ログイン> Wenn die Flucht vor der Vergangenheit dich direkt in die Arme des Todes treibt – und deines Schicksals. > Clara ist auf der Flucht. Vor einer Vergangenheit, die blutiger und unmenschlicher ist, als die Welt es begreifen kann. Als ihr gewalttätiger Ex-Freund ihr zu nah kommt, lässt sie alles zurück und strandet in einer grauen, unbarmherzigen Stadt – pleite, traumatisiert und am Ende ihrer Kräfte. Als sie in ihrem zweitklassigen Job fristlos rausfliegt, weil sie sich gegen einen zudringlichen Gast zur Wehr gesetzt hat, scheint ihr letzter Funke Hoffnung zu erlöschen. > Bis sie in einer dunklen Gasse das Schicksal herausfordert. > Aus dem High-End-Club The Eclipse fliegen gerade die Angestellten. Clara greift nach dem letzten Strohhalm, bietet sich als Ersatz an – und betritt unwissentlich die Höhle des Löwen. Denn The Eclipse gehört der Unterwelt. Sie ahnt nicht, dass die Männer hier kein gewöhnliches Syndikat bilden. Sie sind Rudelwölfe. Raubtiere im Menschenpelz. > Noch in derselben Nacht kreuzen sich ihre Blicke mit denen des Inhabers: Dante. Ein Mann wie eine Naturgewalt – eiskalt, gefährlich, der gefürchtete Mafia-Boss und Alpha der Stadt. In dem Moment, in dem ihre Augen aufeinandertreffen, bricht eine Urgewalt los. Ein elektrischer Schock jagt durch Dantes Adern, und sein innerer Wolf brüllt nur eines: Deins. > Doch Clara hat geschworen, nie wieder die Kontrolle über ihr Leben an einen Mann abzugeben. Und Dante ist bereit, die ganze Stadt in Schutt und Asche zu legen, um seine Gefährtin zu beschützen – selbst wenn das bedeutet, ihr die Augen vor einer Wahrheit zu öffnen, die tödlicher ist als jede Kugel.
もっと見るKapitel 26: Der Schnitt der SeideDie schwere, bleierne Luft des Palazzo Amato schien den Sauerstoff förmlich aufzusaugen. Das Feuer im gewaltigen Marmorkamin war zu einer glühenden, pulsierenden Masse zusammengeschrumpft, die rote Reflexe auf den dunklen Wänden tanzte. Don Salvatore Amato stand noch immer an der Stirnseite des Raumes, den silbernen Wolfskopf seines Stocks fest umschlossen, während seine milchig-blauen Augen auf Clara gerichtet waren. Isabella hatte sich schweigend in eine schattige Nische zurückgezogen, und Lorenzo musterte Clara weiterhin mit jenem gefährlichen, abwägenden Blick eines Raubtiers, das die Beute taxierte.Kein neues Spiel war ausgerufen worden. Die Blei- und Stahlzellen lagen hinter ihnen, und die blutigen Spuren des Bunker-Ausbruchs waren abgewaschen. Doch hier, im Herzen der Familie, wurde der Krieg nicht mit Sturmgewehren, sondern mit Blicken, Worten und unausgesprochenen Drohungen geführt.Dante trat einen halben Schritt vor Clara. Seine Körperspan
Kapitel 25: Das Erbe der AmatosDer Rauch in den unterirdischen Gängen des Bunkers hatte sich noch nicht vollständig verzogen, als Dante und Clara die äußere Sperrzone durchbrachen. Die Überreste des Ältestenrats lagen hinter ihnen – ein rauchendes Trümmerfeld aus Beton, Stahl und dem kalten Blut derer, die geglaubt hatten, die Regeln der Unterwelt diktieren zu können. Doch die wahre Schlacht hatte sich nur verlagert.Dante hielt sie fest an seiner Hand, während sie durch die eisige Nachtluft zum wartenden, kugelsicheren Geländewagen schritten. Vance und zwei weitere Männer sicherten die Flanken. Niemand sprach ein Wort, doch die Anspannung im Team war greifbar. Sie hatten das zweite Spiel überlebt. Sie hatten Il Silenzio – das absolute Schweigen – gebrochen, indem sie es mit eiserner Härte und Zerstörung erwidert hatten.Als sich die schweren Türen des Fahrzeugs schlossen und der Wagen lautlos durch die verlassenen Serpentinen der Bergkette glitt, lehnte Clara den Kopf an die kühle F
Kapitel 24: Das Gewicht des SchweigensDie Schockwelle der Explosion raste wie ein unterirdisches Beben durch das massive Gestein und traf die Blei- und Stahlzelle mit einer Wucht, die Clara beinahe den Boden unter den Füßen weggezogen hätte. Staub rieselte in grauen, feinen Kaskaden von der Decke, das pulsierende Violett des Lichts flackerte wild und schlug dann in ein grelles, stechendes Notrot um.Draußen im Korridor schien die Hölle losgebrochen zu sein. Dumpfe Detonationen, das metallische Kreischen von barstendem Beton und das unverkennbare Rattern schwerer automatischer Waffen verschmolzen zu einem ohrenbetäubenden Orkan der Zerstörung. Sie waren nah. Dante war nah.Doch in der Zelle gab es keinen Raum für Erleichterung. Die psychologische Folter schaltete nicht etwa ab; sie schaltete in einen noch erbarmungsloseren Gang.Das spiegelnde Glas an der Wand flackerte kurz auf, bevor sich das Bild dahinter veränderte. Elena war verschwunden. Stattdessen zeigte der Raum nun Sophie –
Kapitel 23: Das Labyrinth aus Spiegeln und SchweigenDie Blei- und Stahlzelle war kein Gefängnis im klassischen Sinn. Sie war ein chirurgisch steriler Albtraum. Als Clara das Bewusstsein wiedererlangte, gab es kein grelles Flutlicht und keinen maskierten Schläger, der mit stumpfer Gewalt auf sie einschlug. Gewalt war zu einfach. Gewalt war für den Wald bestimmt gewesen. Das hier war die zweite Prüfung: Il Silenzio – das absolute Schweigen, auf die Folterbank der Psyche gelegt.Clara lag auf dem eisigen Metallboden, während ihre nassen, verklebten Haare ihr im Gesicht hingen. Als sie sich mühsam aufrichtete, flackerte das Licht an der Decke von sterilem Weiß zu einem kranken, pulsierenden Violett um.Keine Türen öffneten sich. Keine Schritte waren zu hören.Stattdessen erwachte die Wand zu ihrer Rechten zum Leben. Sie war nicht aus Beton, wie es schien, sondern aus einem riesigen, einseitigen Spiegelglas. Plötzlich schaltete sich dahinter eine grelle Beleuchtung ein, die den dahinterli





