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Kapitel 22

last update Veröffentlichungsdatum: 25.07.2026 16:11:32

Viviennes POV Fortsetzung

Ich hielt Alexanders Blick einen kurzen Moment über den Tisch hinweg fest, bevor ich sprach.

Er hatte bereits deutlich gemacht, dass ich um alles bitten konnte, außer um meine Kündigung, also wusste ich genau, wo seine Grenzen lagen. Trotzdem wollte ich herausfinden, wie weit diese Grenze tatsächlich reichte.

„Außer um deine Kündigung“, hatte er vorhin gesagt.

„Nicht das“, antwortete ich.

„Dann sag es.“

Ich holte leise Luft, bevor ich antwortete, und hielt meine Stimme
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    *** Viviennes POV ***Am Montagmorgen wachte ich sehr früh auf. Ich wusch mich langsam und zog die Krankenhauskleidung aus. Nach dem Frühstück saß ich im Zimmer und wartete auf Alexander. Ich wählte den Platz am nächsten zur Tür, damit ich ihn sofort hörte, sobald er ankam. Die Zeit verging leise. Krankenschwestern kamen und gingen. Maggie ordnete Dinge, ohne viel zu sprechen. Meine Augen drifteten immer wieder unkontrolliert zur Tür. Meine Brust fühlte sich die ganze Zeit eng an. Der Morgen verging. Der Nachmittag kam. Endlich kam er. Er trat ein und sagte leise, dass etwas ihn früher aufgehalten hatte. Ich lächelte und schüttelte den Kopf. Ich stand sofort auf und ging auf ihn zu. Ich sagte ihm, dass es in Ordnung sei und nicht zu spät. Ich wusste, dass ich eifrig aussah. Ich konnte es an meinem eigenen Körper spüren. Seine Brauen zogen sich leicht zusammen. Seine Stimme senkte sich. Er fragte, ob ich glücklich über die Scheidung sei. Die Frage schnitt direkt durch mich. Der Schmerz

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    ***Viviennes POV***Ich erklärte den Polizeibeamten alles sorgfältig. Wie das schwarze Auto mich immer wieder blockiert hatte. Wie das weiße Auto die ganze Zeit hinter mir geblieben war. Und wie es in dem Moment, als ich anhielt, in mich hineingefahren war. Der männliche Beamte schrieb alles auf, während ich sprach. Als ich fertig war, fragte er ruhig, ob ich sicher sei, dass die beiden Autos mich absichtlich ins Visier genommen hätten. Ich bin sicher, sagte ich ohne zu zögern. Er fragte, ob ich den Fahrer des schwarzen Autos erkannt hätte. Nein. Ich habe ihn noch nie gesehen. Und das weiße Auto? Ich habe es nur im Spiegel gesehen, zu weit weg, um es klar zu erkennen. Er nickte, und sein Ton wurde sanfter. Er sagte, sie überprüften bereits die Straßenkameras und würden die Verdächtigen bald identifizieren. Ich dankte ihm leise. Dann bat er mich, meine Familie zu kontaktieren. Sie hatten mein Telefon am Unfallort nicht gefunden. Ich habe es nicht mitgenommen, sagte ich. Kann ich Ihres

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    Viviennes POV FortsetzungIch kniete vor dem Grab meines Vaters und sprach langsam, meine Stimme zitterte in der stillen Luft.„Papa… ich bin heute nicht nur gekommen, um dich zu sehen. Ich bin gekommen, um dir etwas Wichtiges zu sagen. Ich lasse mich scheiden.“Die Worte fühlten sich unwirklich an, selbst als sie meine Lippen verließen. Sie blieben zwischen mir und dem kalten Stein hängen, schwer und endgültig.„Wenn du mich hören kannst… musst du schockiert sein. An Allerseelen habe ich dir noch erzählt, wie gut er zu mir war. Ich sagte, er sei der perfekte Ehemann… dein perfekter Schwiegersohn.“Ein bitteres Lächeln berührte meine Lippen.„Ich klang so sicher. So glücklich. Aber jetzt… ist alles auseinandergefallen.“Ich senkte den Blick.„Klingt das lächerlich? Denn für mich tut es das.“Meine Finger krümmten sich gegen meine Knie.„Seit er die Scheidung erwähnt hat, konnte ich nicht mehr klar denken. Ich frage mich immer wieder… wie sind wir hier gelandet? Wie ist die Liebe so pl

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