เข้าสู่ระบบ„Mir fehlt nichts“, sagte Susan. „Mila fühlt sich nicht wohl und wird in einem Krankenhaus in Hafenstadt behandelt.“„Ist es etwas Ernstes?“, fragte Simon.Susan schüttelte leicht den Kopf. „Sie ist zur Beobachtung dort. Es ist wohl nichts Schlimmes.“Simon sah, wie besorgt Susan war. „Dann besuch sie in Hafenstadt. Sofia kann hier deine Aufgaben übernehmen.“Susan sah Simon an und überlegte kurz. „Gut.“Susan buchte sofort den nächsten Flug nach Hafenstadt, der um drei Uhr nachmittags startete.„Pass auf dich auf. Schreib mir, wenn du angekommen bist.“„Gut.“Susan stieg ins Auto.David fuhr sie zum Flughafen.Nach Susans Abfahrt gab Simon Otto Bescheid.„Gut, alles klar“, erwiderte Otto.Otto erreichte Ken nach wie vor nicht. Erst ein Telefonat mit Kens Assistenz brachte Klarheit: Ken befand sich gerade auf dem Rückflug.Als Susan im Krankenhaus in Hafenstadt ankam, war es bereits sechs Uhr abends.Simon sorgte vorab für einen Ansprechpartner im Krankenhaus, der Susan z
Sofia trat an den Schreibtisch und reichte Simon das Handy.Simon nahm es entgegen, doch das Video ließ sich nicht mehr abspielen.„Was für ein Video?“Sofia nahm das Handy irritiert zurück und versuchte es selbst. Das Video war nicht mehr verfügbar.Gerade eben ließ es sich noch ansehen. Vermutlich wurde es erst vor wenigen Sekunden entfernt.„Da hat sich bestimmt schon jemand darum gekümmert. Es ist das Interview von eurem Ausflug gestern. Das Tourismusbüro hat es auf seinem offiziellen Kanal veröffentlicht. Es hat Zehntausende Likes bekommen, die Aufrufzahlen sind vermutlich auch hoch.“Die anderen Videos auf dem Kanal bekamen sonst nur ein paar Dutzend Likes. Dieses eine ging dagegen durch die Decke.„Was haben die Leute kommentiert?“, fragte Simon.„Nichts Schlechtes. Die Leute beneiden euch vor allem, weil ihr so gut zusammen ausseht. Aber Susan ist nun mal noch nicht geschieden.“Was Simon für Susan empfand, war ihnen allen längst klar.Sofia seufzte innerlich. Ob sich
Es klopfte dreimal an der Tür.„Susan!“, rief Sofia.Susan schickte Ken noch eine letzte Nachricht, legte das Handy beiseite und ging zur Tür.Sofia wollte Susan wecken. Wegen der Besprechung am Vormittag mussten sie frühzeitig in der Firma sein.Als die beiden fertig waren, blieb nicht mehr viel Zeit. David fuhr sie zur Firma.Die Besprechung war für zehn Uhr angesetzt.Susan ging zunächst in ihr Büro. Unterwegs grüßten die Angestellten sie, warfen ihr dabei aber merkwürdige Blicke zu.Susan nickte, erwiderte die Grüße und bemerkte nichts davon.Im Büro räumte Susan kurz auf und bearbeitete anschließend einige E-Mails.Sofia hatte bei diesem Besuch in der Niederlassung selbst nicht viel zu erledigen. Sie ging zur Teeküche, um Kaffee zu machen und Susan eine Tasse zu bringen.Noch bevor Sofia eintrat, hörte sie Stimmen.„Unser Chef ist doch mit Evelyn zusammen, oder? In dem Video haben die beiden doch ganz eindeutig ein Date.“„Aber Evelyn ist doch mit dem Chef der Wolke-Ze
Susan und Simon kehrten in die Stadt zurück.Susan war zu erschöpft, um noch mit den anderen essen zu gehen. Deshalb brachte Simon sie bis zum Eingang der Wohnanlage.Otto wartete dort bereits auf sie.Als der Wagen hielt, trat Otto heran und öffnete Susan die Tür.Susan stieg aus.„Hat es dir Spaß gemacht?“, fragte Otto sanft.Susan blickte kurz zu ihm auf und nickte leicht. Dann ging sie zum Kofferraum. Simon holte ihre Einkäufe heraus: drei nicht besonders schwere Taschen mit Andenken aus der Region und ein paar Leckereien.Susan nahm die Taschen, verabschiedete sich von Simon und ging direkt in die Wohnanlage.„Susan ist müde. Lass sie sich zu Hause ausruhen“, sagte Simon zu Otto.Otto wandte den Blick ab. „Mhm.“Dann stieg Otto zu Simon in den Wagen.Als Otto einen kleinen Gegenstand im Auto entdeckte, nahm er ihn in die Hand und drehte ihn zwischen den Fingern. „Gerade gekauft?“„Den hat Susan gekauft“, antwortete Simon.Otto legte den Gegenstand zurück und lächelte
Der Mitarbeiter fühlte sich bestätigt: Je mehr ein Mensch zu bieten hatte, desto respektvoller ging er mit anderen um. Wer selbst nichts vorzuweisen hatte, trat dagegen oft besonders arrogant und ahnungslos auf. Da konnte man nur neidisch werden.Wenig später kehrten Susan und Simon ins Hotel zurück.Der Tag war wirklich anstrengend. Susan machte sich bettfertig und legte sich völlig erschöpft hin. Bevor sie schlafen ging, sah sie auf ihrem Handy noch nach Nachrichten.Am Vormittag sprach Susan eine Weile mit Mila und erzählte ihr von dem geplanten Ausflug. Mila wollte Landschaftsfotos sehen.Susan schickte das Video von der Aufführung und die Landschaftsfotos in die Gruppe.Um diese Zeit schlief Mila vermutlich schon.Susan wollte das Handy gerade weglegen und schlafen, als Ken anrief.Susan nahm ab. „Hallo?“„Mit wem hast du heute den Ausflug gemacht?“, fragte Ken.Susan hatte nichts zu verbergen und antwortete ganz offen: „Mit dem Professor.“„Nur ihr beide?“Kens Tonfall
Susan hielt Sofias Hand. „Mach dir nicht so viele Gedanken. Behandle ihn einfach wie einen Fremden.“Sofia nickte.Das von Otto ausgesuchte kleine, exklusive Restaurant lag am Fluss und bot eine herrliche Aussicht.Die Gruppe nahm in einem separaten Raum Platz und bestellte.Simon und Otto unterhielten sich am Fenster über Geschäftliches, während Susan und Sofia am Tisch saßen.Aus dem Gespräch schloss Susan, dass Otto im Konflikt mit der Familie Spiegel derzeit eindeutig als Sieger dastand.Das erklärte, warum Otto im Moment so viel Zeit und Muße hatte.Nach dem Abendessen ging Sofia mit zu Susan nach Hause. Simon bezog ein Zimmer in einem nahe gelegenen Hotel.Am Abend erledigte Otto im Arbeitszimmer noch einige berufliche Aufgaben. Nach einem geschäftlichen Telefonat ins Ausland nahm er das Handy vom Ohr und öffnete WhatsApp. Im Chat mit Ken gab es noch immer keine Antwort.Eine Weile später schrieb Otto ihm: „Was machst du gerade?“Erst eine halbe Stunde später antwortete







