Erzählerperspektive:„Der Bräutigam, nehmen Sie die Dame, die Ihnen gegenübersteht, zu Ihrer Frau?“, wiederholte der Priester die Frage.Erst dann antwortete Gideon, fast geistesabwesend: „Ja, ich will.“Bella erstarrte für einen Moment. Sie spürte deutlich, dass er nicht bei der Sache war. Doch mit so vielen Gästen, die zusahen, hakte sie nicht nach und zwang sich nur zu einem verlegenen Lächeln.Als es Zeit für den Kuss war, wirkte Gideon abgelenkt. Er berührte ihre Lippen kaum zwei Sekunden lang, bevor er sich zurückzog.Unfähig, sich länger zurückzuhalten, schrie Bella ihn an: „Gideon, willst du mich überhaupt heiraten?“Der plötzliche Ausbruch ließ die Menge verstummen. Selbst ihre Eltern, die noch vor einem Moment gelacht hatten, sahen unbehaglich aus.Gideons Miene verdüsterte sich. Niemand hatte je so mit ihm gesprochen. Schon gar nicht vor all diesen Zeugen. Er konnte sich so nicht blamieren lassen.Als Bella die Spannung spürte, wurde sie sanfter und schluchzte: „Ich dachte n
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