ログインDie Falle hatte funktioniert.Nina spielte noch immer die Gedächtnislose. Doch jetzt wusste sie, dass Frau Klein möglicherweise ihre Erinnerungen zurückbekommen hatte und bald wieder aufwachen konnte.Damit drohte ihre ganze Lüge aufzufliegen.Nina würde alles daransetzen, Frau Klein zum Schweigen zu bringen.Kurz bevor sie das Krankenhaus erreichten, wandte Elena sich im Auto noch einmal an Felix.„Adrian ist nur knapp mit dem Leben davongekommen. Jetzt hat er auch noch Gregor und Somchai als Rückendeckung. Felix, vor allem hat er es auf dich abgesehen.“„Hast du wirklich alles vorbereitet? Du wirst doch auf dich aufpassen, oder?“Felix drehte sich zu ihr. Seine markanten Gesichtszüge wirkten ernst. Er nahm ihre Hand und verschränkte seine Finger fest mit ihren.„Jetzt, wo ich dich habe, werde ich noch vorsichtiger sein“, versprach er entschlossen. „Mir wird nichts passieren. Und ich werde auch nicht zulassen, dass dir oder unserem Kind etwas zustößt.“Sein Blick wanderte zu ihrem Bau
„Der hat sich das ja alles schön ausgedacht!“Elena schnaubte verächtlich. Von ihrer sonst so sanften Art war nichts mehr zu sehen. Ihr Blick war eiskalt.Adrian hatte sie nicht einmal wirklich gerettet.Und selbst wenn er damals ihr Retter gewesen war, hätte das nichts mehr geändert.Spätestens an dem Tag, als er sie beim Standesamt hatte sitzen lassen, hatte sie endgültig mit ihm abgeschlossen.Philipp saß völlig entkräftet auf dem Boden und sagte kein Wort mehr.Ein spöttisches Lächeln huschte über Felix' Gesicht.„Bei so viel Selbstüberschätzung könnte man glatt meinen, mich gäbe es gar nicht.“Was bildete Adrian sich eigentlich ein? Glaubte er ernsthaft, er könnte es mit Felix aufnehmen?So blind Elena vor Liebe damals auch gewesen war, sie würde doch wohl kaum einen Mann wie ihn aufgeben, um zu diesem Idioten zurückzukehren!Felix trat vor Philipp und sah auf ihn hinab.„Gib mir sämtliche Kontaktdaten, die du hast. Dann lasse ich dich ins Ausland bringen.“Philipp riss überrascht
Felix gab einem seiner Bodyguards ein Zeichen.Der Mann trat vor, versetzte Philipp einen kräftigen Tritt und drohte ihm.„Pack lieber aus, wenn dir dein Leben lieb ist.“„Glaub bloß nicht, dass Adrian dich hier rausholt. Der hat selbst genug Ärger am Hals. Also mach besser mit.“„Wenn Frau Weiß dich was fragt, antwortest du gefälligst ehrlich. Und glaub ja nicht, dass du sie mit deinem hübschen Gesicht um den Finger wickeln kannst!“Der kräftig gebaute Bodyguard spuckte verächtlich aus.Solche Spielchen konnte er nicht ausstehen. Männer wie Philipp waren ihm zutiefst zuwider.Philipp hatte in letzter Zeit nur unregelmäßig etwas zu essen bekommen und war ohnehin völlig entkräftet.Außerdem hatte er bereits einige Schläge einstecken müssen. Der heftige Tritt machte alles nur noch schlimmer.Ängstlich sah er zu Elena auf.„Frag mich, was du willst. Ich sage dir alles, was ich weiß. Aber ich habe eine Bedingung. Wenn ich alle Fragen beantwortet habe, müsst ihr mich gehen lassen.“Elena sc
„Tut mir leid. Ich habe mir einfach Sorgen um deine Großmutter gemacht und mich deshalb ein bisschen zu sehr eingemischt.“Katharina senkte verlegen den Kopf und strich sich unsicher eine Haarsträhne hinters Ohr.„Das war unangebracht von mir. Entschuldigung.“„Gut, dass du das einsiehst.“Sebastians Stimme blieb kühl, sein Verhalten abweisend.Katharina wusste nicht, ob sie bleiben oder gehen sollte.Schließlich entschied sie sich zu gehen und drehte sich langsam um.Doch hinter ihr ertönte noch einmal Sebastians Stimme.„Katharina, du hast meiner Großmutter damals das Leben gerettet. Natürlich hat sie dich gern. Aber in meiner Familie gibt es noch einige unverheiratete Cousins in meinem Alter. Vielleicht solltest du dich mal unter ihnen umsehen.“Deutlicher konnte er ihr kaum sagen, dass er kein Interesse an ihr hatte.Katharina erstarrte.Langsam ballte sie die Hände zu Fäusten und zwang sich, ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten.Dann drehte sie sich noch einmal zu Sebastian um u
„Mara wird sich bestimmt freuen, wenn sie erfährt, wie viel Rücksicht du auf mich nimmst.“„Aber Felix, sie möchte vor allem, dass ich glücklich heirate. Deshalb verschieben wir die Hochzeit nicht.“Felix war ein wenig überrascht.„Willst du dir das nicht noch mal überlegen?“Er wollte nicht, dass Elena ihre Entscheidung später bereute. Solange sie einander liebten, konnte er auch noch länger auf die Hochzeit warten.Doch Elena nickte entschieden.„Felix, ich weiß, dass du Angst hast, ich könnte traurig sein oder es später bereuen, wenn Mara nicht bei unserer Hochzeit dabei ist.“„Aber ich kenne sie.“„Wenn sie erfährt, dass ich ihretwegen sogar unsere Hochzeit verschoben habe, wird sie sich nicht darüber freuen. Im Gegenteil, sie wird sich deswegen Vorwürfe machen.“Da Elena sich so sicher war, akzeptierte Felix ihre Entscheidung.„Gut, dann machen wir es so, wie du möchtest.“Elena war von seiner Rücksichtnahme noch immer tief berührt. Sie schlang die Arme um ihn und küsste ihn auf d
Vor dem Krankenzimmer stand bereits jemand.Felix blickte durch die Tür hinein. Als er sah, wie liebevoll Elena sich um Mara kümmerte und wie schwer es ihr fiel, ihre Freundin so zu sehen, verdüsterte sich sein Blick.Auch die anderen konnten den Anblick kaum ertragen.In diesem Moment kam Sebastian in seinem weißen Arztkittel den Flur entlang.Felix entfernte sich ein paar Schritte vom Krankenzimmer. Sebastian folgte ihm.„Wie weit seid ihr mit der Sache?“, fragte er.Felix wurde ernst.„Alles ist vorbereitet. Jetzt warten wir nur noch darauf, dass sie handeln. Und bei dir? Hast du etwas herausgefunden?“Sebastian untersuchte schon seit einiger Zeit, wer hinter dem Angriff auf Mara steckte. In den vergangenen zwei Tagen hatte er endlich einige wichtige Hinweise gefunden.„Bruno Stahl. Er arbeitet für die Brandts. Die Familie finanziert schon seit Jahren seine Aktivitäten in Königstadt.“„Die Männer wurden für den Auftrag bezahlt und halten sich inzwischen in Hafenburg versteckt. Sie t
Am anderen Ende der Leitung wurde aufgelegt.Für einen Moment wurde Adrian die Brust eng. Unruhe und blanke Wut flackerten in ihm auf, ausgelöst von der Männerstimme, die er eben im Hintergrund gehört hatte.Hat Elena sich schon einen neuen Mann gesucht?Doch kurz darauf entwich ihm nur ein verächtl
Einen Moment lang setzte bei Elena der Verstand aus. Sie wurde knallrot, biss sich auf die Unterlippe, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Felix einen Kuss auf die Wange.„Reicht das jetzt?“Kaum hatte sie ihn geküsst, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.Felix’ Pupillen weiteten sic
Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O
Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte







