Ravelle presste ihre Finger aneinander, die sich eiskalt anfühlten, als sie Kyles privates Arbeitszimmer verließ. In ihrer Brust brodelte es, nicht länger vor Traurigkeit, sondern vor kontrollierter Wut.Mit ruhigen, sorgfältig kontrollierten Schritten, die kein Geräusch verursachten, wollte sie in die saubere Küche gehen, um sich ein Glas Wasser zu holen. Doch als sie den Korridor entlangging, der zur Wirtschaftsküche führte, brachten sie leise Stimmen abrupt zum Stehen.„Hast du die Medizin bereits in ihr Getränk gemischt? Herr Kyle hat dich doch angewiesen, dieser Frau warmen Tee zuzubereiten, oder?“Es war Jessicas Stimme.Ihr Ton war nicht länger süß oder professionell wie sonst. Er klang kalt, befehlend und voller Autorität – wie die Stimme der Hausherrin.„Ja, Ma’am“, antwortete eine Frauenstimme, die Ravelle nur allzu vertraut war.Es war Soraya, die leitende Haushälterin, die seit zehn Jahren in diesem Anwesen arbeitete – die Frau, die sich stets freundlich gegeben hatte und
Última actualización : 2026-08-10 Leer más