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Kapitel 42

last update 게시일: 2026-10-04 06:09:58

Elaras POV

Nach Adrians kleinem Stunt blieb die blonde Frau still und gefasst. Sie tat so, als beschäftige sie sich mit ihrem Telefon, und ging, ohne ihre Mahlzeit zu beenden. Ein kleiner Stich Schuld piekte mich. Sie hatte echt freundlich gewirkt, vielleicht nur neugierig auf ihn. Er hatte entweder ihr Interesse nie bemerkt oder einfach beschlossen, es zu ignorieren.

Der Rest des Tages verging in einem stetigen Strom von Kunden. Montage waren immer geschäftig, aber die Stunden vergingen schnel
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    Lord Magnus’ POV„Wie lange soll das noch dauern?“ fragte Valentina.Wir frühstückten draußen, aber ihre Unruhe wurde mit jedem Tag schärfer. Sie war eine Zündschnur, die auf einen Funken wartete.Ihre Augen schnitten zu mir hin. „Du hattest eine Woche. Diese Zeit ist fast um.“Ich senkte die Zeitung, blies einen langsamen Strom Zigarettenrauch aus und antwortete ruhig: „Iss deine Waffeln, Schatz.“Sie war im Begriff, die Stimme zu erheben, als zwei meiner Männer an den Tisch traten und sich verbeugten.„Monsieur. Miss Valentina.“„Unsere Leute, die nach Dinan geschickt wurden, sind still geworden“, berichtete der Erste. „Keine Nachrichten, kein Kontakt. Das waren einige unserer zuverlässigsten Männer. Wir glauben, sie sind tot.“„Wir haben auch den Bloodmoon-Alpha untersucht“, fügte der Zweite hinzu. „Lucian – Adrian – wurde gesehen, wie er durch die Straßen von Dinan ging.“Das hielt endlich meine volle Aufmerksamkeit.„Adrian?“ Valentinas Gesicht erhellte sich mit plötzlicher Hoffn

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    Adrians POVSie lachte.Selbst von der anderen Straßenseite konnte ich sehen, wie ihr Gesicht sich erhellte, während sie mit diesem Mann sprach. Sie saß an seinem Tisch – etwas, das sie bei Kunden nie tat. Die Regel existierte aus einem Grund, und doch hatte sie sie für ihn ohne zweiten Gedanken gebrochen.Zorn brannte so scharf durch mich, dass sich meine Fäuste ballten, bis die frischen Schnitte an meinen Knöcheln wieder aufplatzten. Unter dem Zorn saß etwas Kälteres und Schwereres. Es fühlte sich an wie ein Gewicht, das gegen meine Rippen drückte und es schwer machte, einen vollen Atemzug zu nehmen.Ich stand auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig und beobachtete sie durch das Glas. Jeder Instinkt schrie mich an, hineinzugehen und den Mann an der Kehle herauszuzerren. Ich zwang mich, stillzustehen. Eine Szene zu machen, würde sie nur erschrecken.Blut markierte immer noch meine Stirn und Arme vom früheren Kampf mit Magnus’ Männern. Diese Verletzungen waren nichts im Vergleich zu de

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    Elaras POV„Ich muss gehen. Ich komme später zurück. Bleib hier – geh nirgendwo hin.“Adrian stand so schnell auf, dass der Stuhl über den Boden schabte. Bevor ich fragen konnte, was los war, war er bereits draußen. Ich starrte ihm verwirrt nach. Er hatte seinen Teller unberührt gelassen. Was für eine Verschwendung.Ich nahm das Tablett und trug es zurück in die Küche, in dem Glauben, er sei zu etwas Wichtigem gerufen worden. Es sah auf jeden Fall dringend aus.„Warum bringst du das Essen zurück?“ fragte Lila, als sie mich sah.„Er ist gegangen. Wahrscheinlich ist etwas Wichtiges dazwischengekommen.“ Ich zuckte mit den Schultern. Sie nickte, als erkläre das alles.„Menschen kommen und gehen“, sagte sie mit einem kleinen Grinsen.Die Glocke über der Tür klingelte. Ich blickte hinüber und erkannte den Mann von neulich – den, der immer dunkle Brillen trug. Heute war er in scharfer, teurer Kleidung, die aussah, als gehöre sie auf ein Magazin-Cover. War er ein Model?Er musterte das Café m

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    Adrians POV„Danke für heute Abend“, sagte sie, die Stimme weich. Ihr Haar war vom Wind und dem Lauf zerzaust, und irgendwie machte es sie nur schöner. Ein stiller, zufriedener Ausdruck lag auf ihrem Gesicht – der Blick einer Wölfin, die endlich wieder gejagt hatte.„Alles für dich“, antwortete ich und meinte es ernst.Sie lächelte, die Augen hell vor übrig gebliebener Aufregung. Ich wollte diesen Ausdruck für immer auf ihrem Gesicht behalten.Wir saßen im geparkten Auto vor ihrem Gebäude. Sie kämpfte mit dem Sicherheitsgurt. Ohne nachzudenken griff ich herüber, um zu helfen. Die Bewegung brachte unsere Gesichter Zentimeter auseinander. Ihr Duft füllte den kleinen Raum, und mein Puls sprang. Meine Augen senkten sich auf ihren Mund – voll, leicht geöffnet, noch gerötet von der Nachtluft. Sie sah mich zurück an. Langsam beugte ich mich vor.Der Kuss begann sanft. Hitze raste unter meiner Haut in dem Moment, als unsere Lippen sich trafen. Ich vertiefte ihn, ohne es zu wollen, kostete sie

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    Lord Magnus’ POV„Monsieur, unsere Quellen sagen, dass sie kürzlich in Südostasien waren, aber ihre Spur hat sich jetzt über Europa ausgebreitet“, berichtete einer meiner Männer.Ich nahm einen langsamen Schluck Bourbon und ließ die Information sacken. Ich war kein Mann, der sich leicht täuschen ließ. Seraphina und Elara hatten weder das Geld noch die richtigen Papiere, um sich frei von Land zu Land zu bewegen. Selbst wenn sie irgendwie gefälschte Dokumente beschafft hätten, wäre ich sofort benachrichtigt worden. Ich hielt Leute an jedem größeren Flughafen stationiert. Niemand schlüpfte vorbei, ohne dass ich es wusste. Jemand schützte sie, und ich hatte bereits eine starke Ahnung, wer es war.„Gibt es Nachrichten über den Bloodmoon-Alpha?“ fragte ich und zündete mit absichtlicher Ruhe eine Zigarette an.„Er ist seit mehreren Wochen unerreichbar, Monsieur.“Ich gab ein leises Lachen von mir. Wie vorhersehbar der junge Alpha geworden war.„Findet ihn ebenfalls.“Mein Mann nickte und ve

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    Elaras POVDie Fahrt dauerte fast eine halbe Stunde. Die hellen Lichter und der Lärm der Stadt fielen langsam ab, bis nur noch dunkle Bäume die Straße säumten. Gebäude verschwanden. Die letzten Straßenlaternen verblassten. Wir waren tief im Wolfwood, umgeben von dichter Nacht.Keiner von uns sprach. Das Schweigen dehnte sich aus, bis es schwer wirkte. Schließlich zog er das Auto an den Rand einer stillen, leeren Straße. Nur wenige Autos kamen jemals hier vorbei. Er löste den Sicherheitsgurt und drehte sich zu mir um. Ich hielt die Augen auf die Windschutzscheibe gerichtet und versuchte zu ignorieren, wie nah er saß.„Hey.“Seine Stimme war weich. Er griff herüber und nahm sanft die Hand, die auf meinem Schoß ruhte. Ich sah ihn dann an. In seinen Augen lag ein stiller, vorsichtiger Blick, den ich noch nie zuvor gesehen hatte.„Es gibt nichts, worüber du dir Sorgen machen musst. Ich verspreche es. Es tut mir leid, wenn ich dich vorhin erschreckt habe.“Die Worte kamen niedrig heraus, fa

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