LOGIN"Kau tidak bisa lari. Karena kau sudah jadi milikku." -- Duke Dillard Donoughoe menginginkan kejatuhan keluarga Brieris, dan Juliet adalah harga yang harus dibayar. Namun, ketika kebenaran terungkap di tengah lantai dansa, siapa yang sebenarnya sedang dipermainkan?
View MoreDer Kaffee in Ivy Marshs Tasse war seit zwei Stunden kalt, und sie hatte es noch immer nicht bemerkt. Der Cursor auf ihrem Bildschirm blinkte geduldig und wartete darauf, dass sie einen Satz beendete, den sie dreimal begonnen und dreimal abgebrochen hatte, denn es war eine Absage an eine Autorin, für die ihr Vater gekämpft hätte, und sie konnte sich nicht überwinden, sie abzuschicken.
Vor ihrem Bürofenster ging Brooklyn seinem gewöhnlichen Dienstag nach. Ein Lieferwagen ließ den Motor vor der Bodega gegenüber laufen. Irgendwo bellte ein Hund eine Taube an und verlor. In den Büros von Marsh and Pine taten sechs Angestellte so, als bemerkten sie nicht, dass ihre amtierende Chefredakteurin seit dem Mittagessen denselben Absatz anstarrte.
Sechs Wochen waren seit der Beerdigung vergangen. Sechs Wochen, seit Ivy in einem schwarzen Kleid gestanden hatte, das nicht richtig passte, weil sie es in Eile gekauft hatte, und Menschen zugehört hatte, die sie kaum kannte, wie sie ihren Vater beschrieben, als hätten sie ihn besser gekannt als sie selbst. Sechs Wochen, seit sie in dieses Büro zurückgekehrt war, sich an seinen Schreibtisch gesetzt hatte, der nun ihr Schreibtisch war, und entdeckt hatte, dass es etwas ganz anderes war, einen Verlag zu führen, als für einen zu arbeiten.
"Du machst es wieder", sagte Priya Anand, die mit zwei Tassen Kaffee in der Tür auftauchte, von denen sie eine entschlossen vor Ivy stellte und die kalte mit der eingespielten Effizienz jemandes entfernte, der das seit sechs Wochen jeden Tag tat. "Das Starren. Das, wobei du vergisst, dass du ein Mensch mit einem Körper bist, der Dinge braucht."
"Ich arbeite", sagte Ivy.
"Du leidest, in der speziellen Form von Arbeit", sagte Priya und ließ sich in den Stuhl gegenüber dem Schreibtisch fallen. Als Art Direktorin war Priyas Reich offiziell zwei Stockwerke tiefer, aber sie verbrachte die meiste Zeit trotzdem in Ivys Büro, teils aus Loyalität, teils weil, wie sie Ivy mehr als einmal gesagt hatte, jemand ein Auge auf sie haben musste, bevor sie zu einer dieser Personen wurde, die im Büro wohnten und sich im Spülbecken der Teeküche wuschen.
"Ich arbeite an der Delacroix Absage", sagte Ivy. "Gerald will, dass sie heute noch rausgeht."
"Gerald will eine Menge Dinge", sagte Priya. "Gerald wollte ein Eckbüro mit Wasserblick, und stattdessen hat er ein Eckbüro mit Blick auf ein Parkhaus bekommen, und das hat er uns allen nie verziehen."
Ivy lächelte fast. Fast. Gerald Finch saß seit elf Jahren im Vorstand von Marsh and Pine, seit er Thomas Marsh genug Geld geliehen hatte, um das Unternehmen während einer schwierigen Phase über Wasser zu halten, und seitdem verhielt er sich, als gäbe ihm dieses Darlehen das Recht, zu jeder Entscheidung des Unternehmens eine Meinung zu haben, meist eine Meinung, die Kosteneinsparungen, Personalabbau oder das Streichen jener Teile des Katalogs betraf, die keinen sofortigen Gewinn abwarfen. Ivys Vater hatte Gerald behandelt wie einen launischen Rauchmelder, mit Geduld, Abstand und gelegentlichem Entfernen der Batterien.
Ivy besaß die Geduld ihres Vaters nicht. Was sie hatte, waren elf Jahre, in denen sie zugesehen hatte, wie er mit solchen Dingen umging, und etwa sechs Wochen, in denen sie versuchte, es selbst zu tun, während sie gleichzeitig trauerte und entdeckte, dass die Finanzen des Unternehmens in einem wesentlich schlechteren Zustand waren, als ihr jemand gesagt hatte.
"Das Delacroix Buch ist gut", sagte Ivy leise. "Es ist wirklich gut. Es ist genau die Art von Buch, die Dad veröffentlicht hätte."
"Ich weiß", sagte Priya, und ihre Stimme wurde sanfter. "Aber du kannst nicht alles Gute veröffentlichen, Ivy. Nicht jetzt. Nicht, wenn die Druckerei droht, den nächsten Auftrag zu stoppen, solange die Rechnung von März nicht begleichen ist."
"Das weiß ich auch", sagte Ivy und rieb sich die Augen. "Ich hasse es nur, dass ich es weiß."
Die Bürotür stand einen Spalt offen, und so hörten beide Gerald Finchs Stimme den Flur entlang dringen, leise und gereizt, mit jemandem telefonierend. Ivy dachte sich nichts dabei. Gerald telefonierte immer, war immer gereizt, sprach immer über etwas, das die Leute um ihn herum sich ein wenig ärmer fühlen ließ, allein weil sie es zufällig gehört hatten.
Was Ivy aufhorchen ließ, war ein einziges Wort.
"Käufer."
Sie bewegte sich nicht. Priya, die es ebenfalls gehört hatte, erstarrte, so wie Menschen es tun, wenn sie versuchen, ein Geräusch dazu zu bringen, sich zu wiederholen.
"Das wird ihm nicht gefallen", fuhr Geralds Stimme fort, jetzt leiser, während er weiter den Flur entlangging. "Aber er hat hier keine Stimme. Die Mehrheit hat schon unterschrieben. Bis Freitag wird es egal sein, was ihm gefällt."
Dann schloss sich irgendwo eine Tür, und der Flur wurde wieder still, und das Büro fiel zurück in sein gewöhnliches Dienstagsbrummen, Drucker, die summten, irgendwo ein Telefon, das zweimal klingelte und verstummte, der Aufzug, der zwei Stockwerke tiefer ächzte.
"Er spricht über einen Deal", sagte Priya vorsichtig. "Wahrscheinlich einer dieser Importverträge. Die Sache mit dem Papierlieferanten."
"Vielleicht", sagte Ivy. Aber ihr Magen hatte sich eng und kalt zusammengezogen, auf eine Weise, die nichts mit dem ungetrunkenen Kaffee zu tun hatte.
Sie wandte sich wieder ihrem Computer zu, schloss die Absage, ohne sie abzuschicken, was sie später bereuen würde, das wusste sie, und öffnete ihre E-Mails. Das E-Mail System von Marsh and Pine war alt, umständlich, die Art Software, die ihr Vater nie aktualisieren wollte, weil, wie er es ausdrückte, wenn es noch funktioniert, funktioniert es noch. Es war langsam. Und es war auch, wie Ivy kurz nach seinem Tod entdeckt hatte, gemeinsam genutzt. Das alte Postfach ihres Vaters war nach seinem Tod in ein allgemeines Verwaltungskonto übernommen worden, ein Konto, auf das Ivy nun als amtierende Chefredakteurin Zugriff hatte, ein Konto, auf das, wie sich herausstellte, auch Gerald Finch Zugriff hatte, und das er offenbar nutzte.
Ivy gab Geralds Namen in die Suchleiste ein. Dutzende Nachrichten erschienen, die meisten langweilig, Vorstandsprotokolle und Spesenabrechnungen und die Art von Unternehmenssprache, die Ivys Augen selbst an guten Tagen glasig werden ließ. Sie scrollte, überflog die Betreffzeilen, bis eine weit oben auf der Liste ihren Blick einfing.
RE: RE: RE: Marsh and Pine - Mehrheitsanteilsübertragung - VERTRAULICH
Ihre Hand verharrte über der Maus.
"Ivy", sagte Priya, die ihr Gesicht beobachtete. "Was ist?"
Ivy antwortete nicht. Sie öffnete die E-Mail.
Die Nachricht selbst war kurz, die Art von E-Mail, die von Anwälten geschrieben wird, die nach Stunden bezahlt werden und jedes Wort verübeln, das nicht unbedingt notwendig ist. Sie bestätigte, in trockener, formaler Sprache, dass die Übertragung eines kontrollierenden Anteils von einundsechzig Prozent an der Marsh and Pine Verlag GmbH von der bestehenden Aktionärsgruppe auf die erwerbende Gesellschaft mit Geschäftsschluss am vorangegangenen Freitag abgeschlossen worden sei. Sie verwies auf eine beigefügte Vereinbarung. Sie dankte Gerald für seine Mitwirkung an einem reibungslosen Übergang.
Der Name der erwerbenden Gesellschaft war geschwärzt, ersetzt durch eine lange Reihe schwarzer Rechtecke, die Art von Schwärzung, die jemand absichtlich, sorgfältig vorgenommen hatte, als hätte man genau die Situation vorausgesehen, in der Ivy sich nun befand: eine Chefredakteurin, die über ein altes, gemeinsam genutztes Postfach entdeckte, dass ihr Unternehmen nicht mehr ihrer Familie gehörte.
Ivy las die E-Mail dreimal. Dann las sie sie ein viertes Mal, langsamer, als könnte Langsamkeit ändern, was darin stand.
"Ivy", sagte Priya erneut, ihre Stimme nun schärfer, beunruhigt. "Was steht da?"
"Da steht", sagte Ivy, und ihre Stimme klang seltsam, flach, als gehörte sie jemand anderem, "dass seit letztem Freitag jemand anderes einundsechzig Prozent dieses Unternehmens besitzt."
Die Stille, die folgte, hatte Gewicht, die Art von Stille, die man als Druck in den Ohren spürt.
"Das ist nicht möglich", sagte Priya. "Ivy, das ist nicht möglich, das Testament deines Vaters, das Unternehmen ist auf dich übergegangen, du bist die Mehrheitsaktionärin, das hat der Anwalt gesagt, das stand in den Papieren—"
"Das Unternehmen ist auf mich übergegangen", sagte Ivy langsam, während sie es sich selbst noch erklärte, "aber das Unternehmen schuldete auch Geld. Eine Menge Geld. Der Bank, und Gerald, und ein paar Investoren, die Dad vor Jahren ins Boot geholt hat, von denen ich nicht einmal wusste, bis ich anfing, die Bücher durchzugehen. Und Anteile können als Sicherheit dienen. Wenn diese Schulden eingefordert wurden, und wenn die Aktionäre, die sie als Sicherheit hielten, beschlossen haben, ihre Anteile zu verkaufen—"
Sie hielt inne. Sie musste den Satz nicht beenden. Die Rechnung war einfach, und sie war brutal, und sie erklärte, mit furchtbarer Klarheit, genau, wie ein Unternehmen, das seit dreißig Jahren ihrer Familie gehört hatte, einfach aufhören konnte, ihr zu gehören, ohne dass sie jemals ein einziges Papier unterschrieben hatte.
"Wer", fragte Priya, sehr vorsichtig, "ist die erwerbende Gesellschaft?"
Ivy starrte auf die Reihe schwarzer Rechtecke auf ihrem Bildschirm. "Ich weiß es nicht", sagte sie. "Es ist geschwärzt. Aber Gerald weiß es. Gerald weiß es ganz offensichtlich, und Gerald weiß es seit mindestens einer Woche, und Gerald hat mir kein einziges Wort darüber gesagt."
Sie stand so schnell auf, dass ihr Stuhl zurückrollte und gegen das Bücherregal hinter ihr stieß, wodurch ein Stapel Manuskripte in einer sanften Lawine aus Papier zu Boden glitt. Keine von beiden machte Anstalten, sie aufzuheben.
"Ivy", sagte Priya, die ebenfalls aufstand und eine Hand ausstreckte, als könnte sie sie körperlich aufhalten. "Was auch immer du jetzt vorhast, nimm dir vielleicht erst fünf Minuten. Atme. Trink den Kaffee. Den richtigen, nicht den kalten."
"Ich atme jetzt seit sechs Wochen", sagte Ivy, und ihre Stimme zitterte, nicht aus Trauer, sondern aus etwas Heißerem, etwas, das sich die ganze Zeit unter der Trauer aufgebaut hatte, ohne dass sie es bemerkt hatte. "Ich atme und erscheine zur Arbeit und versuche, diesen Ort genau so zu erhalten, wie mein Vater ihn hinterlassen hat, und die ganze Zeit hat jemand ihn mir leise unter den Füßen weggekauft, und Gerald Finch, der seit elf Jahren in diesem Gebäude zu Mittag isst, hielt es nicht für nötig, mir das zu sagen."
Sie bewegte sich bereits auf die Tür zu.
"Ivy, warte, lass mich wenigstens mitkommen, du weißt nicht, was er sagen wird, du weißt nicht einmal, wer der Käufer ist, es könnte jeder sein—"
"Das ist genau das Problem", sagte Ivy, und in ihrer Stimme lag etwas, das Priya seit der Beerdigung nicht mehr gehört hatte, etwas Hartes, Klares, in seiner Ruhe Beängstigendes. "Ich weiß nicht, wer es ist. Aber das werde ich gleich erfahren."
Sie verließ ihr Büro und ging den Flur entlang zu Gerald Finchs Tür, vorbei am summenden Drucker und den Angestellten, die aufblickten und schnell wieder wegsahen, vorbei am alten Namensschild ihres Vaters, das noch niemand abgenommen hatte, weil niemand es konnte, und sie wusste nicht, konnte nicht wissen, dass irgendwo in einem Glasturm jenseits des Flusses ein Mann namens Julian Cole in genau diesem Moment ein Telefonat mit seinen eigenen Anwälten beendete, die letzten Papiere für einen Kauf bestätigte, den er seit fast einem Jahr leise vorbereitet hatte, und sich darauf vorbereitete, zum ersten Mal seit fünf Jahren, einen Raum voller Fremder zu betreten und sich mit seinem eigenen Namen vorzustellen.
Ivy erreichte Geralds Tür und klopfte nicht.
Sie öffnete sie, und das Erste, was sie sah, war, wie Gerald Finchs Gesicht blass wurde, und das Zweite war, dass er nicht allein war, dass jemand anderes im Raum saß, jemand, den Ivy nicht kannte, eine Frau in einem teuren grauen Anzug, die eine Ledermappe in der Hand hielt, und das Dritte, das, was den Boden unter ihren Füßen leicht zu kippen schien, war das Logo, das in die Ecke dieser Mappe eingeprägt war, ein stilisierter Buchstabe C, umschlungen von etwas, das wie eine Welle aussah, ein Logo, das Ivy genau einmal zuvor gesehen hatte, an der Seite eines Gebäudes, an dem sie jeden Tag auf ihrem Weg zur Arbeit vorbeikam, ohne ihm je einen zweiten Gedanken zu schenken.
Das Logo von Coleworth Industries.
"Ivy", sagte Gerald und sprang so schnell auf, dass sein Stuhl über den Boden kratzte. "Ich kann das erklären."
"Kannst du das", sagte Ivy, trat in den Raum und schloss die Tür hinter sich.
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That's Chapter 1. Want me to continue with Chapter 2?
Dillard tidak langsung menjawab. Ia hanya menatap tanganku yang meremas jemarinya. Bahunya yang tegap tampak turun satu inci, tanda bahwa ketegangan dalam dirinya sedikit mengendur, meski rahangnya masih mengeras. Pria ini selalu mengukur segala hal dengan hasil nyata—pedang yang menebas, dokumen yang ditandatangani, atau wilayah yang dikuasai. Baginya, kehadiran fisik tanpa solusi medis adalah bentuk kegagalan."Logika yang buruk," gumamnya, meski ia tidak menarik tangannya. "Istana ini telah membuat standar keamananmu menjadi terlalu rendah.""Bukan istana," koreksiku, ibu jariku bergerak perlahan di atas kulit punggung tangannya yang kasar oleh bekas kapalan pedang. "Tapi hidupku sebelum ini."Dillard terdiam. Ia tahu persis apa yang kumaksud. Ia tahu tentang tahun-tahun yang kuhabiskan dengan berjalan di atas telur, tentang bagaimana setiap rasa sakit yang kutunjukkan di masa lalu hanya akan dianggap sebagai kelemahan yang siap dieksploitasi oleh ayahku sendiri. Di dunia itu,
Begitu kami berhasil keluar ke koridor, Dillard langsung bergerak cepat. Ia membimbingku masuk ke dalam sebuah bilik kecil di samping aula. Bilik itu biasanya digunakan untuk menyimpan barang atau tempat istirahat pengawal. Begitu kami masuk, Dillard langsung menutup pintu kayu itu dengan rapat. "Mual?" tanyanya langsung tanpa basa-basi. Matanya menatapku dengan penuh kecemasan yang tertahan. "Hanya sebentar," jawabku sambil memegangi perutku yang bergejolak. "Ini akan segera lewat." "Duduk," perintah Dillard dengan tegas. "Aku tidak apa-apa, Dillard. Aku bisa berdiri—" "Duduk, Juliet," potongnya lagi. Kali ini suaranya melembut, namun tetap tidak menerima bantahan. Aku akhirnya menyerah pada perintahnya. Aku melangkah dan duduk di atas sebuah kursi kayu kecil di sudut ruangan. Aku menyandarkan kepala belakangku ke dinding tembok yang dingin. Aku memejamkan mata sejenak, mencoba mengambil napas dalam-dalam secara perlahan. Aku berusaha menenangkan detak jantungku yang berp
Ini benar-benar tidak direncanakan. Kejadian ini sama sekali di luar kendaliku. Rapat dewan pagi itu baru saja berjalan sekitar setengah jam. Suasana di dalam aula utama terasa begitu formal dan kaku. Semua orang tampak tegang. Tiba-tiba saja, aku merasakan sebuah gelombang mual yang luar biasa hebat. Rasa mual itu muncul dari dasar perutku. Efeknya jauh lebih buruk daripada yang biasa kurasakan beberapa hari terakhir. Mungkin ini terjadi karena waktu tidurku yang sedikit kurang semalam. Atau, mungkin juga karena aku melewatkan jadwal sarapan pagi ini. Perutku yang kosong tidak bisa berkompromi dengan ketegangan di dalam ruangan. Aku mencoba sekuat tenaga untuk menahannya. Aku menarik napas dalam-dalam secara sembunyi-sembunyi. Aku memaksa mataku untuk tetap fokus pada catatan di depanku. Jemariku meremas pena bulu dengan erat. Aku berusaha mengabaikan keringat dingin yang mulai terbit di tengkukku. Namun, usaha itu sia-sia. Gelombang mual kedua datang melanda dengan jau
Hari-hari di dalam istana berjalan dengan sangat cepat dan melelahkan. Atmosfer di sekitar kami terasa begitu padat dan menyesakkan. Agenda harian kami selalu dipenuhi oleh rapat dewan yang panjang. Tumpukan laporan intelijen dari perbatasan terus datang silih berganti. Setiap sore, kami harus melakukan analisis mendalam mengenai pergerakan musuh. Belum lagi perencanaan taktik politik yang menguras banyak energi. Kepala rasanya mau pecah setiap kali melihat tumpukan kertas di atas meja kerja.Namun, ada satu hal yang berbeda dari Dillard. Ada satu rutinitas baru yang selalu ia lakukan tanpa gagal. Ia melakukannya dengan sangat disiplin dan konsisten setiap malam.Tepat pada pukul sembilan malam, apa pun yang sedang terjadi, Dillard akan berhenti. Ia tidak peduli seberapa genting situasi politik saat itu. Ia tidak peduli jika ada kurir yang baru saja datang membawa pesan. Pria itu akan langsung menutup semua dokumen di atas mejanya dengan bunyi kecipak yang khas. Setelah itu, ia berdiri
Gaun ini berat sekali. Aku menarik napas dalam-dalam, tapi korset terlalu ketat; tulang rusukku terasa ditekan, dadaku sesak. Kerudah tebal menutupi wajah, menghalangi pandangan. Hanya bayangan dan cahaya lilin yang bisa kulihat. Tangan Ibu mencengkeram lenganku. Kuat. Kukunya menggores kulit. "J
Aku berdiri di balkon sendirian. Jari masih menyentuh bibir. Hampir. Kami hampir berciuman sebelum pelayan datang dengan berita serangan. Dillard sudah pergi, meninggalkan aku dengan perasaan campur aduk yang tidak bisa dijelaskan. Angin malam menusuk kulit telanjang punggangku. Gaun hijau zamrud
Aku angguk. Alice bawa aku ke sudut ruangan, jauh dari keramaian dan musik yang mulai ramai lagi. Dia cantik—mata hijau terang, kulit putih bersih, bibir merah sempurna. Seperti boneka porselen yang mahal. "Saya cuma mau sapa," katanya dengan senyum hangat yang tidak sampai ke mata. "Pasti berat, y
Semua orang diam. Menatap. Ratusan pasang mata tertuju pada kami seperti panah yang siap ditembakkan. Kakiku ingin mundur. Ingin lari kembali ke kamar dan sembunyi di bawah selimut. Tapi tangan Dillard memegang tanganku erat, jari-jarinya menekan ke kulitku. Menahan aku di tempat. Kami turun tangg












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