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Mich in meinen Stiefbruder verlieben
Mich in meinen Stiefbruder verlieben
ผู้แต่ง: RamlaSiraj

Kapitel 1

ผู้เขียน: RamlaSiraj
last update วันที่เผยแพร่: 2026-07-01 22:10:14

„Wir ziehen schon wieder um?“ Ich versuchte, meine Stimme so ruhig wie möglich zu halten, aber es gelang mir nicht. Meine Mutter war fest entschlossen, mich in den Wahnsinn zu treiben.

„Violet, ich werde mich nicht wiederholen. Pack deine Koffer, sofort“, schimpfte sie mit strengem Gesichtsausdruck, bevor sie den Raum verließ.

Ich setzte mich mit einem Seufzer auf – gerade noch hatte ich mich mit meiner blöden besten Freundin unterhalten, und schon im nächsten Moment musste ich meine Sachen aus diesem Zimmer packen, an das ich mich nach drei Monaten gerade erst gewöhnt hatte.

Bringt mich doch gleich um.

So ist mein Leben: Heute als Prinzessin, morgen als Erbin einer Großunternehmerfamilie! Na ja, mir ist das recht, denn ich muss ja nicht ganz alleine packen.

Ich nahm mein Handy und rief eine der Dienstmädchen an, die sich um diese riesige, nutzlose Villa kümmerten.

Mein Zimmer liegt ganz am Ende des zweiten Stockwerks, etwas abgeschieden, was mir gefällt, da ich mich nie daran gewöhnen konnte, dass Dienstmädchen ständig um mich herumschwirren.

Sie kam bald herein und machte sich an die Arbeit, während ich mich auf das Sofa setzte, um ihr nicht im Weg zu stehen. Ich sah ihr dabei zu, wie sie jedes einzelne meiner zahlreichen Plüschtiere einpackte, während ich „Candy Crush“ spielte, um meinen Stress abzubauen.

***

Ich hasse Flugzeuge.

Sag mir mal, warum wir eines genommen haben, für eine Strecke, die wir mit dem Auto zurücklegen könnten – es ist doch nur eine Stunde Fahrt! Ich meine, wir fahren ja nur von einem Ende des Stadtgebiets zum anderen.

Ich fahre lieber mit der U-Bahn, aber Mama würde die niemals benutzen – das liegt unter ihrem Niveau, das ständig weiter steigt.

Ich litt unter Jetlag, aber zum Glück hatte die neue Familie, bei der wir uns einnisten werden, schon Autos für uns bereitstehen, sobald wir gelandet waren.

Der Flughafen war nicht so überfüllt wie die üblichen, wahrscheinlich, weil er für die Reichsten unter den Reichen gedacht war. Ich konnte es kaum erwarten, den neuen großen Goldfisch wiederzusehen, den Mama in ihr Netz gefangen hatte.

Mama ist eine wunderschöne Frau und sie weiß es, und im Gegensatz zu mir ist sie sich dessen ganz sicher. Ich bin eine jüngere Version meiner siebenunddreißigjährigen Mutter, die wie Mitte zwanzig aussieht.

Sie hat mir alle ihre Gene vererbt, außer dem schwarzen, glatten Haar – ich habe kupferfarbenes Haar mit engen Wellen, das mir bis zum Po reicht. Das Einzige, was ich von meinem nicht vorhandenen Vater geerbt habe.

Ich war gerade dabei einzunicken, als das Auto anhielt, woraufhin ich mich aufrichtete und durch die Scheibe nach draußen blickte. Wie erwartet ist das neue Haus größer als das letzte.

Ich stieg wortlos aus dem Auto und machte mich auf den Weg zum Eingang, ohne auf Mama zu warten – ich brauchte etwas Schlaf.

Ich bin daran gewöhnt: in ein neues Haus zu kommen und mich dem Freund meiner Mutter als ihre Tochter vorzustellen.

In den letzten beiden Häusern, in denen wir gewohnt haben, gab es schon erwachsene Kinder; ich war die Jüngste. Die Situation war unangenehm, und ich war dankbar, dass wir nach zwei Monaten wieder umgezogen sind.

Manchmal frage ich mich, ob meine Mutter eine Undercover-Agentin ist, die die reichen Familien der Stadt unter die Lupe nimmt.

Und wie kommt es, dass sie alle auf sie hereinfallen?

Meine Gedanken wurden unterbrochen, als ein durchtrainiert aussehender Mann aufgeregt aus dem Haus kam, direkt auf Mama zusteuerte und sie in eine feste, herzliche Umarmung zog.

„Endlich bist du da“, strahlte der Mann glücklich, und Mama schenkte ihm ihr typisches süßes Lächeln.

„Ja. Ich vermisse dich“, sagte ich und spürte, wie mir die Zähne wehtaten, so süß klangen die beiden.

Schließlich lösten sie sich voneinander und wandten sich mir zu. Ich widerstand dem Drang, mit den Augen zu rollen, als Mama mir einen warnenden Blick zuwarf.

„Du musst Violet sein“, stellte der Mann fest, immer noch lächelnd wie ein verliebter Welpe. Er kam mir bekannt vor.

Wenn auch nur vage – ich hatte das Gefühl, ihn schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Vielleicht in einer Zeitschrift, da er ja so reich ist.

„Ja. Guten Tag, Sir.“

„Nenn mich Archer. Wie war die Reise?“

„Stressig“, begann ich ehrlich.

„Eine vierzehnstündige Reise ist kein Spaß. Lass uns reingehen, damit du dich ausruhen kannst.“ Meine Augen weiteten sich – hatte er gerade „vierzehnstündige Reise“ gesagt? Wir sind doch schon seit letztem Jahr in der Stadt!

Der warnende Blick meiner Mutter machte mir klar, dass sie ihn wahrscheinlich über unsere Reise belogen hatte. Ich zuckte mit den Schultern und folgte ihnen ins Haus – ich brauchte einfach nur etwas Schlaf.

„Violet, du kannst dir im dritten Stock ein Zimmer aussuchen, wie du möchtest. Deine Koffer werden dorthin gebracht“, sagte Archer, als wir das Wohnzimmer betraten.

Es überraschte mich nicht, wie teuer alles aussah – dieser junge Mann ist zweifellos stinkreich. Ich beobachte, wie das Paar zur Treppe geht, lachend und leise miteinander flüsternd.

Meine Mutter ist so eine…

Wie immer suchte ich mir ein abgelegenes Zimmer aus und ließ mich sofort auf das Bett fallen.

„Reiche Leute sind krank“, murmelte ich bei dem Gedanken, dass jedes Zimmer auf dieser Etage ein so makellos gemachtes Bett hat.

Mein Handy piepste, aber ich konnte mich nicht aufraffen, nach meiner Tasche zu greifen – ich brauchte Schlaf.

***

Ich schreckte hoch; etwas lastete auf meiner Taille. Ich stöhnte, als ich mich aus dem Bett wälzte, um dem Ding zu entkommen, das mich zu ersticken drohte.

„Scheiße“, hörte ich eine tiefe Stimme fluchen, gefolgt von einem gedämpften Stöhnen.

Jemand war in mein Zimmer eingebrochen? Ich sprang auf, als mein Blick auf die große Gestalt fiel, die das Bett einnahm. Es ist ein Mann, mit einem vertrauten Rücken und diesen widerspenstigen schwarzen Locken auf dem Kopf.

„Entschuldigung?“, sagte ich und tippte ihm auf die breite Schulter, woraufhin er sich bewegte. Er hob die Hand, und im nächsten Moment war ich wieder unter einem riesigen Muskelberg gefangen.

„Halt die Klappe und lass mich schlafen“, diese Stimme! Warum kommt sie mir auch so bekannt vor?

Ich blickte zu dem halb entblößten Gesicht hinauf und mir stockte der Atem.

Die Hauptfigur meiner sündigen Fantasien! Ist das ein Traum oder was? Lucian Archer schläft auf meinem Bett in dem neuen Haus, in das ich gerade eingezogen bin … Moment mal! Lucian Archer?

„Nenn mich Archer …“ Der zweiunddreißigjährige Archer Ryders, der jüngste Trillionär in Yakas …!

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