로그인Perspektive: Catrina
Das Haus war still, als Catrina sich hineinschlich.
Veronica hatte sich mit der Klage über Kopfschmerzen in ihr Zimmer zurückgezogen. Die Bediensteten waren in ihre Unterkünfte gegangen. Die Flure waren leer. Dunkel. Still.
Catrina stand in der Eingangshalle. Ihre Schuhe hielt sie in der Hand, während ihr Herz heftig gegen ihre Brust schlug.
Jetzt.
Sie dachte nicht nach. Sie schmiedete keinen Plan. Sie bewegte sich einfach.
Ihre Füße trugen sie die Treppe hinauf, vorbei an Veronicas Zimmer, vorbei am Badezimmer, bis zu dem winzigen Abstellraum am Ende des Flurs. Ihrem Zimmer. Ihrem Gefängnis.
Sie stieß die Tür auf und trat ein. Der Raum war klein, kaum groß genug für ein Bett und eine Kommode. Die Wände waren rissig. Das Fenster war mit Farbe versiegelt. Aber es gehörte ihr.
Nicht mehr lange.
Catrina ließ sich auf die Knie sinken und griff unter das Bett. Ihre Finger streiften kaltes Metall. Eine kleine Blechdose. Sie zog sie hervor und öffnete den Deckel.
Darin befand sich alles, was sie besaß.
Ein Foto ihrer Mutter. Ein verblichenes Band aus ihrer Kindheit. Siebenunddreißig Dollar in zerknitterten Geldscheinen. Und ein Schlüssel.
Der Schlüssel zur Bäckerei.
Mrs. Patterson hatte ihn ihr vor zwei Jahren gegeben, nachdem Catrina bis spät abends geblieben war, um bei einer großen Bestellung zu helfen.
„Für Notfälle“, hatte sie gesagt.
Catrina hatte ihn nie benutzt. Sie hatte nie einen anderen Ort gehabt, an den sie hätte gehen können.
Aber jetzt war alles anders.
Sie schloss die Dose und presste sie an ihre Brust.
Ich muss weg.
Der Gedanke machte ihr Angst. Sie war noch nie einfach fortgegangen. Sie war noch nie davongelaufen. Sie hatte sich noch nie gewehrt. Sie hatte jeden Schlag, jede Beleidigung und jedes grausame Wort ertragen. Sie hatte überlebt, indem sie sich klein machte. Indem sie schwieg.
Doch wenn sie blieb, würde sie Liam Dantes Ehefrau werden. Sie würde einem weiteren Monster gehören. Einem weiteren Gefängnis ausgeliefert sein.
Ich kann nicht. Ich kann nicht. Ich kann nicht.
Sie stand auf. Ihre Beine zitterten. Ihre Hände zitterten. Alles an ihr zitterte.
Sie holte eine kleine Tasche aus dem Schrank und stopfte ihre wenigen Habseligkeiten hinein. Das Foto. Das Band. Das Geld. Den Schlüssel.
Sie besaß nicht viel. Sie brauchte auch nicht viel.
Sie musste nur hier weg.
Die Treppe knarrte unter ihren Füßen.
Catrina erstarrte. Ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Sie hielt kaum den Atem an und wartete auf Schritte. Auf Veronicas Stimme. Auf die Strafe, die ihr mit Sicherheit bevorstand.
Doch nichts geschah.
Sie atmete aus und setzte ihren Weg die Treppe hinunter fort. Eine Stufe. Zwei. Drei.
Die Haustür war noch sechs Meter entfernt. Dann viereinhalb. Dann drei.
Ihre Hand griff nach dem Türgriff.
„Willst du irgendwohin?“
Catrinas Blut gefror zu Eis.
Langsam drehte sie sich um. Veronica stand oben an der Treppe. Ihre Arme waren verschränkt, und ihre Augen glänzten in der Dunkelheit.
„Ich habe dir eine Frage gestellt“, sagte Veronica. Ihre Stimme war ruhig. Zu ruhig. „Willst du irgendwohin?“
Catrina öffnete den Mund. Dann schloss sie ihn wieder. Kein einziges Wort kam über ihre Lippen.
Veronica stieg langsam die Treppe hinunter, eine Stufe nach der anderen. Sie trug noch immer den Hosenanzug vom früheren Abend. Ihr Haar saß perfekt. Sie sah aus wie ein Raubtier, das gerade seine Beute entdeckt hatte.
„Du dachtest, ich würde es nicht merken?“, fragte Veronica. „Du dachtest, ich würde dich nicht beobachten?“
Catrina umklammerte ihre Tasche fester.
„Ich kann das nicht tun. Ich kann ihn nicht heiraten.“
„Doch, das kannst du“, erwiderte Veronica und blieb direkt vor ihr stehen. „Und du wirst es tun.“
„Nein.“
Das Wort kam kräftiger über Catrinas Lippen, als sie erwartet hatte.
„Das werde ich nicht.“
Veronicas Hand schoss nach vorn. Catrina zuckte zusammen und erwartete eine Ohrfeige. Doch Veronica schlug sie nicht. Stattdessen packte sie die Tasche und riss sie Catrina aus den Händen.
„Was haben wir denn hier?“
Veronica öffnete die Tasche und warf einen Blick hinein. Dann zog sie die Blechdose heraus.
„Wie sentimental.“
„Gib sie mir zurück.“
Veronica ignorierte sie. Sie öffnete die Dose und betrachtete den Inhalt. Das Foto. Das Band. Das Geld.
„Siebenunddreißig Dollar“, sagte Veronica lachend. „Glaubst du wirklich, dass dich siebenunddreißig Dollar retten werden?“
„Das ist alles, was ich habe.“
„Ich weiß.“ Veronica schloss die Dose und warf sie auf den Boden. „Genau darum geht es.“
Catrina starrte auf die Dose. Der Deckel war aufgesprungen. Das Foto ihrer Mutter lag mit der Bildseite nach oben auf dem Marmorboden. Das Lächeln ihrer Mutter. Ihre Augen.
Etwas in Catrina zerbrach.
„Gib es mir zurück“, sagte sie erneut. Ihre Stimme war leise. Gefährlich.
Veronica hob eine Augenbraue.
„Wie bitte?“
„Ich sagte, gib es mir zurück.“
Catrina stürzte sich auf sie.
Sie dachte nicht nach. Sie schmiedete keinen Plan. Sie handelte einfach.
Ihre Hände packten Veronicas Schultern und stießen sie nach hinten. Veronica taumelte, ihre Absätze rutschten über den Marmorboden. Sie verlor das Gleichgewicht und stürzte, wobei ihr Rücken gegen die Treppe prallte.
„Was machst du da?“, kreischte Veronica.
Catrina antwortete nicht. Sie ließ sich auf die Knie fallen und griff nach der Blechdose. Dem Foto. Dem Band. Dem Geld. Hastig stopfte sie alles zurück hinein.
Veronica war bereits wieder auf den Beinen. Ihr Gesicht war vor Wut gerötet.
„Du kleines …“
Catrina rannte los.
Sie schnappte sich den Schlüssel aus der Dose und sprintete zur Tür. Hinter ihr schrie Veronica. Schritte donnerten über den Boden. Doch Catrina war schneller.
Sie riss die Tür auf und stürmte hinaus in die Nacht.
Perspektive: Liam
Die Bäckerei war dunkel.
Liam stand auf dem Gehweg. Seine Hände steckten in den Taschen, während er auf das verblasste Schild über der Tür starrte.
Pattersons Bäckerei.
Er wusste nicht, warum er hier war. Er wusste nicht, wonach er suchte.
Doch nach dem Treffen hatte er nicht nach Hause gehen können. Er hatte seinem Vater nicht gegenübertreten können. Er hatte die leere Villa nicht ertragen.
Also war er einfach losgefahren.
Und irgendwie war er hier gelandet.
Er hatte Nachforschungen über sie angestellt. Catrina. Es war nicht schwer gewesen. Sein Vater hatte ihm eine Akte gegeben. Ihre Adresse. Den Namen ihrer Stiefmutter. Die Bäckerei, in der sie arbeitete.
Verfolge ich sie jetzt schon?, dachte er bitter. Das ist erbärmlich. Selbst für dich.
Doch er konnte nichts dagegen tun. Er musste sie sehen. Er musste verstehen, wen er heiraten sollte, obwohl er selbst keine Wahl hatte.
Die Bäckerei war geschlossen. Die Fenster waren dunkel. Die Straßen waren menschenleer.
Liam wandte sich zum Gehen.
Dann hörte er es.
Schritte. Jemand rannte. Schnell.
Er drehte sich um. Eine Gestalt sprintete die Straße entlang und hielt etwas an die Brust gedrückt. Klein. Zerbrechlich. Verzweifelt.
Catrina.
Sie bemerkte ihn nicht. Sie war zu sehr damit beschäftigt, zu rennen, zu fliehen. Sie lief an ihm vorbei, während ihr Atem stoßweise ging und ihre Haare hinter ihr herflogen.
„Catrina!“, rief er.
Sie blieb stehen. Ihr Körper versteifte sich. Langsam drehte sie sich um.
Ihr Gesicht war blass. Ihre Augen waren weit aufgerissen und wild. Sie sah aus wie ein Tier, das in die Enge getrieben worden war.
„Liam?“ Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Was … was machst du hier?“
„Das könnte ich dich genauso gut fragen.“ Er trat näher. „Warum rennst du weg?“
Sie wich zurück.
„Ich kann nicht … ich kann das nicht tun.“
„Was tun?“
„Dich heiraten.“ Die Worte sprudelten aus ihrem Mund. „Ich kann dich nicht heiraten. Ich kann nicht jemand anderem gehören. Ich kann einfach nicht.“
Ihre Stimme brach. Sie presste eine Hand auf den Mund, während ihre Schultern zu zittern begannen.
Liam starrte sie an.
Er hatte sie im Restaurant gesehen. Still, gehorsam, gebrochen.
Doch das hier war anders.
Das war ungefiltert. Echt.
„Was ist passiert?“, fragte er.
Sie schüttelte den Kopf.
„Ich muss weg.“
„Wohin?“
„Ich weiß es nicht.“ Sie lachte bitter. „Irgendwohin. Überallhin, nur nicht hierher.“
Liams Brust zog sich zusammen.
Er dachte an sein eigenes Leben. An seinen eigenen Käfig. Die Clubs, die Frauen und den Champagner. All das war nur eine Maske. All das war ein Gefängnis.
Sie ist genau wie ich.
„Du kannst nicht einfach weglaufen“, sagte er. „Mein Vater wird dich finden. Die Leute deiner Stiefmutter werden dich ebenfalls finden.“
„Das ist mir egal.“
„Das sollte es aber nicht sein.“
Da sah sie ihn an. Richtig an.
Ihre Augen waren dunkel und verzweifelt. In ihnen lag etwas, das er nicht benennen konnte.
„Warum interessiert dich das überhaupt?“, fragte sie.
Liam hatte keine Antwort.
Er wusste nicht, warum es ihn interessierte. Er wusste nicht, warum er mitten auf einer dunklen Straße stand und einem gebrochenen Mädchen dabei zusah, wie es vor seinem eigenen Leben davonlief.
Aber es interessierte ihn.
Und das machte ihm mehr Angst als alles andere.
„Lass mich dir helfen“, sagte er.
Sie starrte ihn an.
„Warum?“
„Weil ich weiß, wie es ist.“
„Gefangen zu sein?“
„Gebrochen zu sein.“
Die Worte hingen zwischen ihnen in der Luft.
Catrinas Augen füllten sich mit Tränen. Sie blinzelte, um sie zurückzuhalten, und presste die Kiefer aufeinander.
„Ich brauche deine Hilfe nicht“, sagte sie.
„Vielleicht nicht.“ Liam zuckte mit den Schultern. „Aber du brauchst jemanden.“
Sie sah ihn lange an.
Dann nickte sie langsam.
„Okay“, flüsterte sie. „Okay.“
Perspektive: LiamCatrina sah auf das Foto in seiner Hand. Sie zog ihre Hand zurück.„Mein Vater hat es mir gegeben, bevor wir uns kennengelernt haben“, erklärte sie leise. „Ich wusste nicht, dass er noch ein Exemplar davon hatte.“Liam wollte weiterfragen, doch Catrina wirkte erschöpft. Er legte das Foto auf den Schreibtisch.Später saß Liam allein in seinem Arbeitszimmer. Das Foto steckte in seiner Tasche, und er fuhr mit dem Daumen über die abgenutzten Ränder. Catrinas traurige Augen gingen ihm nicht aus dem Kopf. Er erinnerte sich daran, wie gebrochen ihre Stimme geklungen hatte, als sie sagte, dass sie nicht heiraten wollte. Trotzdem hatte sie zugestimmt, weil sie keine andere Wahl sah.Er blickte aus dem Fenster. Die Stadt leuchtete unter ihm. Er wollte Catrina beschützen. Dieses Versprechen bedeutete ihm mehr als Worte. Er wollte es beweisen.Sein Handy klingelte. Eine unbekannte Nummer erschien auf dem Display. Liam nahm ab.„Liam Dante“, sagte eine kühle Frauenstimme. „Ich ha
Perspektive: LiamLiam sah auf seine Hände hinunter und schloss sie noch fester. Catrina hatte recht. Er zitterte, und es machte ihn wütend, dass sie es bemerkt hatte.„Es ist nichts“, sagte er schließlich.„Du musst mir nicht erzählen, was passiert ist“, erwiderte sie vorsichtig. „Aber tu nicht so, als wäre alles in Ordnung.“Er hob den Blick. Für einen Moment wollte er ihr die Wahrheit sagen. Dass Dante ihren Vater benutzte, um ihn zu einer Hochzeit zu zwingen. Dass er selbst nicht wusste, wie er sie aus dieser Lage herausholen sollte. Doch sobald er es aussprach, würde Catrina noch mehr Angst haben.„Bitte, geh jetzt“, sagte er.Sie zögerte. Ihr Blick glitt noch einmal über das Chaos im Büro, dann sah sie ihn an. „Wenn du reden möchtest, bin ich da.“Liam gab keine Antwort. Catrina wartete kurz, als hoffe sie auf ein anderes Wort. Als keines kam, verließ sie leise den Raum.Erst als die Tür ins Schloss fiel, atmete Liam richtig aus. Er blieb stehen und starrte auf die Stelle, an de
Perspektive: LiamLiam schloss die Tür seines Büros fest hinter sich. Dantes Worte hallten noch immer in seinem Kopf nach. Wenn er sich weigerte, Catrina zu heiraten, würde ihr Vater die notwendige Behandlung im Krankenhaus nicht länger erhalten. Sein Vater hatte eine Grenze überschritten, von der Liam gehofft hatte, dass selbst Dante sie niemals überschreiten würde.Auf dem Schreibtisch lag die Akte, die er zuvor durchgesehen hatte. Darin befand sich das Foto von Catrinas Vater. Liam nahm es in die Hand und betrachtete das müde Gesicht des Mannes. Er lag seit Jahren im Krankenhaus, während Catrina jeden Tag mit der Angst leben musste, ihn zu verlieren.„Verdammt!“Liam schleuderte die Akte von sich. Die Papiere verteilten sich auf dem Boden. Seine Hand stieß gegen die Lampe, die vom Tisch fiel und mit einem lauten Knall zerbrach. Er hielt einen Moment inne, sah auf die Scherben und atmete schwer. Dann packte er den schweren Schreibtisch und stieß ihn um. Das dumpfe Krachen erfüllte d
Perspektive: LiamDer Morgen kam viel zu schnell.Liam stand vor dem Spiegel und knöpfte sein Hemd zu. Er hatte vielleicht drei Stunden geschlafen. Der Whiskey hatte längst aufgehört zu wirken, und zurückgeblieben waren Kopfschmerzen und ein bitterer Geschmack in seinem Mund. Dunkle Schatten lagen unter seinen Augen, seine Haut war blass, und sein Blick ließ ihn älter aussehen als fünfundzwanzig.„Du siehst schrecklich aus“, murmelte er zu seinem Spiegelbild.Er griff nach seiner Jacke und verließ das Zimmer. Als er an Catrinas Tür vorbeikam, blieb er stehen. Seine Hand schwebte kurz vor der Tür, während er darüber nachdachte, sie zu wecken.Er erinnerte sich an ihre Stimme, die gebrochen war, als sie ihm gesagt hatte, dass sie nicht heiraten wollte.Schließlich ließ er die Hand sinken. Er würde sie schlafen lassen.Er ging die Treppe hinunter und betrat das Esszimmer.Sein Vater, Dante, saß bereits am Tisch. Vor ihm lagen eine Zeitung und eine Tasse Kaffee.„Du bist früh auf“, bemerk
Perspektive: CatrinaCatrina konnte nicht schlafen.Sie lag in dem riesigen Bett, die Seidenbettwäsche umhüllte ihren Körper, während sie an die Decke starrte. Der Kronleuchter funkelte über ihr und warf seltsame Schatten durch das Zimmer. Wunderschön. Kalt. Leer.Genau wie er.Sie drehte sich auf die Seite und blickte zum Fenster. Die Lichter der Stadt glitzerten in der Ferne, winzig und unerreichbar. Sie dachte an Veronicas Haus. An das beengte Zimmer. An das Fenster, das mit Farbe verschlossen worden war. An den Geruch von Bleichmittel und Verzweiflung.Dieses Zimmer war anders. Trotzdem fühlte es sich noch immer wie ein Käfig an.Du wirst hier in Sicherheit sein.Liams Worte hallten in ihrem Kopf wider. Sie wollte ihm glauben. Sie wollte glauben, dass es auf dieser Welt jemanden gab, der freundlich sein konnte, ohne dafür etwas zurückzuverlangen.Doch sie hatte schon vor langer Zeit gelernt, dass Freundlichkeit nur ein anderes Wort für eine Falle war.Sie setzte sich auf. Die Uhr
Perspektive: CatrinaDas Auto war warm.Catrina saß auf dem Beifahrersitz, so weit wie möglich von Liam entfernt, den Körper gegen die Tür gepresst. Ihre Finger hielten noch immer die Blechdose umklammert. Ihr Herz raste weiterhin.Sie wusste nicht, was sie da tat.Sie wusste nicht, warum sie Ja gesagt hatte.Weil ich weiß, wie es ist.Seine Worte hallten in ihrem Kopf wider. Sie hatte ihn angesehen, ihn wirklich angesehen, und für einen kurzen Moment etwas erkannt. Etwas Vertrautes. Etwas Zerbrochenes.Doch jetzt, da sie neben ihm in seinem teuren Auto saß, fragte sie sich, ob sie einen Fehler gemacht hatte.„Warum hilfst du mir?“, fragte sie.Liam antwortete nicht sofort. Er behielt den Blick auf die Straße gerichtet und hielt das Lenkrad fest in den Händen. Die Lichter der Stadt huschten über sein Gesicht und ließen seine markante Kieferlinie und seine kalten Augen aufleuchten.„Ich weiß es nicht“, gab er zu.„Das ist keine Antwort.“„Es ist die einzige, die ich habe.“Catrina betr







