Der Winter verging langsamer als sonst. Die Tage waren kurz, die Nächte lang, und der Schnee lag so hoch, dass die Schule für Wochen geschlossen blieb. In der Hütte von Aurora und Darian wurde es eng, aber auch gemütlich — Elara spielte mit ihren Holztieren, Darian schnitzte an einem neuen Mobile für die Kinder der Schule, und Aurora verbrachte viele Stunden damit, die Schriftrollen zu studieren, die Morwen ihr mitgegeben hatte.Eines Nachts, als der Wind besonders heftig um die Hütte heulte, geschah etwas, das Aurora nie vergessen würde.Sie erwachte von einem Geräusch. Nicht dem Wind, nicht dem Feuer, nicht dem Atem von Darian neben ihr. Es war ein Flüstern — leise, aber deutlich, als ob jemand in ihr Ohr sprach.Mama.Aurora setzte sich auf. Ihr Herz klopfte. „Elara?“Sie sah zum Bettchen ihrer Tochter. Elara lag mit geschlossenen Augen da, das Holzpferd im Arm, und atmete ruhig. Aber um sie herum war ein schwaches, silbernes Leuchten — nicht das Leuchten ihrer Augen, sondern ein L
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