Masuk> Wenn die Flucht vor der Vergangenheit dich direkt in die Arme des Todes treibt – und deines Schicksals. > Clara ist auf der Flucht. Vor einer Vergangenheit, die blutiger und unmenschlicher ist, als die Welt es begreifen kann. Als ihr gewalttätiger Ex-Freund ihr zu nah kommt, lässt sie alles zurück und strandet in einer grauen, unbarmherzigen Stadt – pleite, traumatisiert und am Ende ihrer Kräfte. Als sie in ihrem zweitklassigen Job fristlos rausfliegt, weil sie sich gegen einen zudringlichen Gast zur Wehr gesetzt hat, scheint ihr letzter Funke Hoffnung zu erlöschen. > Bis sie in einer dunklen Gasse das Schicksal herausfordert. > Aus dem High-End-Club The Eclipse fliegen gerade die Angestellten. Clara greift nach dem letzten Strohhalm, bietet sich als Ersatz an – und betritt unwissentlich die Höhle des Löwen. Denn The Eclipse gehört der Unterwelt. Sie ahnt nicht, dass die Männer hier kein gewöhnliches Syndikat bilden. Sie sind Rudelwölfe. Raubtiere im Menschenpelz. > Noch in derselben Nacht kreuzen sich ihre Blicke mit denen des Inhabers: Dante. Ein Mann wie eine Naturgewalt – eiskalt, gefährlich, der gefürchtete Mafia-Boss und Alpha der Stadt. In dem Moment, in dem ihre Augen aufeinandertreffen, bricht eine Urgewalt los. Ein elektrischer Schock jagt durch Dantes Adern, und sein innerer Wolf brüllt nur eines: Deins. > Doch Clara hat geschworen, nie wieder die Kontrolle über ihr Leben an einen Mann abzugeben. Und Dante ist bereit, die ganze Stadt in Schutt und Asche zu legen, um seine Gefährtin zu beschützen – selbst wenn das bedeutet, ihr die Augen vor einer Wahrheit zu öffnen, die tödlicher ist als jede Kugel.
Lihat lebih banyakKapitel 50: Das Fleisch und der SteinDie Nacht im Turm roch nach verbranntem Ozon, kaltem Stein und dem schweren, moschusartigen Duft von zwei Körpern, die sich nach der Ekstase der Vernichtung ineinander verhakt hatten.Auf den Laken aus schwerem, nachtschwarzem Samt im privaten Quartier der Donna lag Dante auf dem Rücken, den massiven Brustkorb noch leicht gehoben vom schnellen Puls. Seine Arme waren weit ausgebreitet, die muskulösen Oberschenkel schwer wie Anker im Bettzeug verankert. Über ihm, mit dem Gesicht an seine Halsschlagader geschmiegt, lag Clara. Ihre langen, dunklen Haare fielen wie ein seidener Vorhang über seine breite Brust, während eine ihrer Hände flach auf seinem Herzen lag – dort, wo das Alpha-Blut nach dem kosmischen Sieg endlich wieder in einem ruhigen, unerbittlichen Takt schlug.Keiner von ihnen sprach. Nach all den Jahren des Krieges, nach den Leichen der Ältesten, den Aschehaufen der Gilde und dem zerstörten Satelliten im Orbit, gab es keinen Raum mehr für
Kapitel 49: Der Fall aus der StratosphäreDie Luft in der Kabine des Shadow-Lift stand still, schwer und aufgeladen mit der eisigen Gewissheit eines bevorbevorstehenden Sturms. Der Transporter raste mit Höchstgeschwindigkeit durch die oberen Schichten der Troposphäre, die Nase steil nach Süden gerichtet, direkt auf das Zentrum der Metropole zu. Weit unter ihnen lag das dunkle Band des Schwarzwaldes bereits im Nebel versunken, während die Monitore im Cockpit in einem hektischen, unbarmherzigen Rot pulsierten.Clara stand aufrecht vor der zentralen Konsole des Transporters. Ihre Hände waren flach auf das kühle Metall gestützt, die Finger leicht gekrümmt, als hielte sie sich an den unsichtbaren Fesseln ihrer eigenen Macht fest. Die Rüstung aus hochverdichteter Kohlefaser schimmerte matt im Alarmlicht. Ihr Gesicht war eine unerschütterliche Maske aus Marmor und absolutem Willen, doch in der Tiefe ihrer bernsteinfarbenen Augen loderte das unauslöschliche Feuer einer Königin, deren Reich vo
Kapitel 48: Die eiserne Nacht im SchwarzwaldDie Finsternis des Schwarzwaldes war niemals eine friedliche, von den Rhythmen der Natur getragene Dunkelheit gewesen. Sie war ein schwerer, schluckender Ozean aus uralten Nadelbäumen, feuchtem Moos und dem fauligen Geruch von verrottetem Laub, das den Boden in ein unsicheres, tückisches Laster verwandelte. Doch heute Nacht atmete der Wald nicht mehr wie ein lebendiger Organismus. Er war starr, gefroren in einer unnatürlichen, elektrisch geladenen Kälte, die selbst den Atem der Apex-Raubtiere zu winzigen, silbrigen Eiskristallen gefrieren ließ.Dreihundert Meter über den Kronen der alten Tannen schnitt die schwere Transportmaschine der Amato-Garde – ein modifizierter, radarabsorbierender Stealth-Transporter des Typs Shadow-Lift – durch die tiefen Wolkenbänke. An Bord gab es kein Summen von Unterhaltungselektronik, kein Klirren von Ausrüstung. Es herrschte die eiserne, hochkonzentrierte Stille eines Wolfsrudels vor dem tödlichsten Sprung sei
Kapitel 47: Der unsichtbare RissDie Wunden der Metropole waren oberflächlich verheilt, doch unter der glänzenden Oberfläche aus Glas, Stahl und modernster Elektronik pulsierte ein feines, unheilvolles Zittern. Der Sieg über das Ur-Rudel und die Vernichtung des arkanen Portals im Torre di Marmo hatten dem Schatten-Rudel zwar die absolute Vorherrschaft gesichert, doch in den tiefsten Schichten des globalen Netzwerks hatte sich etwas verschoben. Es war, als hätte der Riss im Gefüge der Welt eine unsichtbare Narbe hinterlassen, die nun leise, aber unaufhaltsam aufbrach.Im dreiundfünfzigsten Stockwerk – einer privaten, streng abgeschirmten Kommandoebene direkt unter dem Hauptquartier – stand Clara vor den breiten Holztischen, auf denen die physischen Archivkarten der alten Gilde ausgebreitet lagen. Sie traute den holografischen Projektionen nach der Nacht des Angriffs nicht mehr. Elektronik konnte manipuliert, Signale konnten gespiegelt werden. Nur das handgeschriebene Wort auf Pergament






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