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Kapitel 7

ผู้เขียน: Jadenacht
Jana, die zurückgekommen war, um ihr Handy zu holen, sah genau diese Szene und erschrak.

Jana wollte instinktiv zu Stella eilen und nach ihrem Zustand sehen.

Fabian warf Jana jedoch einen eiskalten Blick zu.

Jana konnte ihren Zorn ebenfalls nicht mehr unterdrücken. „Stella!“

Fabians Haare waren inzwischen zerzaust, und vor Wut pochte eine Ader an seiner Schläfe. „Stella Berger!“

Fabian packte Stellas Handgelenk so fest, dass sein Griff beinahe die Knochen zerquetschte.

Das gesamte Krankenzimmer war von Wut erfüllt.

Jana rief: „Lass Stella los!“

Stella erwiderte Fabians kalten Blick. „Was ist? Willst du mich wegen Isabelle schlagen?“

Fabians Finger schlossen sich noch fester um Stellas Handgelenk. „Du bist vollkommen unvernünftig.“

Fabian ließ Stellas Handgelenk mit einer groben Bewegung los.

Danach griff Fabian nach Isabelles Rollstuhl und wollte seine Schwägerin aus dem Krankenzimmer schieben.

Als Fabian den Rollstuhl drehte, warf Isabelle Stella noch einen verächtlichen Blick zu.

Fabian und Isabelle erreichten die Tür.

Stella saß im Krankenbett und lachte leise auf. „Merkt euch eines: Die Ohrfeigen von heute waren nur ein kleiner Teil der Zinsen.“

Fabian schwieg.

Isabelle schwieg ebenfalls.

Stellas Botschaft war eindeutig. Weder den Verlust ihrer Kinder noch den Diebstahl des Konzepts für die Reisterrassen von Drachenbucht wollte sie auf sich beruhen lassen.

Fabian blieb stehen und drehte sich zu Stella um.

Isabelle sagte sofort: „Fabian, mein Bauch tut weh. Bring mich schnell zu einem Arzt.“

Fabian wollte Stella offenbar noch etwas sagen.

Am Ende bewegte Fabian nur kurz die Lippen, sagte nichts und schob Isabelle fort.

Nachdem Fabian und Isabelle außer Sicht waren, wandte Jana sich an Stella. „Was wollte Isabelle überhaupt hier?“

Jana konnte nicht begreifen, dass Isabelle nach all ihren Demütigungen noch den Mut besaß, vor Stella aufzutauchen.

„Und Isabelles Gesicht war auf beiden Seiten geschwollen. Warst du das?“, hakte Jana nach.

Isabelles Wangen waren auf beiden Seiten rot und geschwollen. Stella musste sie mehrfach geohrfeigt haben.

Stella antwortete: „Isabelle wollte Mitleid erregen. Ich habe ihr nur dabei geholfen.“

Isabelle spielte ohnehin die bemitleidenswerte Witwe, und die Hartmanns wünschten sich nichts sehnlicher als Stellas Scheidung von Fabian.

Jana verstummte.

Janas Blick auf Stella wurde noch besorgter.

Jana warnte: „Sobald Isabelles herrische Mutter davon erfährt, wird sie das niemals auf sich beruhen lassen.“

Stella nahm das Wasserglas vom Nachttisch und trank zwei große Schlucke. Danach spürte sie erneut Schmerzen im Unterleib.

Jana bemerkte Stellas Reaktion sofort. „Was ist los?“

Stella sagte: „Mein Bauch tut etwas weh.“

Jana griff nach der Klingel. „Dann hole ich einen Arzt. Du sollst dich jetzt nicht aufregen. Warum musstest du Isabelle so wütend gegenübertreten? Am Ende schadest du nur deinem eigenen Körper.“

Während Jana Stella tadelte, rief Jana einen Arzt.

Der Arzt untersuchte Stella gründlich.

Der Arzt stellte nichts Akutes fest, ermahnte Stella jedoch, jede Aufregung zu vermeiden und besonders jetzt ruhig zu bleiben.

Nachdem der Arzt gegangen war, fragte Stella Jana: „Behauptet inzwischen ganz Hafenburg, dass Fabian nach Adrians Tod Isabelles Ersatzmann werden will?“

Dieses Gerücht war bereits im zweiten Monat nach Adrians Tod aufgekommen.

Isabelle erschien damals bei gesellschaftlichen Veranstaltungen häufig an Fabians Seite.

Jana antwortete: „Die Leute behaupten nicht nur, dass Fabian Adrians Platz einnehmen will. Viele sagen sogar, dass Adrians Tod etwas mit Fabian und Isabelle zu tun hat.“

Jana fuhr fort: „Angeblich haben Fabian und Isabelle schon lange eine Affäre. Manche halten sogar die Zwillinge für Fabians Kinder.“

Jana konnte über die Hartmanns nur noch den Kopf schütteln.

Reichten diese Gerüchte nicht aus, um dem Ruf der Familie Hartmann zu schaden?

Trotzdem drängten die Hartmanns Fabian und Isabelle weiterhin zusammen. Der einzige Grund dafür war Isabelles vermögende Mutter.

Jana sagte ernst: „Süße, ich weiß, wie wütend du auf diese Leute bist. Aber mach bitte keine Dummheiten.“

Jana warnte weiter: „Isabelles Mutter ist vollkommen skrupellos. Nachdem du Isabelle heute so zugerichtet hast, wird Verena sich an dir rächen.“

Jana fürchtete aufrichtig, dass Verena Stella etwas antun könnte.

In Stellas Augen blitzte Kälte auf. „Verena will es nicht auf sich beruhen lassen? Umso besser. Ich will es ebenfalls nicht dabei belassen.“

Als Jana die Kälte in Stellas Augen sah, zog sich ihre Brust zusammen. „Süße, was hast du vor?“

Stella sagte: „Du wolltest mir doch Schlafsachen holen. Fahr jetzt.“

Jana zögerte. „Aber du ...“

Jana wollte Stella in diesem Zustand nicht allein lassen.

Stella beruhigte ihre Freundin: „Keine Sorge. Mir geht es gut.“

Jana gab schließlich nach. „In Ordnung. Ich bin schnell wieder da.“

Jana holte ihr Handy aus dem Badezimmer.

In der Hektik der vergangenen Nacht hatte Jana weder an das Telefon noch daran gedacht, dass Stella länger im Krankenhaus bleiben musste.

Als die Zimmertür erneut ins Schloss fiel, nahm Stella ihr Handy und wählte eine Nummer.

Der Mann am anderen Ende meldete sich sofort: „Kleine.“

Dieser Kosename klang in Stellas Ohren wunderbar vertraut.

Ein Hauch von Wärme kehrte in Stellas erkaltetes Herz zurück.

Stella sagte zu ihrem älteren Bruder: „Ich bin im Krankenhaus.“

...

Fabian brachte Isabelle zurück in ihr Krankenzimmer.

Kurz darauf kam Helene herein. Sie trug eine Thermoskanne mit Taubenbrühe, die auf dem Familienanwesen für Isabelle gekocht worden war.

Helene lächelte mütterlich, während sie das Zimmer betrat. „Isabelle, Martha hat heute früh extra eine Taube dafür ausgesucht. Diese Brühe ...“

Helene brach erschrocken ab. „Um Himmels willen, was ist mit deinem Gesicht passiert?“

Helene entdeckte die deutlichen Fingerabdrücke auf Isabelles Wangen.

Helene stellte die Thermoskanne hastig ab, trat zu Isabelle und nahm deren Gesicht vorsichtig zwischen die Hände.

Helene fragte entsetzt: „Wie ist das passiert? Das ...“

Auf beiden Wangen zeichneten sich deutliche Abdrücke ab.

Isabelle hielt sich das Gesicht, zog verletzt die Nase hoch und warf Fabian wortlos einen Blick zu.

Dieser eine Blick auf Fabian genügte Helene, um alles zu verstehen.

Helene richtete sich auf und funkelte Fabian an. „Stella war das, nicht wahr?“

Helene schimpfte: „Das ist unerhört. Isabelle hat gerade erst entbunden, und Stella wagt es trotzdem, sie zu schlagen?“

Helenes ohnehin tiefe Abneigung gegen Stella verwandelte sich in rasenden Zorn.

Isabelle sagte leise: „Mama, gib Stella nicht die Schuld. Es ist alles meine Schuld. Ich ...“

Helene hörte ihrer Schwiegertochter nicht zu.

Helene zog sofort ihr Handy heraus und rief Stella an.

Nach einem einzigen Klingeln ertönte eine kalte automatische Ansage: „Die gewählte Rufnummer ist derzeit nicht erreichbar.“

Nicht erreichbar?

Stellas Telefon hatte kurz zuvor noch funktioniert. Sie musste Helene blockiert haben.

Helenes Wut wurde noch heftiger. „Stella wagt es, meine Nummer zu blockieren. Offenbar will sie keine Schwiegertochter der Hartmanns mehr sein.“

Isabelle sagte: „Mama, bitte reg dich nicht auf. Es ist meine Schuld. Ich wusste, wie sehr Stella darunter leidet, seit Jahren kein Kind bekommen zu können, und trotzdem habe ich sie ausgerechnet jetzt besucht.“

Helene fragte empört: „Du hast Stella sogar besucht? Du hast gerade erst entbunden. Die anderen sollten dich besuchen. Warum gehst du zu Stella?“

Isabelle brachte nur ein leises „Ich ...“ hervor.

Isabelle senkte noch gekränkter den Kopf.

Helene wurde vor Wut schwarz vor Augen. „Du besuchst Stella aus reiner Güte, und sie schlägt dich? Wenn sie keine Kinder bekommen kann, ist das doch nicht deine Schuld. Es liegt schließlich an ...“

Fabian verengte die Augen. „Genug.“

Fabians unterdrückter Zorn brachte Helene augenblicklich zum Schweigen.

Als Helene Fabians bedrohlichen Blick bemerkte, schluckte sie die restlichen Worte unwillkürlich hinunter.

Fabian war Helenes eigener Sohn.

Trotzdem wagte selbst Helene kaum zu sprechen, wenn Fabian wirklich wütend wurde.

Beim Anblick von Isabelles geschwollenem Gesicht konnte Helene ihren Ärger jedoch nicht vollständig unterdrücken. „Stella durfte Isabelle trotzdem nicht so schlagen. Du musst sie zur Vernunft bringen.“

Fabian warf Helene einen einzigen Blick zu. Die eisige Warnung in seinen Augen ließ keinen Widerspruch zu.

Helene verstummte endgültig.

Fabian wandte den Blick ab und verließ das Krankenzimmer mit frostiger Miene.

Isabelle rief gekränkt: „Mama.“

Helene eilte tröstend zu Isabelle. „Schon gut, schon gut. Du musstest genug ertragen. Keine Sorge, Mama wird dafür sorgen, dass du zu deinem Recht kommst.“

In Helenes Augen fehlte Stella jede Erziehung, weil Stella in einem Waisenhaus aufgewachsen war.

Stella besaß weder die passende Herkunft noch mächtige Unterstützer. Trotzdem wagte sie es, sich so aufzuspielen.

Helene wollte Stella das nicht durchgehen lassen ...

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