Mag-log in**~ Joan ~**
Ich verdrehte die Augen, sobald er gegangen war, und stellte meine Tasse auf die Theke. Rhoda lachte schnaubend, lehnte sich an die Kochinsel, ein wissendes Lächeln zupfte an ihren Lippen. "Er kann manchmal unerträglich sein... Aber er hat ein Herz aus Gold", sagte Rhoda und musterte mich aus den Augenwinkeln, als würde sie mich herausfordern, ihr zu widersprechen. Ich sagte nichts. Denn ich würde ihr nicht zustimmen, dass Aaron ein Herz aus Gold hatte. Nein. Ich war überzeugt, dass er nicht einmal eines besaß. Alles, was ich je sah, war seine Kälte, sein Bedürfnis nach Kontrolle. Wie sie darüber hinwegsehen konnte, wusste ich nicht. "Du bleibst doch, oder?", fragte sie, und ich warf ihr einen Blick zu, während ich die Tasse spülte, das Wasser durch meine Finger gleiten ließ, während ich versuchte, mich auf etwas anderes als Aaron zu konzentrieren. Sie wechselte unbehaglich das Standbein, spürte das Gewicht meines Schweigens, während ich sie unter meinen Wimpern hervor anstarrte. "Ich meine, er wird bis zum Wochenende weg sein... das sind nur noch zwei Tage", fügte sie ein bisschen zu schnell hinzu. "Wir könnten das ganze Gebäude für uns allein haben", schwärmte sie, ihre Augen flehten mich still an zu bleiben. Ich schluckte trocken und tupfte meine Hände an einem Handtuch ab, während ich ihr Angebot überdachte. So sehr ich auch gehen wollte, um Aarons erstickender Präsenz zu entkommen, war die Vorstellung, nur Rhoda und ich, ohne sonst jemanden, verlockend. "Rhoda, ich..." "Bitte...", flehte Rhoda, faltete beide Hände zusammen und machte mir die besten Hundeaugen. Ein kleines Lächeln brach auf meinem Gesicht aus, als Hoffnung in ihren Augen aufleuchtete. "Ich werde bleiben...", sagte ich und sah zu, wie sie vor Erleichterung aufleuchtete. Ihr Lächeln war so echt, dass es einen Stich durch mein Herz schickte. "Nur weil das Arschloch geht", fügte ich hinzu, und sie nickte heftig, als würde Zustimmen sicherstellen, dass nichts unsere Pläne verderben konnte. Sie zog leicht an meinem Haar, bevor sie zum Zimmer eilte, ein paar Worte murmelnd, während sie ging. Ich schüttelte den Kopf, nahm ihre Tasse auf und spülte sie ab. So sehr ich sie auch liebte, Rhoda konnte impulsiv sein, lebte in ihrer eigenen Welt, in der alles gut ausging. Ich hingegen war immer auf den Aufprall gefasst. Rhoda war wie Familie für mich, und obwohl Aaron darauf aus zu sein schien, einen Keil zwischen uns zu treiben, waren wir immer das Duo gewesen, das zurückschlug, stärker als zuvor. Deshalb würde ich bleiben. Für sie. Nicht für ihn. Oh ja, ich bleibe. So schön das Haus auch war, sein Besitzer war immer noch ein Vollidiot. --- Wir hatten die Stadt Madrid erkundet, und genau wie in den Zeitungen war sie wunderschön. Aber es gab etwas daran, persönlich dort zu sein, mit der Energie der Stadt, die durch die Luft pulsierte, das mir den Atem raubte. Der Uhrturm war atemberaubend, ragte über uns auf, und das erklärte, warum die Spanier sich immer um ihn scharten. Es gab eine gewisse Magie an diesem Ort, die mich, wenn auch nur für einen Moment, alles vergessen ließ, was zu Hause auf mich wartete. Als wir mit unserer Runde fertig waren, den Plaza Mayor, den Königspalast, den El-Retiro-Park gesehen hatten... war es bereits dunkel geworden. "Es ist 17 Uhr", murmelte Rhoda und warf einen Blick auf ihr Handy. Ich stand da, starrte auf den Park, mein Körper verschwitzt und kribbelnd vor Erschöpfung, aber die Aufregung pulsierte immer noch in meinen Adern. "Wir sollten zurück", sagte ich und wischte mir über die Stirn, aber als ich zu ihr hinüberblickte, lächelte Rhoda verschmitzt. "Was ist los?", fragte ich und kniff die Augen zusammen. Etwas stimmte nicht mit diesem Grinsen. Sie schaute wieder auf ihr Handy, ihre Aufregung sprudelte über, weit über den Nervenkitzel der Besichtigung hinaus. "Lucas ist in der Nähe. Er hat mich gefragt, ob wir uns treffen", sagte sie mit einem kleinen Lachen, als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt. Ich starrte sie an, als hätte sie plötzlich den Verstand verloren. "Das ist doch ein Witz, oder?" Ich wusste, dass Rhoda einen Hintergedanken hatte, als sie Spanien für unseren Urlaub aussuchte. Sie hatte in den letzten zwei Monaten mit diesem Fremden geschrieben, und ich hatte das ungute Gefühl, dass dieser Trip weniger mit Madrid besichtigen zu tun hatte als damit, ihn endlich zu treffen. "Das ist gefährlich", sagte ich, meine Stimme jetzt fester. Ihr Lächeln geriet ins Wanken. "Ist er nicht, Jo. Er ist eigentlich wirklich freundlich", murmelte sie, aber ich verdrehte die Augen. Es waren immer die Freundlichen, die sich als Psychopathen entpuppten. "Dann komme ich mit", sagte ich und kramte in meiner Tasche, bis ich ein Pfefferspray und einen Taser hervorzog. Ein paar Passanten warfen uns merkwürdige Blicke zu, aber das war mir egal. Lieber sicher als nachher untröstlich. "Jo, das ist nicht New York. Das ist Spanien, einer der sichersten Orte der Welt", wies sie hin und musterte die Gegenstände in meiner Hand. "Du kannst nicht mitkommen. Es ist unser erstes Treffen, und ich will einen guten Eindruck machen", bestand sie darauf. "Einen guten Eindruck, der zum Tod führen könnte? Auf keinen Fall", schoss ich zurück, ein Schauer lief mir den Rücken hinunter, als Erinnerungen, die ich verdrängt hatte, wieder hochzukommen versuchten. "Jo..." "Ich will nicht wie das fünfte Rad zwischen dir und Lucas wirken, aber du kennst den Mann kaum", sagte ich und versuchte, sie zu meiner Sichtweise zu bringen. "Gut." Sie schnaubte, und ich seufzte erleichtert — bis sie mir das Pfefferspray aus der Hand schnappte. "Aber ich gehe trotzdem vorbereitet", grinste sie und stopfte die Dose in ihre Handtasche. "Nein. Das machst du nicht. Wir gehen zurück nach Hause und planen neu—" Aber sie beugte sich bereits vor, um mir einen Kuss auf die Wange zu drücken. "Leider, Jo, entscheidest du nicht für mich", murmelte sie, bevor sie davonschlenderte. Sie murmelte ein 'bis zu Hause'... Und dann war sie weg. Ich folgte ihr nicht. Ich stand einfach nur da, sah zu, wie sie in der Menge verschwand, und erkannte, dass sie recht hatte. Ich konnte nicht für sie entscheiden. Sie war eine erwachsene Frau. Auch wenn ich meine Ängste und Sorgen hatte, war das meine Last zu tragen, nicht ihre. Trotzdem folgte mir das nagende Gefühl des Unheils den ganzen Weg bis zur U-Bahn, das Gewicht in meinem Magen wurde mit jedem Schritt schwerer. Ich stieg in den Bus, der mich zurück zu Aarons Haus bringen würde. Ich hatte die Adresse in mein GPS eingegeben, damit ich mich nicht verlaufen würde, aber jetzt wünschte ich mir fast, ich hätte es nicht getan. Das Anwesen war unheimlich still, als ich ankam, und ich bereute es, nicht bei Rhoda geblieben zu sein. Allein zu sein, besonders hier, schien plötzlich keine so gute Idee mehr zu sein. Ich stieß die Tür auf und trat ein. Mir stockte der Atem. Aaron war zu Hause, lehnte an der Kochinsel mit einem Glas voll etwas Dunklem in der Hand. Seine Augen, so schwarz wie die Nacht draußen, glitten über mich, bevor sie hinter mich wanderten, auf der Suche nach Rhoda. Ich ignorierte das Flattern in meiner Brust, diesen dummen, verräterischen Puls, der jedes Mal schneller wurde, wenn er mich ansah, und ging in Richtung meines Zimmers. "Wo ist sie?" Seine Stimme durchschnitt die Stille, scharf und kalt, die Worte wie eine Klinge, die über die Oberfläche glitt. Ich hätte so tun können, als hätte ich ihn nicht gehört, einfach ins Zimmer gehen und die Tür hinter mir schließen können. Aber sie war seine Schwester. Wenn ihr etwas zustieß, musste er es wissen. "Sie ist gegangen, um den Mann zu treffen, mit dem sie seit zwei Monaten schreibt", sagte ich so trocken wie möglich, ohne mich auch nur die Mühe zu machen, ihn anzusehen. Sein Blick zuckte zu mir, verdunkelte sich. "Was meinst du damit?" Es lag jetzt eine neue Schärfe in seiner Stimme, eine, die meine Haut kribbeln ließ. Ich verdrehte die Augen, müde von dem Ganzen. "Genau das, was du gehört hast." "Sie ist gegangen, um einen Fremden zu treffen, und du konntest sie nicht aufhalten oder mit ihr gehen?" Seine Stimme wurde hart, seine Wut brodelte knapp unter der Oberfläche, und ich konnte spüren, wie sie in mich hineinkroch und die Wut in meinem Blut weckte. Ich richtete mich auf, drehte mich zu ihm um mit einem trockenen, trotzigen Blick. "Rhoda ist eine erwachsene Frau. Sie hat sich entschieden, sich mit jemandem zu treffen, den sie seit zwei Monaten kennt. Wer bin ich, sie aufzuhalten?", forderte ich heraus. Er stellte sein Glas auf der Theke ab und richtete sich zu seiner vollen Größe auf, trat einen Schritt vor. Der Abstand zwischen uns war nicht groß, und ich wusste, dass er ihn in zwei Schritten überwinden konnte, wenn er wollte. "Sie ist keine verdammte erwachsene Frau, die nachts einfach durch eine Stadt streifen kann, die sie kaum kennt", knurrte er, seine Stimme leise, vibrierend vor kontrollierter Wut. Ich neigte den Kopf zur Seite, ein kaltes Lächeln zupfte am Mundwinkel. "Wenn du dir solche Sorgen um sie machst, warum rufst du sie nicht an?", sagte ich leichthin und tat so, als würde die Spannung, die zwischen uns summte, nicht jeden Nerv in meinem Körper in Flammen setzen. Bevor ich verarbeiten konnte, was geschah, war er bei mir, drückte mich gegen das Fenster, mein Rücken knallte gegen das Glas, während sich seine Hand um meine Kehle legte — nicht fest genug, um wehzutun, aber fest genug, um eine Botschaft zu senden. Seine Nasenflügel blähten sich, die Wut strahlte in Wellen von ihm aus. Und doch, darunter, brodelte etwas anderes, etwas Dunkleres, Gefährlicheres. Mein Puls raste in meinem Hals, und ich wusste, dass er es spüren konnte. "Ich hätte dich loswerden sollen, als ich die Chance hatte", sagte er, seine Stimme dick und triefend vor Gift. Seine Brust presste sich gegen meine, seine Hüften nah genug, dass ich die Hitze seines Körpers spüren konnte. "Vielleicht hättest du sie dann nicht so schlecht beeinflusst." "Lass mich los, Mr. Thompson", sagte ich, meine Stimme kühl. Verriet nichts von dem Sturm, der in mir tobte. Er grinste, schärfer, gefährlicher. Sein Griff um meinen Hals verstärkte sich, bevor er mich plötzlich losließ und herumdrehte. Ich keuchte, als mein Körper wieder gegen das kalte Glas prallte, diesmal mit dem Gesicht voran. Meine Handflächen pressten sich flach gegen das Fenster. Aarons Brust presste sich gegen meinen Rücken, seine Körperwärme sickerte in mich. Seine Hände glitten meinen Arm hinab, dann meine Taille. Ich konnte seine rauen Finger an meiner Hüfte spüren. Er war nah, zu nah, und schlimmer noch... ich wollte mehr. "Was würdest du tun", flüsterte er, "wenn ich dich hier nähme, genau jetzt, gegen dieses Fenster? Dich dazu bringen würde, mich anzubetteln, dich kommen zu lassen?" Mein Magen zog sich zusammen. Angst, Wut und Verlangen durchströmten mich. Ich sollte ihn wegstoßen, sollte ihm sagen, er solle von mir runtergehen, aber das tat ich nicht. Stattdessen bog ich mich ihm entgegen. "Das würde ich gerne sehen, Mr. Thompson."♡Astrid♡Wir erreichten das Anwesen innerhalb weniger Minuten.Freya lag noch immer zusammengerollt an meiner Seite, und ich strich gedankenverloren durch ihr Haar, während mein Kopf fieberhaft darüber nachdachte, was wir als Nächstes tun sollten.Derrick würde nicht vor Gericht gestellt werden, wenn wir keine stichhaltigen Beweise hatten. Nur Freya und ich als Zeuginnen würden ebenfalls nicht ausreichen.Verdammt, ich bezweifelte sogar, dass Mum uns glauben würde.Sie vertraute diesem Mann – sie liebte ihn sogar. Diesen Mistkerl.Es kam überhaupt nicht infrage, dass ich Freya in dieses Haus zurückgehen ließ, solange Derrick noch dort war.Adrian stellte den Motor ab und richtete den Rückspiegel ein, sodass sich unsere Blicke trafen. Er hob eine Augenbraue, blieb aber still.Ich presste die Lippen zusammen und strich Freya sanft über die Schulter.„Hey“, flüsterte ich.Sie hob leicht den Kopf.„Wir müssen jetzt reingehen, ja?“Sie nickte und setzte sich auf. Adrian stieg aus dem Wagen
♡Astrid♡Mein Handy klingelte in dem Moment, als wir nach Hause kamen.Freyas Name leuchtete auf dem Display auf.Ich warf Adrian einen Blick zu, der bereits auf den Keller zuging, in dem er seine Getränke aufbewahrte. Er nahm eine Flasche und trank einen langen Schluck direkt daraus.Na ja, das war wohl mein Zeichen zu verschwinden. Für heute hatten wir genug Zeit mit anderen Menschen verbracht.Ich wischte über den grünen Hörer und hielt das Handy ans Ohr, während ich die Treppe hinaufstieg.„Hey, Fre“, murmelte ich.Stille.„Hey“, sagte sie schließlich leise.Ich runzelte die Stirn, als ich meine Schlafzimmertür erreichte, sie aufschloss und hineinging.Ja, ich schloss meine Tür immer ab, bevor ich das Haus verließ.Das Letzte, was ich wollte, war, dass jemand meine Sachen durchsuchte.„Was ist los?“, fragte ich. Freya war nie so still. Sie war immer aufgeweckt, immer bereit, mir direkt ins Ohr zu schreien, sobald ich ranging.Ich warf meine Tasche aufs Bett und setzte mich hin, wä
♤ Adrian ♤Ihre Lippen waren weich und warm – genau wie ich sie in Erinnerung hatte.In dem Moment, in dem sie meine berührten, stürzte eine Flut alter Erinnerungen über mich herein. Erinnerungen, denen ich mich seit Jahren nicht mehr zu stellen gewagt hatte.Ich strich mit dem Daumen über ihre Wange und spürte die Wärme ihrer Haut unter meiner Berührung.Sie öffnete leicht die Lippen, gerade genug, um mein Herz einen lächerlichen, törichten Sprung machen zu lassen.Mein Herz machte diesen albernen Sprung, und ich zog mich zurück, bevor der Kuss … nun ja, aus dem Ruder lief.Meine Augen trafen auf ihre, genau in dem Moment, als mein Vater an unserem Tisch stehen blieb.In ihren blauen Augen lagen noch immer Hitze und Verwirrung. Etwas Unergründliches lag in ihrem Blick – etwas, das mich fragen ließ, ob sie denselben Sog spürte wie ich.Ich ignorierte den Mann, der auf mich herabblickte.Wie zum Teufel war er hier?Und nein, das war kein Zufall.Nichts geschah jemals zufällig, wenn Gar
♡Astrid♡Eine warme Hand legte sich um meine Taille und zog mich an seine Brust, während wir auf einen Tisch zugingen, der zur Eingangstür zeigte.Es waren nur eine Handvoll Menschen im Restaurant verteilt, doch alle Augen lagen auf uns, als wir uns setzten. Die Gespräche wurden nach und nach leiser, bis nur noch gedämpftes Flüstern zu hören war.Adrian saß mir gegenüber. Sein Blick wanderte zur Tür, während ich ihr den Rücken zukehrte. Ein Kellner kam auf uns zu und hielt eine Speisekarte in der Hand.„Willkommen im Glamour. Was darf ich Ihnen bringen?“, fragte er, und Adrians Blick wanderte zu mir. Er legte den Kopf leicht schief und forderte mich damit wortlos auf, zuerst zu bestellen.Ich räusperte mich und sah zu dem Kellner auf.„Kann ich einen Blick in die Speisekarte werfen?“, fragte ich, und er schenkte mir ein höfliches Lächeln, bevor er sie mir reichte.Ich überflog sie und presste die Lippen aufeinander.Schließlich gab ich sie ihm zurück.„In der Pfanne gebratenen Lachs m
♡Astrid♡Wir verließen das Haus gemeinsam gegen Mittag. Nun, ich musste zur Arbeit, und er … keine Ahnung. Was auch immer Adrian Voss tat, um sich die Zeit zu vertreiben.Was ich nicht erwartet hatte, war eine Gruppe von Paparazzi vor meinem Büro vorzufinden.Adrian wurde langsamer, während ich durch die getönten Scheiben starrte. Nora und Sloane standen draußen und versuchten, die Gruppe zurückzuhalten, die ihnen ständig Mikrofone ins Gesicht hielt und mit Kameras um sich blitzte.Ich erschauderte leicht. Wie zum Teufel hatten sie mein Büro gefunden?Ich schluckte schwer und öffnete meinen Sicherheitsgurt. Sie wollten doch mich, oder? Es gab keinen Grund, warum sie meine persönliche Assistentin und meine Sekretärin belästigen mussten.Ich wollte gerade aus dem Wagen steigen, als Adrians Hand mich davon abhielt und sich fest auf meinen Oberschenkel legte. Ich drehte mich zu ihm um, doch er legte nur den Kopf schief.„Was machst du?“, fragte er, und mein Blick fiel auf seine Hand, die
♡Astrid♡Am nächsten Morgen war die Nachricht überall und prangte auf jeder Plattform, die mir einfiel.Kein Wunder, dass mein Handy nicht aufhörte, wegen Anrufen und Nachrichten zu vibrieren.Oh, und natürlich waren meine sozialen Medien keine Ausnahme. Adrian hatte recht – wenn das hier eskalierte, würden unsere beiden Ruf darunter leiden. Und genau hier waren wir nun.Von den Kommentaren ganz zu schweigen. Grausam, bissig und einfach nur gemein. Offenbar waren ziemlich viele Frauen alles andere als begeistert davon, dass ich Adrian geheiratet hatte – und dann auch noch heimlich.Ich stöhnte, schaltete mein Handy aus und rollte mich auf den Rücken, während ich regungslos an die Decke starrte. Fantastisch. Mein Leben würde sich jetzt wohl in einen Zirkus verwandeln.Wie dumm von mir zu glauben, ich könnte aus dieser Scheinehe herauskommen, ohne Konsequenzen davonzutragen. Wirklich lächerlich.Ich blieb noch ein paar Minuten im Bett liegen und zögerte das Unvermeidliche hinaus. Die Re







