie besaß nun eine Sanftheit, die vorher nicht existiert hatte… Das Leben selbst hatte sich auf eine Weise warm in sie eingenistet, die sogar das Licht um sie herum veränderte.Ihre Kleider fielen ihr nicht mehr so um wie früher.Nun bogen sie sich… sanft und wunderschön.Und ohne nachzudenken, glitt ihre Hand über die sanfte Wölbung unter dem Stoff, instinktiv und beschützend zugleich.Die Bewegung war nun unbewusst… natürlich.Ein leiser Atemzug entwich ihren Lippen, als ihr Blick kurz auf ihr Spiegelbild fiel, und ein leises Staunen huschte über ihr Gesicht.Selbst nach all der Zeit… konnte ein Teil von ih

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    Nachdem das wahre Wesen von Lucien… ans Licht gekommen war, veränderte sich etwas zwischen ihm und Anana auf eine Weise, die keiner von beiden mehr hinterfragte.Es musste nicht ausgesprochen, nicht einmal definiert werden. Es hat sich einfach… geregelt.Aus Tagen wurden Wochen. Aus Wochen wurden Monate.Und mit jedem Tag verstärkte sich diese stille Veränderung nur noch… und wandelte sich zu etwas Stetigem und Sicherem.Lucien hatte sich verändert… nicht so, wie das Rudel es einst befürchtet hatte… nicht zu etwas Distanziertem oder Unnahbarem. Sondern zu etwas viel Seltenerem.Er wurde sanftmütig und gelassen.Er strahlte nun eine Ruhe aus … eine stille Beständigkeit, die er vorher nicht besessen hatte. Eine Ruhe, die nicht aus Kraftlosigkeit rührte, sondern daraus, dass er genau wusste, wo er sein wollte, und sich immer wieder dafür entschied … Sie, immer sie.In Ananas Nähe… war er anders.Die Last, die er zuvor so leicht getragen hatte, schien in ihrer Gegenwart leichter zu werden

  • GEBUNDEN AN DEN ALPHA GOTT DES KRIEGES   Die Rückkehr der Begabten

    Ananas Finger zuckten leicht an ihrer Seite.Iris erstarrte.„Und nach diesem Moment…“, sagte Lucien leise, „…war alles anders.“Iris beugte sich ein wenig nach vorn, ihr Blick verengte sich wieder, die Neugierde überwog nun den Schock.„Inwiefern anders?“, fragte sie.Lucien presste kurz die Lippen zusammen, bevor er antwortete, als ob er überlegen müsste, wie er etwas erklären sollte, das sich nicht so recht in Worte fassen ließ.„Magie…“, begann er langsam. „Es fühlte sich nicht mehr… fremd an.“Eine kurze Pause.„Es kam mir einfach so… ganz mühelos.“Sein Blick senkte sich leicht, nachdenklich.„Zaubersprüche, die ich nie gelernt habe… nie studiert habe…“, fuhr er fort, „…ich kannte sie einfach.“Ananas Atem wurde etwas ruhiger, ihre Augen waren auf ihn gerichtet, sie sog jedes Wort in sich auf.Es folgte eine kurze Stille.„Und die Flügel“, fügte Lucien hinzu.Seine Stimme senkte sich ein wenig.„Und die Hörner.“Anana blinzelte, ihre Brauen zogen sich fast augenblicklich zusamme

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    Lucien ließ sich beim Abstieg Zeit.Er ließ sie langsam und vorsichtig herunter, als ob selbst der Boden unter ihm sich das Recht verdienen müsste, sie ihm wieder wegzunehmen.Anana schmiegte sich eng an seine Brust, ihre Finger noch immer in ihn gekrallt, ihr Atem unregelmäßig, aber nun leiser … ruhiger als zuvor. Die Welt unter ihnen hob sich allmählich, der Garten nahm wieder Gestalt an, Details, wurde wieder real.Und dann… berührten ihre Füße den Boden.Lucien ließ sie nicht sofort los. Seine Arme verweilten einen Moment länger um ihre Taille und hielten sie dort fest… um sicherzugehen, dass sie fest saß und die Veränderung sie nicht zu schnell aus dem Moment riss.Anana blinzelte, ihr Atem stockte leicht, als sie sich zurechtrückte, ihre Hand ruhte noch immer an ihm.Genau in diesem Moment…„Lucien!“Die Stimme kam schnell… Iris.Sie eilte von der anderen Seite des Gartens auf sie zu, ihre Schritte schnell, ihr Gesichtsausdruck noch immer Spuren des Schocks, der sich seit dem, w

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    Lucien hat es gefangen… Und natürlich hat er es gefangen.„Nur ein bisschen?“, wiederholte er, wobei sich eine Augenbraue leicht hob und sein Mundwinkel sich zu einem leisen Amüsement verzog.Anana öffnete den Mund, um zu antworten… diesmal war sie bereit, etwas formte sich bereits auf ihren Lippen… Doch bevor die Worte ihren Kopf verlassen konnten, bewegte sich Lucien.Es ging schnell… subtil… fast unmerklich. Und doch hat es alles verändert.Seine Finger umklammerten ihre gerade fest genug, als er einen Schritt vortrat, obwohl von Anfang an kaum Platz zwischen ihnen gewesen war.Ananas Atem stockte leicht, überrascht von der plötzlichen Nähe… von der stillen Art, wie er sich ihm näherte, als wäre es nicht einmal eine Entscheidung gewesen.Und dann… streifte ihr Absatz einen niedrigen Stein, der unter dem Garten verborgen war.Ein kleiner, erschrockener Atemzug entfuhr ihr, als sie das Gleichgewicht verlor."Oh…!"Sie kippte nach hinten.Lucien fing sie sofort auf, legte einen Arm um

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