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Kapitel 4

ผู้เขียน: Jadenacht
Fabians Wut kochte endgültig über.

Fabian nahm sein Handy und rief seinen Assistenten Lukas Brandt an. Lukas meldete sich sofort: „Herr Hartmann?“

Fabian befahl: „Finden Sie sofort heraus, wo Jana und meine Frau sind.“

Lukas stutzte. „Natürlich.“

Fabian brüllte: „Sofort!“

Draußen schüttete es mitten in der Nacht. Was hat Stella vor?

Stella hatte alles verbrannt, was sie und Fabian miteinander verbunden hatte. Sie hatte früher zwar ebenfalls gestritten, doch noch nie war ihr Zorn so weit gegangen.

In diesem Augenblick spürte Fabian ohne erkennbaren Grund einen Anflug von Panik ...

Lukas arbeitete schnell. Zehn Minuten später rief er zurück. „Frau Hartmann hält sich in einem Apartment der Parkresidenz im Sternenviertel auf.“

Fabian verengte die Augen. „Was macht Stella dort?“

Das Sternenviertel.

Fabian kannte niemanden aus dem gemeinsamen Freundeskreis, der dort wohnte.

Lukas ergänzte: „Frau König ist ebenfalls dort.“

Als Fabian Janas Namen hörte, verdüsterte sich sein Gesicht sofort.

Für Fabian sollten Frauen am besten keine beste Freundin haben. In seinen Augen wurde jede Frau dadurch zehnmal schwerer zu durchschauen.

Jedes Mal, wenn Stella und Jana zusammenkamen, entstand Ärger.

Als Fabian die Parkresidenz erreichte, schlief Stella bereits.

Jana war schon gegangen. Stella hatte sich geweigert, mit ihr nach Hause zu fahren. Deshalb war die Freundin zurückgefahren, um eine Betreuung für sie zu organisieren.

Stella war gerade erst eingeschlafen, als die Türklingel sie mit schrillem Läuten wieder weckte.

Stella nahm an, dass Jana etwas vergessen hatte.

Stella stand auf und öffnete noch halb schlafend die Tür. „Was hast du denn diesmal vergessen ...?“

Stella hatte den Satz noch nicht beendet, als sie Fabian erkannte. Ihr Gesicht verdüsterte sich sofort.

Stella fragte kühl: „Wie hast du mich hier gefunden?“

Fabians Miene war finster. Auf seinem schwarzen Anzug glitzerten Regentropfen. „Was glaubst du denn?“

Als Fabian Stella im Schlafanzug sah, flammte sein Zorn erneut auf.

Fabian blickte an Stella vorbei in das Apartment. Als er niemanden entdeckte, entspannte sich seine Haltung etwas.

Fabian sagte: „Jana behauptet, du hättest eine Fehlgeburt gehabt. Soll ich dich etwa allein lassen?“

Fabian griff wie selbstverständlich nach Stellas Arm und wollte sie in seine Arme ziehen.

Dieses Mal ließ Stella sich jedoch nicht wie sonst an Fabian heranziehen.

Stella blieb reglos stehen. Ihr Blick war deutlich schärfer als früher.

Als Fabian die Kälte in Stellas Augen sah, stieg erneut Unruhe in ihm auf.

Im nächsten Moment lächelte Fabian schon wieder. „Schon gut. Du hast also eine Fehlgeburt gehabt. Soll ich mich jetzt um dich kümmern?“

Fabians respektloser, halb spöttischer Tonfall machte eines unmissverständlich klar: Er hielt ihre Fehlgeburt für eine Lüge.

Jana hatte Stella gerade erst beruhigt. Nun flammte Stellas Zorn erneut auf. Sie hob den Fuß und trat Fabian mit voller Kraft.

Fabian war unvorbereitet. Stellas Tritt traf ihn in den Bauch, und er sog zischend die Luft ein.

Fabian ließ gleichzeitig Stellas Arm los.

Als Fabian sah, wie Stella sich wie ein Igel gegen jede Annäherung sträubte, begann sein Kopf zu pochen.

Fabian fragte: „Du hast heute genug Theater gemacht und zu Hause alles Mögliche verbrannt. Hast du dich immer noch nicht beruhigt?“

Stella schwieg.

Stellas Blick verhärtete sich weiter.

Beruhigen? Diesmal konnte sich Stellas Zorn nicht legen, bevor jemand dafür bezahlte.

Stella lachte leise auf, sagte jedoch nichts.

Der Spott in Stellas Lachen schnitt Fabian unangenehm ins Ohr.

Fabians Kopf begann zu pochen. „Schon gut. Es ist meine Schuld, alles meine Schuld. Komm jetzt mit nach Hause.“

Fabian streckte erneut die Hand nach Stella aus.

Stella trat einen Schritt zurück und wich Fabian aus.

Stellas unnahbare Haltung ließ Fabians Gesicht vollständig erstarren. Selbst die Luft zwischen beiden schien dünner zu werden.

Stella hob spöttisch einen Mundwinkel. „Ist das überhaupt mein Zuhause? Im Grundbuch meines angeblichen Zuhauses steht Sophie Hartmann.“

Sophie, Fabians jüngere Schwester, stand Isabelle besonders nahe.

Die Villa, in der Stella und Fabian seit ihrer Hochzeit lebten, war längst auf Sophies Namen eingetragen.

Die Hartmanns verachteten Stella, weil sie in einem Waisenhaus aufgewachsen war.

Die Familie hatte Stellas Ehe mit Fabian nur unter einer Bedingung akzeptiert: Die Verbindung musste geheim bleiben.

Sobald Fabian Stella eine Immobilie oder einen anderen Vermögenswert übertragen wollte, verhinderte Helene die Übertragung und sorgte dafür, dass der Besitz stattdessen auf eine von Fabians Schwestern eingetragen wurde.

Auch im Grundbuch der gemeinsamen Villa stand seit langem Sophies Name.

Die Hartmanns wollten um jeden Preis verhindern, dass Stella auch nur den geringsten Vorteil aus der Familie zog.

Stella sagte: „Das Haus gehört Sophie, und trotzdem nennst du es mein Zuhause. Findest du das nicht lächerlich?“

Fabian hielt kurz inne. „Dann lasse ich die Villa morgen auf deinen Namen überschreiben. Bist du jetzt zufrieden?“

Stella hörte, dass Fabians Geduld beinahe aufgebraucht war.

Stella wollte kein weiteres Wort mit Fabian wechseln und versuchte, die Tür zu schließen.

Fabian packte jedoch die Türkante. „Stella, übertreib es nicht.“

Fabians zuvor beschwichtigender Ton war hart geworden.

Stella zog eine Augenbraue hoch. „Welche Grenze soll ich deiner Meinung nach einhalten?“

Eigentlich stand Stella kurz davor, die Kontrolle zu verlieren. Doch ihre Kälte hielt jedes Gefühl im Zaum. Selbst über ihren Mann und Isabelle sprach sie ruhig.

Stella fragte: „Zwischen dir und Isabelle besteht eine zweideutige Nähe. Und du erwartest, dass ich mich beim Streiten zurückhalte?“

Fabian schwieg. Sein Herz hämmerte vor Wut.

Fabian erwiderte: „Hör auf, Isabelle und mich ständig miteinander in Verbindung zu bringen. Zwischen uns ist nichts.“

Stella sagte: „Ganz Hafenburg glaubt, dass du nach Adrians Tod als Ersatzmann an Isabelles Seite treten willst.“

Stella setzte nach: „Niemand weiß, dass du verheiratet bist. Kein Mensch weiß, dass deine Frau Stella Berger heißt. Wie kannst du behaupten, das alles habe nichts mit dir zu tun?“

Sechs Monate waren vergangen.

Seit Adrians Tod vor sechs Monaten erschienen Fabian und Isabelle gemeinsam bei den verschiedensten Anlässen.

Einige Leute vermuteten sogar, dass die Zwillinge Fabians Kinder waren.

Andere Gerüchte behaupteten, dass auch Adrians Tod etwas mit Fabian zu tun hatte ...

Als Fabian hörte, dass Stella diese Gerüchte erwähnte, versteifte sich sein Körper. „Glaubst du diesen Unsinn?“

Stella sah Fabian schweigend an.

Fabian spürte, wie Stella die Tür fester gegen ihn drückte. Seine Stimme wurde gedämpfter. „Isabelle ist krank. Sie hat Depressionen. Das weißt du doch.“

Das Wort „Depressionen“ überzog die Kälte in Stellas Augen mit einer zusätzlichen Frostschicht.

Stella antwortete: „Natürlich. Isabelle hat Depressionen. Deshalb ist dein Gesicht ihre beste Medizin und du bist ihr persönliches Beruhigungsmittel.“

Depressionen waren eine ausgezeichnete Ausrede.

Sobald Isabelle die Beherrschung verlor, dachte die Familie auf dem Anwesen zuerst daran, Fabian zu ihr zu schicken.

Stella schloss kurz die Augen. „Unterschreib morgen die Scheidungsvereinbarung, die ich dir schicken lasse, und kümmere dich für den Rest deines Lebens um Isabelle.“

Es war Stella gleichgültig, ob Fabian sich danach bis ans Lebensende um seine Schwägerin kümmerte.

Stella ekelte sich vor dieser verdrehten Verbindung.

Angesichts von Stellas abweisender Haltung verlor Fabian endgültig die Geduld. „Stella!“

Stella fügte hinzu: „Und richte Isabelle aus, dass sie sich auf eine gerichtliche Vorladung gefasst machen soll!“

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