เข้าสู่ระบบPOV: Elias Moore—„Signora. Miss Moretti ist angekommen."Signora Lucias Stimme schnitt durch die Stille der Bibliothek. Ich hatte mich hier eingeschlossen, um dem Haus zu entkommen, das von Hunden und Wölfen wimmelte.Die russischen Operative hatten mich den ganzen Morgen beobachtet – ihre Augen folgten mir durch die Flure, ihr Geflüster hing hinter mir wie Rauch.„In Ordnung", sagte ich und schloss meinen Text über ägyptische Kräuter.Ich hatte mich in ein einfaches grünes Kleid umgezogen. Knielang. Kurzer V-Ausschnitt. Offener Rücken. Silberne Absätze. Die Art von Outfit, die sagte „Ich gehöre hierher", ohne nach Aufmerksamkeit zu schreien.Ich ging mit Lucia hinaus, meine Absätze klackten gegen den Marmorboden.„Eure Hoheit. Du bist hier", neckte Marco, als ich mich Ian näherte.„Scheint, du willst deine Zähne verlieren", schoss ich zurück.Er grinste. Der Bastard grinste immer.Wir standen in der großen Empfangshalle und warteten auf die Ankunft der Mafia-Prinzessin. Ians Hand f
POV: Elias Moore—„Signora. Bitte wachen Sie auf und kommen Sie zum Frühstück herunter. Der Don verlangt Ihre Anwesenheit."Signora Lucias Stimme war das Erste, was ich an diesem verdammten Morgen hörte.„Signora. Es ist noch sieben", brüllte ich in mein Kissen.„Das weiß ich. Aber der Don verlangt Ihre sofortige Anwesenheit."Ich seufzte. Dramatisch, ja. Ein langer, leidender Seufzer, der aus den Tiefen meiner Seele kam.Ich kämpfte mich aus dem äußerst bequemen Bett und schleppte mich zur Tür. Buchstäblich schleppte. Ich war auf allen Vieren, als ich sie öffnete.„Signora?", fragte Lucia und sah mit Besorgnis auf mich hinunter.„Gibt es einen Grund, warum du mich Signora nennst?", murmelte ich.„Es gibt neue Ankömmlinge im Haus."„Ankömmlinge? Ist es Eve?"„Nein, Signora. Die russischen Mitglieder sind wieder zu Hause."Ich blinzelte. „Die russischen was?"„Diejenigen, die auf eine Mission nach Russland geschickt wurden. Sie sind zurück, und der Don sagte, du musst jetzt besonders
POV: Elias Moore—„Das war großartig."Marcos begeisterte Stimme erklang vom Vordersitz. Es kümmerte mich nicht. Ich war immer noch wütend – immer noch brannte die Dreistigkeit dieses Mannes in mir, der es gewagt hatte, mich anzufassen.Das waren die Gründe, warum ich Selbstverteidigung gelernt hatte, während ich mich als Elena ausgab. Ich war verschiedenen Arten von Missbrauch und Belästigung ausgesetzt gewesen, während Elena die Dinge immer schlimmer machte.Ausgehen, herumspielen, und wenn diese Wichser mich bei Veranstaltungen sahen und mich mit ihr verwechselten, versuchten sie, mich zu betatschen und sich Vorteile zu verschaffen.Ich hatte zu kämpfen gelernt, weil ich keine Wahl hatte. Ich hatte zu überleben gelernt, weil niemand sonst mich beschützen würde.„Alles okay?", fragte Dante vom Fahrersitz. Seine Stimme war ruhig, abgemessen. Die Stimme eines Mannes, der alles bemerkte.„Mir geht es gut. Macht einfach weiter mit euren Aufgaben", sagte ich durch zusammengebissene Zähn
POV: Ian Moretti—Es scheint, dass man mein Territorium nicht mehr fürchtet.Ich ging auf Elias zu, meine Schritte abgemessen, bewusst. Die Menge teilte sich vor mir wie das Rote Meer. Sie wussten, was kommen würde. Sie hatten diesen Blick in meinen Augen schon einmal gesehen – den Blick, der Blut vorausging.Elias stand über dem gefallenen Vollstrecker und wischte sich ruhig die Hände mit einem Taschentuch ab, das Eve ihm gegeben hatte. Sein Gesicht war gelassen. Unberührt. Als hätte er nicht gerade einen Mann von doppelter Größe auf den Marmorboden geworfen.Ich schlang meine Arme von hinten um seine Taille.Ich erwartete, dass er zusammenzuckte. Sich aus meinem Griff wand. Irgendein Zeichen von Unbehagen zeigte, von mir berührt zu werden.Er tat es nicht.Er lehnte sich an mich. Er lehnte sich tatsächlich an. Sein Körper entspannte sich an meiner Brust, sein Kopf neigte sich nach hinten und ruhte an meiner Schulter.Er weiß wirklich, wie er seine Rolle spielen muss.„Don, mi dispi
POV: Elias Moore—Ians Großmutter führte mich von der Menge weg.Ihr Griff an meinem Arm war sanft, aber fest – der Griff einer Frau, die ihr Leben damit verbracht hatte, die tückischen Gewässer der Mafia-Politik zu navigieren. Sie lächelte die Gäste an, als wir vorbeigingen, nickte Verbündeten und Feinden gleichermaßen zu, aber ihre Augen ließen die meinen nicht los.Sie führte mich durch eine verborgene Tür hinter einem Wandteppich, einen schmalen Flur hinunter und in einen kleinen, privaten Raum. Die Wände waren mit Bücherregalen ausgekleidet. Ein Feuer knisterte im Kamin. Zwei Sessel standen einander gegenüber, intim und einladend.„Setz dich, meine Liebe", sagte sie und deutete auf einen der Stühle.Ich setzte mich. Mein Herz raste, meine Handflächen schwitzten, aber mein Gesicht blieb ruhig – die Maske, die ich mein ganzes Leben lang getragen hatte.Sie ließ sich in den anderen Sessel sinken und musterte mich mit diesen scharfen, wissenden Augen.„Du bist nicht Elena", sagte si
POV: Ian Moretti—Ich glaube, ich muss meine Sexualität infrage stellen.Ich meine, komm schon.Ich wusste, dass er wie Elena aussah – Zwillinge und so. Aber ihn mit langen Haaren, einem Kleid und Absätzen zu sehen, im Vergleich zu den einfachen T-Shirts und schwarzen Shorts, die er im Spire getragen hatte …Er war wirklich Elena.Nein. Er war besser.Elena war schön gewesen, auf eine porzellanartige, unnahbare Weise. Die Art von Schönheit, die in Gemälde und Fotografien gehörte. Aber Elias – als Elena gekleidet – war etwas völlig anderes.Die Art, wie die elfenbeinfarbene Seide an seinem Körper klebte, die Rubinkette, die Aufmerksamkeit auf sein Schlüsselbein lenkte, und die Art, wie er in diesen Absätzen ging, anmutig und kraftvoll, als gehöre ihm jeder Raum, den er betrat.Er würde mein Ende sein.„Er wird mein Ende sein", flüsterte ich auf Russisch, mehr zu mir selbst.Aber Marco – der ewig neckende Bastard – hörte mich.„Es scheint, wir sollten einen zusätzlichen Zylinder mitfüh







