ANMELDENWas für ein „Gang der Schande“! 😂😂😂 Devlin zieht jetzt also den Keller in Betracht, und Jason gibt einfach nicht auf, oder? Lance macht die Sache auch nicht gerade besser – sie hat echt Glück gehabt, dass Torin nicht da war! 🤣🤣🤣 Schreibt mir gerne eure Kommentare und Rezensionen! Vielen, vielen Dank 🙏🏼 für eure Liebe und Unterstützung. ❤️
Kiras SichtDer Wagen hielt endlich wenige Meter vor der Schranke. Mein Fuß blieb auf der Bremse, und mein Herz hämmerte so heftig, dass ich es hören konnte.Im Rückspiegel sah ich, dass der schwarze Pickup hinter mir angehalten hatte, der Motor lief noch. Als zwei Wachmänner aus dem Pförtnerhaus kamen, setzte er zurück, wendete und fuhr den gleichen Weg zurück.Ich betrachtete die Grenze. Sie war ganz anders als die kaputten Zäune zu Hause. Zu beiden Seiten der glatten Straße standen hohe Scheinwerfer, ein drei Meter hoher Maschendrahtzaun mit Drahtseilaufhängung und Kameras, die auf den Eingang gerichtet waren. Sogar das Gras war akkurat gemäht. Ein Schild an der Schranke verkündete in klaren weißen Buchstaben: VEYRITH, PRIVATSTRASSE.Veyrith machte keine halben Sachen, was seine Grenzen anging.Zwei Wachmänner näherten sich meinem Wagen, beide in dunklen Jacken, beide groß und kräftig gebaut. Der auf meiner Seite klopfte mit zwei Fingern ans Fenster.Ich kurbelte es nur so weit her
Kiras SichtDas Südtor von Rotem Mond hing nur noch an seinen Angeln.Ein paar Kilometer weiter saß ich im Auto und blickte durch die gesprungene Windschutzscheibe. Es war dunkel und niemand war da. Der Zaun hatte Löcher, und der Draht hing durch das trockene Unkraut. Als ich vor zwei Jahren nach Kanada ging, um bei einer Spedition zu arbeiten, standen an diesem Tor Tag und Nacht vier bewaffnete Wachen. Sie kontrollierten jedes Auto und überprüften alles auf Geruch, sogar unter den Sitzen.Mein Flug war an diesem Morgen um sechs Uhr gelandet. Ich hatte den billigsten Mietwagen genommen und war vier Stunden gefahren, ohne anzuhalten. Mein Magen hatte seit der Grenze geknurrt. Jetzt hatte ich ganz vergessen, dass ich Hunger hatte.Eine leere Getränkedose lag im Dreck, wo früher der Schrankenarm heruntergekommen war.Nach einer Minute legte ich den Gang ein, fuhr am Wachhäuschen vorbei und bog auf die alte Straße zum Packhaus ein. Die Stadt unterhalb des Bergrückens war nicht ausgestorb
Devlins SichtUm zehn Uhr morgens war ich ein richtiger Feigling geworden.Ich verbrachte weitere fünfundvierzig Minuten im Badezimmer und schrubbte meine Haut, bis sie brannte, und nahm ein Lavendelbad, um den Geruch der beiden Männer abzuwaschen. Als ich herauskam, trug ich dicke schwarze Leggings und einen großen beigen Strickpullover, der die Knutschflecken an meinem Hals verdeckte. Ich steckte den Kopf in den Flur und lauschte. Niemand war da. Ich schlich immer noch auf Zehenspitzen, was dumm war, schließlich wohne ich hier.Die Luft war rein.Ich ging die große Treppe hinunter und nahm immer zwei Stufen auf einmal. Unten angekommen, starrten zwei Wachen gleichzeitig an die Decke. Keiner von beiden sagte „Guten Morgen“. Ich hätte Geld für ein „Guten Morgen“ bezahlt. Sie wussten es. Jeder in diesem Haus wusste es.Der Plan war einfach. Ab in die Küche, einen schwarzen Kaffee holen, in Kaelans Büro gehen und bis zum Einbruch der Dunkelheit auf Landkarten von Westafrika starren. Kei
Devlins SichtKaelan antwortete nicht sofort. Durch den offenen Türbogen zum Badezimmer beobachtete ich, wie sich seine nackten Schultern im dämmrigen Licht des Flurs anspannten.„Sag den Wachen vor seiner Tür: Sollte er auch nur einen Schritt über die Schwelle wagen, sollen sie ihn in die Knie zwingen“, sagte Kaelan, seine Stimme sank in einen flachen, tödlichen Tonfall. „Um Charles kümmere ich mich bis morgen.“„Verstanden“, murmelte Torin, während er die Treppe hinabstieg.Kaelan schloss die Tür und verriegelte sie mit einem bewussten Klicken. Als er sich wieder zum Badezimmer umdrehte, hatten sich seine grünen Augen in Gold verwandelt – Ares hatte die Kontrolle übernommen. Seine Nasenflügel bebten, als er die Luft einsog. Meine Hitze erfüllte den gesamten Raum.Er trat zwischen meine nackten Knie, während ich auf der Marmorablage saß, und legte seine Hände auf meine Hüften.„Charles kann bis ans Ende der Welt fliehen“, murmelte Kaelan; seine Stimme war von einem tiefen, grollende
Devlins SichtDrei Minuten nach vier Uhr morgens weckte mich die Hitze. Das schwere Baumwolllaken auf meiner Brust war schweißnass. Ich streifte es mir über die Knöchel und legte einen Arm über die Stirn, um wieder zu Atem zu kommen, doch die Luft in Kaelans Schlafzimmer brachte keine Erleichterung. Selbst mit dem kalten Wind draußen war mir immer noch sehr heiß. Mein Hals war wie ausgetrocknet.Neben mir im Bett bewegte sich Kaelan.Sein Arm hatte während des Schlafs um meine Taille gelegen, schwer und warm, und mich an seine Seite gedrückt. In dem Moment, als mein Puls schneller schlug, stockte sein Atem. Langsam öffnete er die Augen, und seine Finger krallten sich fester in meine Hüfte.„Devlin“, murmelte er mit verschlafener Stimme. „Du glühst ja.“„Es ist nur die Raumtemperatur“, sagte ich, obwohl ich es bezweifelte. „Es ist stickig.“ Kaelan stützte sich auf einen Ellbogen und ließ die Decke bis zu seiner Hüfte gleiten. Seine nackte Brust fühlte sich kühl an, was den Unterschied
Kaelans SichtZehn Minuten nachdem Torin und Jason mit dem Training fertig waren, schob ich die gläserne Hintertür auf und ging die Treppe hinunter. Der Geruch von Blut und Schweiß hing über dem Gartenhaus. Am Geräteschuppen unterhielten sich zwei Wachen. Sie verstummten sofort, als ich hereinkam. Torin stand neben dem Wasserschlauch und wischte sich mit einem blauen Handtuch das Blut von Gesicht und Händen. Draußen im Freien kauerte Jason mit den Händen auf den Knien und atmete schwer.Devlin war oben im Schlafzimmer im ersten Stock, wo ich sie zurückgelassen hatte. Ich hatte die schweren Vorhänge vor dem Balkon zugezogen, damit sie den Kampf nicht sehen konnte, aber meine Haut brannte noch immer von der Erinnerung an ihren Pulsschlag und den süßen Duft ihrer Erregung. Jeder Raum in diesem Haus wirkte kleiner, seit Jason unter demselben Dach war. Ein schwacher Alpha hätte ihm in der ersten Nacht, in der meine Männer ihn abholten, eine Kugel in den Kopf gejagt, aber das wäre ein schne







